Mittwoch , 22 November 2017
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Klassische Kosmetik, Naturkosmetik und vegane Kosmetik – die erstaunlichen Fakten

Klassische Kosmetik, Naturkosmetik und vegane Kosmetik – die erstaunlichen Fakten

Immer wieder stellen sich schönheitsbewusste Verbraucher die Frage nach dem Unterschied zwischen klassischer, veganer und natürlicher Kosmetik. Vor dem wissenschaftlichen Hintergrund betrachtet, unterscheiden sich klassische Kosmetik und Naturkosmetika – je nach Produkt – in der Regel nicht. Denn der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen mit Blick auf die jeweils verwendeten Rohstoffe. Allerdings gibt es einige Aspekte, die selbst kritische Anwender überraschen dürften. Zertifizierte Naturkosmetik Shops wie TOBS Beauty haben höchste Ansprüche im Hinblick auf die Auswahl der angebotenen Produkte und halten dabei stets die Herstellung und Inhaltsstoffe im Blick.

Ganz gleich, ob Naturkosmetik, vegane oder klassische Kosmetik: Die qualitative Wertigkeit der darin jeweils enthaltenen Wirkstoffe ist von zentraler Bedeutung. Auch die sichere Anwendung sowie die Verträglichkeit der Inhaltsstoffe spielen in dem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Natürlich ist es wichtig, dass die verwendeten Kosmetika optimal auf den Hauttyp des Verbrauchers abgestimmt sind. Wer zu Unverträglichkeiten oder Allergien neigt, sollte die Schönheitsprodukte mit den entsprechenden Wirk- bzw. Inhaltsstoffen möglichst meiden. Eine so genannte INCI-Deklaration, die auf den Umverpackungen der Produkte ersichtlich ist, soll den Konsumenten vor möglichen Allergien schützen. So lassen sich die Ingredienzen mit den Substanzen, die – sofern vorhanden – auf dem Allergieausweis des Verbrauchers vermerkt sind, in aller Ruhe vergleichen und ausfindig machen. Natürlich wird die INCI-Datenbank ständig aktualisiert.

Hohe Ansprüche der Verbraucher

Die Erwartungshaltung der Verbraucher an Naturkosmetik und vegane Kosmetik ist hoch. Immer mehr Verwender setzen kompromisslos auf hochwertige und wirksame Inhaltsstoffe. Zu beachten ist jedoch, dass es nicht möglich ist, in Kosmetika – gleich, welcher Art – ausschließlich unbehandelte bzw. natürliche Substanzen zu verarbeiten. Genauso wenig ist es möglich, Kosmetikerzeugnisse anzubieten, die gänzlich ohne chemische Substanzen produziert worden sind. Grundsätzlich ist es schwierig, Naturkosmetik und konventionelle Kosmetik klar voneinander zu unterscheiden. So zeigt sich, dass eine Vielzahl von Produkten, je nach ihrem Verwendungszweck, aus natürlichen, aus naturnahen bzw. naturidentischen Inhaltsstoffen bestehen. Ein kleiner, aber sehr gravierender Unterschied:

– Natürliche Substanzen sind zu 100 Prozent natürlichen Ursprungs
– Naturnahe Rohstoffe sind in Anlehnung an das natürliche Vorbild in Laboratorien gezüchtet oder teilweise synthetisch hergestellt
– Naturidentische Substanzen gleichen lediglich in ihrer Optik den Naturstoffen. Sie sind also zu 100 Prozent künstlich hergestellt.

