Montag , 23 Oktober 2017
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Checkliste Haushaltsauflösung

Checkliste Haushaltsauflösung

Angehörige sind mit einer Haushaltsauflösung schnell überfordert. Wenn Sie sich aber entschieden haben, die Wohnungsauflösung selbst in die Hände zu nehmen, sollten Sie eine Checkliste machen. So wird nichts vergessen und Sie bekommen die Wohnung in kürzester Zeit wirklich besenrein. Wird die Haushaltsauflösung nicht gut geplant, kann schnell das Chaos ausbrechen. Eine Checkliste hilft Ihnen, denn die Aufgaben bei einer Wohnungsauflösung sind praktisch immer die gleichen.

Erinnerungsstücke aufbewahren oder weggeben?

Bestimmte Dinge sollten Sie nicht entsorgen, eine Erinnerung an Oma und Opa sollte schon in Ehren gehalten werden. Bevor Sie mit der Haushaltsauflösung beginnen, müssen Sie entscheiden, welche Sachen Sie behalten möchten und welche weggeschmissen werden. Sie sollten dabei nicht nur materielle Dinge, wie etwa Schmuck oder Antiquitäten aussuchen, sondern auch alte Fotos, persönliche Handarbeiten von Oma oder Figuren, die von einer Reise mitgebracht wurden. Das sind unwiederbringliche Schätze und schon dabei hat sich die Drei-Kisten-Methode sehr bewährt.

Was ist die Drei-Kisten-Methode?

Nun, das ist ganz einfach. Stellen Sie drei Kisten bereit, in die Sie die Sachen einsortieren. In die eine kommen eben Sachen die Sie behalten möchten. In die zweite Kiste kommen die Dinge, die Sie entsorgen wollen und in die dritte Kiste kommen Dinge, die nicht auf den Müll gehören. Das ist schon alles, aber mit der Drei-Kisten-Methode tun Sie sich wirklich leicht, die Sachen zu trennen. Entrümpeln Sie jedoch gründlich, Ballast sollten Sie nicht herumschleppen.

Hausrat verkaufen

Manche Sachen sind noch bares Geld wert, es gibt genügend Möglichkeiten, den übrigen Hausrat zu verkaufen. Die Geschmäcker sind verschieden und was Ihnen nicht gefällt, ist für andere Leute ein wahrer Schatz. Sie können gerne eine Kleinanzeige aufgeben oder einen Aushang im Supermarkt machen. Sehr nützlich könnte auch ein privater Flohmarkt sein, Sie werden sich wundern, wie viele Leute tatsächlich kommen. Auch hier hilft eine Checkliste, die Sachen müssen vorher natürlich gut sortiert werden. Trennen Sie sich von jedem Ballast und entsorgen Sie auch Kleinigkeiten. Entrümpeln Sie einfach alles, viele Sachen haben für andere einen Wert. Natürlich müssen Sie realistische Preise anbieten und den Termin für den Flohmarkt sollten Sie am besten auf einen Sonntag legen. Diesen Termin müssen Sie natürlich ausreichend bekanntgeben. Ergänzend bzw. alternativ zu herkömmlichen Flohmärkten, bieten sich online Marktplätze wie https://www.ebay-kleinanzeigen.de ebenfalls als Plattform für den Verkauf von Haushaltsgütern an. Übrigens lassen sich bestimmte Dinge einfach nicht verkaufen, aber Sie können Sie verschenken. Jede Stadt hat auch ein Sozialkaufhaus, in dem Sie die Sachen kostenlos abgeben können.

Was kommt auf den Müll?

Natürlich fällt bei jeder Haushaltsauflösung eine Menge Müll an. Wenn Sie die Wohnung gründlich entrümpeln wollen, wird eine Checkliste maßgeblich helfen. Was Sie nicht verkaufen und verschenken können, ist Ballast und gehört auf den Müll. Sperrmüll muss angemeldet werden und ist relativ teuer, aber alternativ können Sie bei einer Recycling-Firma nachfragen, ob Sie die Sachen vielleicht kostenfrei entsorgen können. Den Sperrmüll dürfen Sie aber nur an Vorabend des Abholtermins raus tragen und Sie müssen dafür sorgen, dass Fußgänger oder Radfahrer durch den „Müllberg“ nicht behindert werden. Ist der Müll dann abgeholt, sollten Sie den Platz wieder säubern.

Eine professionelle Firma für Wohnungsauflösung beauftragen

Eine Wohnungsauflösung macht viel Arbeit und nicht immer wohnt ein Angehöriger in der Nähe. Doch das Pendeln von einer anderen Ortschaft kostet viel Zeit, die Sie als Berufstätiger gar nicht haben. In vielen Fällen macht es durchaus Sinn, die Wohnung gründlich von entrümpeln zu lassen. Holen Sie sich für die Wohnungsauflösung mehrere Angebote ein, denn die Preise sind sehr unterschiedlich. Manche Profis entrümpeln nämlich nicht nur, sie kümmern sich auch um die Kündigung des Telefons oder eines Zeitschriften-Abos. Geben Sie also Ihre Wünsche konkret an und vereinbaren Sie einen Festpreis.

Eine Haushaltsauflösung kostet Geld

In jedem Fall kostet eine Wohnungsauflösung Geld. Dabei ist es völlig egal, ob Sie eine Firma beauftragen oder ob Sie selbst die Wohnung ausräumen und die Sachen entsorgen. Welche Kosten tatsächlich auf Sie zukommen, kann nicht genau beziffert werden, es ist in jeder Region anders. Wenn Sie allerdings extrem aufs Geld schauen müssen, dann empfiehlt sich eine Auflösung der Wohnung in Eigenregie oder Sie bitten Privatleute gegen ein geringes Entgelt die Wohnung aufzulösen.


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