Montag , 23 Oktober 2017
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Die besten Hausmittel gegen Durchfall

Die besten Hausmittel gegen Durchfall

Durchfall kann das alltägliche Leben unangenehm beeinflussen, ziemlich stören und teilweise sogar schmerzhaft sein. Häufiges auf die Toilette rennen führt zu einer erhöhten Belastung des Körpers, denn dieser verliert mit dem Durchfall viel Flüssigkeit und schwächt den Organismus erheblich. Allerdings ist Durchfall eine wichtige Reaktion des Körpers, immerhin ist es die einzige Möglichkeit, auf schnellem Wege Erreger oder Gifte auszuscheiden. Der Körper möchte diese nämlich so schnell wie möglich loswerden, sodass er die Darmaktivität erhöht, den Stuhl aufweicht, verflüssigt und nach draußen transportiert. Natürlich geht Durchfall nicht immer ein bakterieller oder viraler Befall voraus, auch Aufregung, Stress oder andere Faktoren lösen je nach Person Durchfall aus. Einige Menschen sind sogar so gut wie nie davon betroffen, andere reagieren auf bestimmte Lebensmittel mit Durchfall und wieder andere sind aufgrund ihrer Psyche von Durchfall betroffen. Wie auch immer gibt es glücklicherweise gute Hausmittel, welche den Durchfall stoppen und auflösen können.

Warum Hausmittel statt Medikamente?

Es ist sicher nichts Verkehrtes dabei, bei akutem Durchfall eine Tablette gegen diesen einzunehmen. Vielleicht muss man zwingend zur Arbeit oder kann diesen einfach nicht langsam auskurieren. Menschen, welche jedoch häufiger an Durchfall leiden, sollten davon eher Abstand nehmen. Immerhin können Medikamente stets abhängig machen und den Organismus negativ beeinflussen. An dieser Stelle sind Hausmittel die bessere Wahl, da sie dem Durchfall auf natürliche und schonende Weise begegnen. Die Liste der Hausmittel gegen Durchfall ist extrem lang, sodass sich jeder das für sich Richtige herausnehmen kann. Und nicht alle Hausmittel helfen bei allen Menschen auf die gleiche Weise.

Mythos Cola und Salzstangen gegen Durchfall

Zucker, Salz und Stärke mögen auf den ersten Blick womöglich sinnvoll erscheinen, allerdings ist in Wahrheit genau das Gegenteil der Fall. Der hohe Anteil an Zucker im Cola kann in einigen Fällen dazu führen, dass der Körper noch stärker das Bedürfnis hat, sich zu entwässern. Auch die Kohlensäure muss nicht unbedingt als angenehm empfunden werden, denn sie kann sich negativ auf den Magen schlagen und weitere Verdauungsprobleme erzeugen. Nicht selten erlebt man zum Durchfall Magenkrämpfe und Schmerzen. Salzstangen sind in kleinen Mengen aber erlaubt und nicht zwingend schlecht. Coca Cola hingegen ist absolut Tabu und als Mythos enttarnt.

Gesalzener Reis gegen Durchfall

Wer Durchfall hat, der sollte sich ein leichtes Reisgericht zubereiten. Dafür wird der Reis leicht gesalzen und ohne großartige Saucen oder Beilagen verzehrt. Der Grund für seinen Einsatz ist seine leicht verdauliche Art, denn weichgekocht beansprucht er den Magen- und Darmtrakt so gut wie gar nicht. Etwas Stärke und Salz fördern die Verdaulichkeit und hält den Durchfall auf. Auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist Reis immer eine gute Wahl.

Zwieback und Toast

Viele kennen es aus Omas Zeiten, in denen es Zwieback und Toast eigentlich zu allen Krankheiten gab. Vor allem aber im Bereich des Durchfalls, denn dann kann Knäckebrot, Toast oder Reiswaffeln und Zwieback wirklich helfen. Die enthaltenen Kohlenhydrate, das Salz und andere bindende Stoffe führen dazu, dass das Wasser im Stuhl gebunden wird. Allerdings sollte man sich nicht den kompletten Tag über mit Brot und Waffeln vollstopfen, immerhin können diese Produkte den Darm auch reizen und weiteren Durchfall verursachen. Ballaststoffe im Vollkornbrot fördern ebenfalls die Verdauung, was zwar grundsätzlich positiv, bei Durchfall jedoch eher kontraproduktiv ist.

Äpfel und Bananen bei Durchfall essen

Akuter Durchfall bedeutet für viele, Äpfel essen und Bananen verzehren. Tatsächlich darf man dieses Obst bei Durchfall reihenweise verschlingen und auch in Form von Apfelmus kann das Obst helfen. Im Apfel ist beispielsweise Pektin enthalten, was vom Organismus gut aufgenommen wird und Giftstoffe absorbiert. Auch die Darmschleimhaut wird beruhigt und direkt mit behandelt. Bananen hingegen sind reich an Stärke und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem können sie vom Körper leicht verdaut werden und liefern wichtiges Kalium, was gleichzeitig auch bei Krämpfen im Magen- und Darmtrakt helfen kann.

Karotten und Karottensuppe bei Durchfall

Die Nahrung ist, wie man sehen kann, eines der besten Hausmittel. Ja, alles wird über unsere Nahrung gesteuert und zwar nicht nur dann, wenn es um unseren Magen- Darmtrakt geht. Karotten sollten ebenfalls auf der Liste der Durchfall Hausmittel stehen. Bestenfalls in Form einer Karottensuppe. Sie liefern wichtige Vitamine, die bei Durchfall schnell verloren gehen. Auch entgiften sie den Körper und binden Wasser, wobei die Karotte leicht verdaulich ist und die Darmschleimhaut nicht reizt. Die Möhrensuppe wird schon seit vielen Jahrzehnten verwendet, um Durchfall zu stoppen. Vor allem bei Kindern wirkt sie oft Wunder. Die Keime im Darm werden schnell entfernt und absorbiert.

Flohsamen gegen Durchfall?

Eigentlich sind die Flohsamen ja dafür bekannt, bei Verstopfung die Verdauung anzuregen. Wie also sollen sie bei Durchfall helfen? Tatsächlich können Flohsamen beiderseits wahre Wunder wirken und den Verdauungstrakt regulieren. Flohsamen quellen nämlich im Darm auf und binden Flüssigkeit. Allerdings sollte man diesmal die Samen vorquellen lassen und diese zudem mit viel Wasser aufnehmen. Die Wirkung dauert ebenfalls bis zu 24 Stunden, sodass man sie nicht als Hausmittel für akuten Durchfall ansehen darf. Die Flohsamen gibt es übrigens auch in der Apotheke in Form von Kapseln und können je nach Herstellerangaben bei Durchfall eingenommen werden.


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