Freitag , 23 Juni 2017
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Alte Schinken, bares Geld: So machen Sie Ihren Trödel zu Bargeld

Alte Schinken, bares Geld: So machen Sie Ihren Trödel zu Bargeld

Wer eine Anschaffung tätigen möchte, braucht Geld – und zwar am besten viel und in bar. Je nach finanzieller Situation kann das schwer bis unmöglich zu beschaffen sein: Doch welche Möglichkeiten bieten sich, wenn das eigene Budget zu gering ist?

Vermarktung per Auktionen

Eine Option bietet sich – insbesondere bei hochwertigem Inventar und Eigentum – durch die Vermarktung von wertvollem Besitz. Hier können Auktionshäuser helfen, wirtschaftlich vorteilhaft zu versteigern – vorausgesetzt, die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen sind vorhanden. Das Auktionshaus von Brühl kann zum Beispiel sowohl durch seine kunstwissenschaftliche Expertise in Form von eigenen Kunsthistorikern als auch durch den Verkauf über Online- und live-Auktionen dafür sorgen, dass Sie Ihren Besitz besonders gewinnbringend vermarkten – mehr Informationen finden Sie dazu hier.

Vermarktung per Trödelmarkt

Für alle Gegenstände, die nicht ganz so wertvoll sind und eher in die Kategorie Alltag & Co. fallen, können auch regionale oder überregionale Flohmärkte Sinn machen. Hier lassen sich sowohl die Preise frei bestimmen als auch die Entscheidung, an wen Sie verkaufen – schließlich sind Sie der Chef Ihres eigenen „Ladens“. Häufig werden Standgebühren fällig, die sich aber schnell wieder bezahlt machen, wenn Sie genug verkaufen.

Wer auf dem Trödelmarkt aktiv werden möchte, muss sich teilweise auf lange Zeiten des Stehens einstellen – nicht alle Sachen sind von allen Käufern gefragt und oft herrscht über Stunden regelrechte Flaute.

Allgemeines

Beim Verkauf von eigenem Inventar sollten Sie sich immer fragen, ob die jeweiligen Gegenstände tatsächlich dazu geeignet sind – auch, wenn eine Sache für Sie persönlich einen hohen Stellenwert hat: Käufer sind in der Regel nicht bereit, für persönliche Andenken mehr zu bezahlen als den Marktwert. Besonders schmerzlich ist das sicher bei Familienerbstücken und anderen Erinnerungsstücken – schätzen Sie realistisch ein, ob diese verkaufstechnisch zum Erfolg werden können.

Wenn Sie einen Haushalt aufzulösen haben, sollten Sie vorab großzügig aussortieren – hier helfen Entrümpelungsdienste, aber auch Freiwillige und Familienangehörige. Entsorgen Sie alles, was sich nicht verkaufen lässt bzw. das, was Sie selbst nicht in Ihren Besitz übernehmen wollen.

Tipps zur Haushaltsauflösung

Bevor Sie teure Dienstleister in Anspruch nehmen, können Sie selbst auch schon aktiv werden – wie oben bietet das Sortieren und vor allem das Aussortieren schon eine Menge Möglichkeiten, überflüssigen Hausrat loszuwerden. Bevor es dann zum nächsten Schritt weitergeht, können Sie auch einen sogenannten Hauströdel veranstalten – dabei verbleibt alles so in der Wohnung, wie es steht und Interessierte können sich umsehen und bei Interesse zuschlagen. Machen Sie Preisschilder an die Verkaufsstücke oder lassen Sie sich von Käufern einen Preis vorschlagen – das Handeln macht Spaß und ist ein probates Mittel, die eigene Gewinnmarge zu erhöhen.

Den Hauströdel können Sie über die bekannten Kanäle öffentlich machen – aber auch Facebook ist eine gute Alternative, einen Hauströdel anzukündigen. Setzen Sie die Preise nicht zu hoch an, denn Ihr Ziel ist es nicht, auf möglichst vielen Dingen sitzen zu bleiben – kalkulieren Sie lieber etwas zu niedrig, als dass alles stehen bleibt.

Entsorgung

Wer viel zu entsorgen hat, kann das entweder über die örtlichen Sperrmülltermine machen oder aber einen separaten Entsorgungstermin beantragen. Das sollten Sie zeitnah bei den zuständigen Abfallwirtschaftsbetrieben erledigen – häufig vergeht einige Zeit, bis der Sperrmüll dann tatsächlich abgeholt wird.

Eine andere Möglichkeit ist die Bestellung eines Containers – hier bezahlen Sie pauschal für die Bereitstellung und Entsorgung. Je größer der Container, desto teurer. Allerdings sparen Sie sich hierbei das Warten auf den Sperrmülltermin, denn ein Container steht üblicherweise sofort bereit.

Achtung: Oft fällt nicht nur Sperrmüll, sondern auch Sondermüll an. Dieser kann zum Beispiel in Form von einfachen Laminatbrettern gegeben sein – diese sind gesondert zu entsorgen und werden von der städtischen Müllabfuhr nicht beim regulären Sperrmülltermin mitgenommen. Gleiches gilt für Bodenbeläge wie PVC – auch diese müssen gesondert entsorgt werden.


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