Mittwoch , 22 November 2017
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Wie kann ich mein Immunsystem stärken?

Wie kann ich mein Immunsystem stärken?

Wenn man feststellt, dass man bei jeder Grippewelle dabei ist, wenn nur der Nachbar husten muss und man selbst hat auch sofort die nächste Erkältung und wenn sich grippale Infekte letztlich auch über Wochen halten – dann sollte man mal einen genaueren Blick auf sein Immunsystem bzw. die Stärkung der Abwehr legen. Auch ständige Schlappheit in Kombination mit Bereitschaft für verschiedene Infekte kann ein Zeichen von einem schwachen Immunsystem sein. Ist das Immunsystem erst einmal heruntergefahren, kann man natürlich etwas mit Tabletten dagegen erreichen. Viel besser ist es aber, das Immunsystem auf natürliche Art zu unterstützen und nicht noch zusätzlich den Organismus mit Medikamenten zu belasten. Und es gibt wirklich eine Menge natürlicher Hilfsmittel, die dem Immunsystem schnell wieder unter die Arme greifen können.

So stärke ich mein Immunsytem mit natürlichen Mittel:

Immunsystem stärkenSchüßler Salze unterstützen das immunsystem

Schüßler Salze bewirken eine neue Ausgeglichenheit im Körper und so können sie auch sehr gut dazu genutzt werden, das Immunsystem wieder aufzumöbeln. Besonders hilfreiche Salze sind die Nummer 1 – also das Caclium Fluoratum, die Nummer 2 als Calcium Phosphoricum, die Nummer 3 als Ferrum Phosphoricum, die Nummer 5 als Kalium Phosphoricum, die Nummer 6 als Kalium Sulfuricum sowie die Nummer 11 – nämlich Silicea.

Gesunde Tees für die Stärkung des Immunsystems

Aus jeweils zwei Teelöffeln Lindenblüten sowie Holunderblüten, die als Tee in der Apotheke erhältlich sind, kocht man mit 500 ml kochendem Wasser einen Tee. Dieser muss jetzt 10 Minuten abgedeckt ziehen. Zweimal täglich jeweils zwei Tassen des Tees unterstützen das Immunsystem sehr gut und vor allem ohne jegliche Nebenwirkungen.

Ginseng Wurzel

Ein Tee aus Ginseng Wurzel, Knabenkraut und Bockshornklee ist auch eine sehr gute Unterstützung für das Immunsystem. Dafür benötigt man 50 g einer Ginseng Wurzel, 40 g vom Knabenkraut und 30 g Bockshornklee, die miteinander vermischt werden. Jeweils ein Teelöffel dieser Mischung wird nun für eine Tasse Tee mit kochendem Wasser übergossen. Die Mischung lässt man 15 Minuten abgedeckt ziehen. Dreimal täglich eine Tasse des Tees ungesüßt getrunken, unterstützt das Immunsystem sehr gut.

Wermut, Sonnenhutwurzel und Pfefferminze

Ein weiterer Tee für die Stärkung der Abwehr besteht aus 20 g Wermut, 20 g Sonnenhutwurzel und 20 g Pfefferminztee – alle sind in der Apotheke als lose Tees erhältlich und werden dort auch gleich gemischt. Mit jeweils zwei Teelöffeln dieser Teemischung bereitet man mit 250 ml kochendem Wasser einen Tee zu. Der muss nach dem Überbrühen für 15 Minuten abgedeckt ziehen. Danach wird der Tee durchgeseiht und ohne Zuckerzusatz getrunken. Zweimal täglich eine Tasse des Tees reicht schon aus, damit man bald eine Wirkung spürt.

Wechselduschen

Wechselduschen sind ein tolles Training für den Körper, denn sie helfen ihm, sich schnell an wechselnde Außentemperaturen anzupassen. Für die Wechselduschen beginnt man mit einer Wassertemperatur von etwa 40 Grad. Die Dauer dieser warmen Dusche sollte bei etwa fünf Minuten liegen. Dann wird für zehn Sekunden mit ganz kaltem Wasser geduscht. Die Abkühlung sollte immer von der vom Herzen entferntesten Körperstelle – also dem rechten Fuß und dem rechten Arm dann immer weiter nach oben und zum Herzen hin erfolgen. Wer nicht sofort zu Beginn ganz kaltes Wasser erträgt, kann einfach auch langsam an die kalten Duschen herantasten und erst einmal mit lauwarmen Duschen anfangen, sich dann täglich an etwas kälteres Wasser herantrauen.

Frische Luft ist absolut wichtig

Auch wenn das Wetter so richtig schlecht ist – täglich mindestens einmal sollte man sich wirklich bei jedem Wetter vor die Tür wagen. Ob Regen, Schnee oder auch Wind und eisige Temperaturen, täglich einmal für 30 Minuten sollte man unbedingt nach draußen gehen und so den Körper einfach abhärten gegen Temperaturwechsel.

Den Körper entgiften

Wir leben heute einen Stil, der für den Körper schon eine enorme Belastung darstellt. Zu viel Zucker, zu viele Fertigprodukte und insgesamt eine Umwelt, die mit Schadstoffen nicht geizt, die auf unseren Körper einprasseln. Kommen jetzt auch noch Alkohol, Koffein und Nikotin als selbstgewählte Schadstoffe in den Organismus, dann hat das Immunsystem schon einiges zu erleiden. Einmal für drei Wochen komplett auf alle Schadstoffe und nach Möglichkeit auch zu viel Zucker und Fertigprodukte zu verzichten, bedeutet für den Organismus eine enorme Erleichterung. Das Immunsystem kann sich wieder richtig gut entfalten und ganz nebenher fühlt man sich nach dieser „Entziehungskur“ auch wieder richtig fit und entlastet.

