Samstag , 21 April 2018
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5 Tipps für ein staubfreies Zuhause: Richtig putzen bei Asthma und Allergien

5 Tipps für ein staubfreies Zuhause: Richtig putzen bei Asthma und Allergien

Wenn ein Familienmitglied an Asthma oder einer Allergie leidet, ist das gründliche Reinigen der Wohnung besonders wichtig. Denn die tägliche Atemnot, das ständige Niesen und das Jucken der Augen machen so manch Erkranktem das Leben schwer. Damit Betroffene in ihren eigenen Vier Wänden zukünftig weniger von den mühsamen Symptomen geplagt werden, kommen hier fünf Tipps für ein staubfreies Zuhause:

1.    Boden regelmäßig nass aufziehen

Auch wenn der Boden auf den ersten Blick sauber erscheint, setzt sich auf ihm sehr viel Staub ab. Dieser wird bei jedem Schritt aufgewirbelt und zersetzt sich in der Luft. Beim Putzen des Bodens sollte darauf geachtet werden, dass das Putzmittel frei von synthetischen Duftstoffen ist. Die chemischen Substanzen können die Schleimhäute zusätzlich reizen.

2.    Zur richtigen Uhrzeit gut lüften

Lüften ist wichtig, um frischen Sauerstoff herein, und die Feuchtigkeit entweichen zu lassen. In den Sommermonaten sollte jedoch darauf geachtet werden, zu welcher Uhrzeit die Fenster geöffnet werden. Da auf dem Land die Pollenkonzentration morgens recht hoch ist, wird empfohlen, erst in den Abendstunden zu lüften. In der Stadt wiederum empfiehlt es sich früh morgens, da die Belastung den Tag über ansteigt.

3.    Bettwäsche regelmäßig waschen

Die wenigsten Menschen duschen noch vor dem Schlafengehen. Dabei setzen sich Pollen und Feinstaub in den Haaren und auf dem Körper ab und bleiben anschließend an der Bettwäsche hängen. In einem Haushalt mit Allergikern ist es ratsam, die Bezüge in den Monaten mit starkem Pollenflug wöchentlich bei 60 Grad zu waschen. Auch die Bettdecke und das Kopfkissen sollten zwei- bis dreimal im Jahr in die Waschmaschine und anschließend in den Trockner getan werden. Was es bei der Wahl der Matratze alles zu beachten gilt, erklärt dieser Artikel.

4.    Staubfänger meiden

Deko, Kuscheltiere und Pflanzen sehen zwar gut aus, sind aber für Allergiker weniger geeignet. Zumindest aus dem Schlafzimmer sollten alle Dinge verbannt werden, die den Staub anziehen. Um Kuscheltiere von Milben zu befreien, gibt es einen einfachen Trick: Die Plüschtiere werden für 24 Stunden in das Kühlfach gelegt, was die unliebsamen Eindringlinge abtötet.

5.    Auf Teppiche verzichten

Um Staub vorzubeugen, sollte auf Teppiche im Haus bestmöglich verzichtet werden. In dem Flor bleiben Pollen und andere Allergene hängen, die sich auch beim Staubsaugen nicht immer komplett entfernen lassen. Bei der Wahl des Staubsaugers sollte darauf geachtet werden, dass dieser über einen HEPA-Filter verfügt. Das moderne Filtersystem sorgt dafür, dass Feinstaub und Milbenkot nicht entweichen können. Ob sich unter Umständen ein Saugroboter für den Einsatz eignet, kann hier nachgelesen werden.


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