Donnerstag , 21 Juni 2018
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Ölschäden vermeiden: Heizöltank regelmäßig überprüfen

Ölschäden vermeiden: Heizöltank regelmäßig überprüfen

In vielen Haushalten sind Heizöltanks aus Kunststoff zu finden, die zwanzig Jahre und älter sind. Im Laufe der Zeit kann das Material Schaden nehmen, weshalb es immer wieder zu undichten Stellen kommen kann. Wird der Mangel sofort entdeckt, lässt sich dieser meist schnell beheben. Doch kaum ein Hausbesitzer überprüft seinen Öltank regelmäßig, weshalb es nicht selten zu großen Boden- und Gewässerschäden kommt. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihren Öltank auf Mängel untersuchen.

Heizöltank regelmäßig durch Experten überprüfen lassen

Für viele Heizöltanks gilt eine Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren. Ist die Beseitigung von Ölschäden nötig, kann abhängig von der Betriebsdauer des Öltanks die Versicherung die Übernahme der Kosten verweigern. Vor allem dann, wenn keine regelmäßige Prüfung durch einen Spezialisten stattgefunden hat. Wie häufig der Heizöltank von einem Fachmann geprüft werden muss, wurde bedingt gesetzlich geregelt. Dies ist nicht nur abhängig vom Modell, sondern auch von dem Wohnsitz. Befindet sich das Grundstück in einem Wasserschutzgebiet, werden Heizöltanks mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1.000 Litern mindestens alle fünf Jahre überprüft. Für Grundstücke außerhalb eines Wasserschutzgebietes gibt es keine grundlegenden Vorschriften. Doch auch ohne gesetzliche Auflagen sollten Hausbesitzer nicht nur bei der Instandsetzung oder einer Hausrenovierung den Fachmann zur Prüfung beauftragen. Wer den Heizöltank regelmäßig kontrollieren lässt, beugt einen Ölschaden und dessen finanzielle Folgen vor.

Typische Mängel selbst erkennen

Neben der stetigen Überprüfung durch einen Experten sollten Sie auch selbst ein wachsames Auge auf Ihren Öltank haben. Gerade Kunststoff kann durch verschiedene Auswirkungen Schaden nehmen, weshalb es häufig zu undichten Stellen kommt. Ein typischer Hinweis dafür ist eine spröde oder rissige Oberfläche. Auch Verfärbungen können darauf hindeuten, dass die Robustheit des Tanks nachlässt. Kommt es zu Einbuchtungen an den unteren Rändern und Ecken des Heizöltanks, kann dies zu einer Instabilität führen. In diesem Fall unterlaufen Sie der Gefahr, dass nicht nur einige Liter Öl in den Boden sickern könnten, sondern es zu einem Durchbruch kommt, wobei der gesamte Tankinhalt in das Grundwasser gelangen kann. Auch eine Absenkung oder Verschiebung des Tankdaches kann dafür verantwortlich sein, dass es zu undichten Stellen an Leitungen kommt.

Zeigt Ihr Öltank Mängel auf, sollten Sie umgehend einen Fachmann beauftragen. Häufig lassen sich leichte Schäden schnell und einfach beheben. Kommt es allerdings zu einer Verunreinigung des Grundwassers, sind nicht nur die Kosten für die Ölbeseitigung immens, auch die anschließende Reparatur bringt einen hohen finanziellen Aufwand mit sich. Weitere Tipps zu Präventionsmaßnahmen im Haushalt finden Sie auf dieser Webseite.


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