Gerade weil es so diffizil ist, eine klare Schnittlinie zwischen klassischer und natürlicher Kosmetik zu ziehen, ist es hilfreich, auf zertifizierte Produkte zu setzen. Biokosmetik bzw. Naturkosmetikprodukte sind mit vertrauenswürdigen Siegeln gekennzeichnet, sodass die Verbraucher auf Anhieb über die spezielle Wertigkeit informiert sind. Die bekanntesten Zertifizierungen sind beispielsweise BDIH, NaTrue oder Ecocert. Im Unterschied zu konventionellen Kosmetikerzeugnissen unterliegen die zertifizierten Produkte besonders stringenten Kontrollen. Und zwar von Seiten der siegelvergebenden Institutionen. Die meisten Zertifizierungen besagen, dass zwischen 70 bis 95 Prozent der Rohstoffe aus Wildsammlungen oder aus biologischem Anbau stammen müssen. Andere Labels wiederum nehmen es besonders genau. So liegt die Messlatte der Qualitätsstandards auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit sowie auf soziale und ökonomische Faktoren sehr hoch. Die Hersteller konventioneller Kosmetikprodukte sind per Gesetz dazu verpflichtet, ihre Erzeugnisse zum Schutz vor einer möglichen Verkeimung zu konservieren. Das kann, je nach Produkt, zu einer unterschiedlichen Haltbarkeit führen. Auch Naturkosmetik muss übrigens einen solchen Schutz vor Keimen aufweisen.

Naturkosmetik und vegane Kosmetik – das zeichnet sie aus

Wer sich für Naturkosmetik entscheidet, legt in erster Linie den Fokus auf die Reinheit und die Natürlichkeit der Produkte. Besonders gern greifen viele Verwender deshalb zu biologischer Kosmetika, welche sich idealerweise durch ihre ressourcenschonenden Inhaltsstoffe auszeichnet. Die Vielfalt in Sachen Naturkosmetik ist mittlerweile beeindruckend groß. Allerdings gibt es nach wie vor keine speziellen Richtlinien, die den Herstellern und Kunden einen eindeutigen „roten Faden“ an die Hand geben. In jedem Fall sollten die Inhaltsstoffe von Naturkosmetik pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Natur sein. Dahingegen sind Erdöl-Produkte, Silikone, Parabene sowie Polyethylenglycole (PEG’s) tabu. Auch was die Verarbeitungsmethoden der Ingredienzen betrifft, gibt es bei Naturkosmetik genaue Vorgaben. So liegt der Fokus in erster Linie auf physikalischen oder mikrobiologischen Verfahren.

Die Vorzüge veganer Kosmetik

Vegane Kosmetik geht noch einen Schritt weiter. Während viele namhafte Hersteller von hochwertiger Bio- bzw. Naturkosmetik Honig, Milch oder Wachs – allesamt Produkte lebender Tiere – verwenden, ist das bei veganen Kosmetikerzeugnissen anders. Vegankosmetik steht grundsätzlich für den Verzicht auf tierische Inhaltsstoffe. Zudem können sich die Verwender sicher sein, dass für die Herstellung der Produkte keinerlei Tierversuche durchgeführt worden sind. Labels wie „Vegan Society“ – die bekannte Sonnenblume – oder „Vegan Siegel“ sind dabei die klassischen Gütesiegel moderner Vegankosmetik. Vegane Kosmetik ist nach wie vor im Trend. Andererseits ist zu berücksichtigen, dass Produkte dieser Kategorie durchaus auch chemisch hergestellte Substanzen enthalten können.

Fazit
Konventionelle Kosmetik zielt vornehmlich darauf ab, deutlich sichtbare Effekte zu erzielen. Diese Soforteffekte sind jedoch oft nur von kurzfristiger Dauer. Das heißt, die versprochenen Effekte halten nur so lange an, wie das jeweilige Produkt auf der Haut oder in den Haaren verbleibt. Anders verhält es sich bei hochwertiger Naturkosmetik oder bei veganen Kosmetikerzeugnissen. Hier steht die Stärkung der hauteigenen Schutz- und Repairmechanismen im Fokus, wobei der angestrebte Effekt meist langfristig ausgerichtet ist. Dank der pflanzlichen Inhaltsstoffe und mit Blick auf die hervorragend durchdachten und sorgfältig aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe profitieren schönheits- und gesundheitsbewusste Verwender von einer effektvollen Pflege mit nachhaltiger Wirkung. Insofern braucht vegane Kosmetik den Vergleich mit klassischer Kosmetik sicherlich nicht scheuen. Ganz im Gegenteil!


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