Saunieren – perfekt für das Immunsystem

Zweimal wöchentlich in die Sauna zu gehen, ist eine Top-Unterstützung für das Immunsystem. Nach jeweils einem Saunagang sollte man dann sofort komplett erhitzt in das Tauchbecken oder unter die eiskalte Dusche gehen. Der Körper muss durch diese Anwendungen innerhalb kürzester Zeit enorme Temperaturunterschiede ausgleichen – und das ist eine tolle Unterstützung für das Immunsystem. Ein- bis zweimal wöchentlich durchgeführt, merkt man schon nach kurzer Zeit, dass man sich fitter und besser fühlt und dass man nicht mehr jeden Infekt mitnimmt, der in der Umgebung unterwegs ist. Wer Kreislauf- oder Blutdruckprobleme hat, darf diese intensiven Saunagänge allerdings nicht durchführen.

Magnesiummangel?

Viele Menschen haben einen Magnesiummangel, der wiederum das Immunsystem herunterfahren lässt. Allerdings sollte man jetzt nicht einfach mit irgendwelchen Nahrungsergänzungsprodukten jonglieren, sondern beim Arzt den Magnesiumstatus im Blut kontrollieren lassen. Ist tatsächlich ein Mangel an Magnesium im Körper vorhanden, dann lässt der sich schnell durch eine Nahrungsergänzung und durch eine Umstellung der Ernährung beseitigen.

Schlafmangel reduziert die Abwehr

Wer nur mehrere Tage in Folge zu wenig schläft, reduziert merklich seine Abwehr und Angriffe von Bakterien und Viren sind so für den Körper viel schwerer abzuwehren. Mindestens sechs Stunden sollte man in jeder Nacht schlafen. Wer dem eigenen Körper einen Gefallen tun möchte, schläft mindestens sieben bis acht Stunden pro Nacht. Gerade in Phasen, in denen die Angriffe auf das Immunsystem besonders umfassend ausfallen – also jeweils in Grippezeiten – sollte man auf ausreichend Schlaf unbedingt achten.

Vitamin C – das Vitamin für die Immunabwehr

Vitamin C ist absolut notwendig in der Ernährung, um das Immunsystem zu unterstützen. Vitamin C kann der menschliche Körper nicht selbst produzieren, deshalb ist er auf eine ausreichende Zufuhr durch die richtigen Nahrungsmittel angewiesen. Vorteilhaft ist, dass das Vitamin C in viele Früchten und Gemüsesorten enthalten ist. Besonders gute Vitamin-C-Lieferanten sind sämtliche Zitrusfrüchte, rote Paprikaschoten, Sauerkraut, Hagebutten sowie die Acerolakirsche. Auch Brokkoli, Spinat und Rosenkohl sowie Petersilie und Grünkohl sind hochwertige Lieferanten von Vitamin C. Ein besonders hochwertiger Vitamin-C-Lieferant ist die Sanddornbeere, deren Produkte man im Reformhaus kaufen kann. Wenn man ab und zu mal mit einer Vitamin-Brausetablette nachhilft, ist das nicht tragisch. Dauerhaft sollte man aber nicht die gesunde und Vitamin-C-haltige Ernährung durch Nahrungsergänzung ersetzen.

Zink stärkt die Abwehr

Auch Zink ist ein wichtiger Stoff im Blut, der unter anderem die Immunabwehr unterstützt. Um dem Mangel gleich vorzubeugen, kann man einfach einige gute Zink-Lieferanten in die Ernährung einbauen und so das Immunsystem stärken. Bei den Obstsorten sind die Himbeeren die Anführer, was den Zink-Gehalt angeht. Aber auch Nüsse liefern viel Zink. Dazu sind getrocknete Linsen sowie Sojamehl und Haferflocken hochwertige Zink-Lieferanten. Roggenvollkorn-Mehl ist für die Ernährung sowieso sehr hochwertig – für die Zink-Versorgung aber auch. Ein weiterer Zink-Lieferant ist Emmentaler-Käse. Nicht jedermanns Sache sind die Austern. Aber für die Zink-Versorgung des Körpers sind sie mit Abstand absolute Spitzenreiter, was den Zink-Gehalt angeht.

Die Darm-Gesundheit unterstützen

Im Darm sitzt übrigens das Immunsystem und genau darauf sollte man bei der eigenen Ernährung achten. Wird der Darm mit Weißmehlprodukte und viel Zucker sowie einer insgesamt ungesunden Ernährung belastet, kann das Immunsystem nicht mehr richtig gut funktionieren. Eine ballaststoffreiche Ernährung, viel Flüssigkeit in Form von Wasser, ausreichend Bewegung und regelmäßige Verdauung unterstützen den Darm in seinen Funktionen und bringen auch eine Menge Vorteile für die Immunabwehr. Ein funktionierender Darm, der sich nicht mit vielen minderwertigen Abfallstoffen beschäftigen muss, ist die beste Basis für ein optimales Immunsystem


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