Mittwoch , 22 November 2017
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Die besten Warzen Hausmittel

Die besten Warzen Hausmittel

Warzen sind eine lästige Angelegenheit, man weiß nie genau, wann, wo und warum überhaupt sie auftauchen. Möglicherweise lassen sie sich nach einem Schwimmbadbesuch erkenntlich zeigen, vielleicht sprießen sie aber auch einfach, weil sie Lust dazu haben. Auch suchen sich die Warzen kein bestimmtes Alter aus, sodass man sie in jedem Alter bekommen kann. Hässliche Hautveränderungen sind meist die Folge, wobei erwähnt werden muss, dass nicht jeder Mensch automatisch anfällig für Warzen sein muss. Viele können täglich barfuß im Schwimmbad herum laufen, ohne auch nur eine Warze zu bekommen. Andere lesen einen Bericht über Warzen und bemerken diese im selbigen Moment. Lästig und natürlich auch etwas peinlich. Dabei haben Warzen nicht immer nur etwas mit unhygienischen Umständen zu tun. Wie gesagt können sie auch einfach so auftauchen.

Ursachen und Auslöser von Warzen

Warzen entstehen aufgrund der so genannten Pappilomaviren oder Pockenviren, zumindest sind sie die häufigste Ursache für die Warzenbildung. Neben den viralbedingten Warzenbildungen gibt es später auch noch die Alterswarze. Wie diese allerdings entstehen ist weitgehend unerforscht und weniger bekannt. Man vermutet, dass die Zellen aufgrund von anderen Einflüssen ausarten und wuchern. Warzen, welche man aufgrund von schädlicher Viren bekommt, entstehen aufgrund kleinerer Hautverletzungen. Hinzu kommen meist ein geschwächtes Immunsystem und möglicherweise die persönliche Veranlagung. Die Erreger dringen in die Haut ein, was bereits in diesem Stadium zu Juckreiz führt. Wer sich nun allzu häufig kratzt, der riskiert so genannte Warzenbeete, also mehrere Warzen innerhalb einer Region.

Zu unterscheiden sind so genannte Dellwarzen, welche häufig im Nacken, am Hals, im Gesicht, den Armen und Beinen vorkommen. Sie wölben sich aber nur unmerklich nach außen, wobei die Haut jedoch stark gerötet ist und ausgedrückt werden kann. Viele verwechseln die Dellwarzen auch mit Pickeln und bemerken gar nicht, dass sie eine Warze hatten. Darüber hinaus gibt es noch die Dornwarzen und Fußwarzen. Sie entstehen, wenn an einer Körperstelle übermäßig lange und viel Druck aufgebaut wurde. Das Gewebe verändert sich bei diesen Warzen, da sie nach innen gedrückt werden. Im Endeffekt entsteht ein schmerzender Dorn unter der Haut. Besonders an den Füßen beim Laufen können sich die Schmerzen äußern. Feigwarzen und Genitalwarzen sind weitere Unterformen der Warzenarten und sehr häufig vorkommend. Sie zeigen sich im Bereich der Genitalien und am After, nicht selten werden sie während dem Geschlechtsverkehr übertragen. Flach und klein zeigen sich die Plan- und Flachwarzen, wobei diese im Gegenteil zu den Fußwarzen an den Fingern und Handflächen vorkommen. Vulgäre Warzen und Stilwarzen wären an dieser Stelle noch zu nennen, um das Bild der Warzenarten komplett zu machen.

Welche Hausmittel helfen bei Warzen?

Wichtig neben einer medikamentösen Therapie sind entsprechende häusliche Maßnahmen. Sie können ohne die Zustimmung eines Arztes ausprobiert und Zuhause durchgeführt werden. Beispielsweise gilt eher hochprozentiger Alkohol, etwas Wodka oder direkt Desinfektionsmittel, als entkeimend und desinfizierend. Dieses Hausmittel ist allerdings nur bedingt zu empfehlen, da es die Haut schnell austrocknet und damit anfälliger für weitere Erreger macht.

Viel besser eignet sich die bewährte Aloe Vera, denn sie versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit und pflegt diese von innen heraus. Gleichzeitig wirkt sie gegen Keime und reinigt die Haut. Aloe Vera Verbände eignen sich überwiegend über Nacht, während die Cremes oder Salben gut einziehen können.

Gegen Warzen soll darüber hinaus auch Apfelessig wirken, denn die enthaltene Säure weicht die Warze auf und bekämpft die darin befindlichen Keime. Die Haut quillt auf, trocknet und fällt schließlich ab. Zur Anwendung sollte einfach ein Wattepad mit Apfelessig getränkt, und auf die Warze getupft werden. Bestenfalls lässt man das Pad einige Stunden einziehen und befestigt es dafür mit einem Klebestreifen. Alternativ kann man die Stelle auch immer wieder mit Apfelessig abtupfen.

Ein etwas selteneres Hausmittel gegen Warzen stellt Backpulver dar. Es kann als Paste angereichert antiseptisch wirken und gegen Entzündungen vorgehen. Auch die Viren werden in gleichem Schritt bekämpft. Wer das Backpulver gegen Warzen ausprobieren will, der kann ein paar Teelöffel mit etwas Essig anrühren. Wichtig ist, dass im Anschluss eine dicklichere Paste entsteht, welche sich leicht auftragen lässt. Bestenfalls trägt man diese dann zweimal täglich auf die betroffene Stele und lässt diese einziehen.

Auch Bananenschalen helfen gegen Warzen, auch wenn dies vielleicht ein wenig ekelig sein mag. Wer es jedoch abhaben kann, der schält die Banane, isst die Frucht und legt die Schale auf die Warze. Mit einem Pflaster lassen sich diese einfach befestigen. Die Bananenschale weicht die Haut auf, lindert den Juckreiz und nimmt den Druck auf die Haut. Eine sehr angenehme Sache, vor allem auch im Sommer, wenn die Schale zusätzlich kühlt.

Warzen mit Eigenurin therapieren

Es geht auch das Gerücht um, dass sich Warzen mit dem eigenen Urin behandeln lassen können. Und tatsächlich wirkt Urin desinfizierend und hat einen sehr positiven Effekt auf die Erreger der Warzen. Wer seinen eigenen Urin verständlicherweise nicht dafür verwenden möchte, der kann sich Salben mit Harnstoff aus der Apotheke besorgen.


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