Montag , 23 Oktober 2017
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Ratgeber Finanzen: Teil 2 – das Festgeldkonto

Ratgeber Finanzen: Teil 2 – das Festgeldkonto

Auch das Festgeld gehört zu einer modernen Geldanlage. Der Anleger erhält mit dem Festgeld die Sicherheit einer attraktiven Verzinsung, zu einem Festzins, muss sich dafür aber an eine Laufzeit mit dem angelegten Geld halten. Da die Banken aber erkannt haben, dass der Trend der Anleger weg von einer langen Laufzeit geht, haben sie auch bei dem Festgeld die Anlagezeiten dementsprechend überarbeitet. Aktuell sind viele Anbieter auf dem Markt, die dem Kunden Laufzeiten von unter einem Jahr anbieten können. Und da immer mehr Menschen diese nutzen, zeigt es sich, dass die Banken richtig gehandelt haben.

Wer sich für das Festgeld entscheidet, erhält also einen festen Zinssatz für sein Guthaben gezahlt. Die Höhe der Verzinsung ist von vielen Faktoren abhängig. Zum einen sind es die Vorgaben der Banken, der Stand des Leitzinses, die Dauer der Geldanlage und auch die Anlagesumme. Der Anleger kann also schon bei dem Abschluss des Kontos in Erfahrung bringen, wie viel Geld die Geldanlage abwirft.

IM Vergleich zu anderen Geldanlagen kann das Festgeldkonto sehr gut abschneiden. Es bringt in der Regel mehr Zinsen, als Anlagen ohne eine vereinbarte Laufzeit und auch bei den gleichen Vorgaben zeigt es sich, das mit dem Festgeld niemand etwas falsch machen wird. Voraussetzung ist und bleibt aber, dass der Anleger sich sicher ist, dass er das Geld in der Laufzeit nicht benötigt. Im Falle einer vorzeitigen Kündigung, bevor das eigentliche Ende der Laufzeit erreicht ist, droht der Verlust aller Zinsgewinne und zudem kann auch ein Teil des angelegten Betrages vielleicht nicht mehr ausgezahlt werden.

Wichtiges zu dem Festgeldkonto

Zinsen bei der Festgeldanlage

Die Zinsen bei dem Festgeldkonto sind Festzinsen. Der Zins, der bei dem Abschluss also angeboten wird, bleibt für die gesamte Anlagezeit auch bestehen. Der Vorteil für den Kunden liegt darin, dass er damit rechnen kann, was für ein Gewinn erzielt werden kann. Dass die Festzinsen aber auch nachteilig sein können, ist durch die Zinsschwankungen zu erklären. Es zeigt sich auf dem Markt sehr deutlich, dass die Zinsen nicht mehr so stabil sind, wie sie es noch vor einiger Zeit waren. Wer sein Geld anlegt, der wird damit rechnen, dass sich in der Laufzeit die Zinsen senken und dann auch mal wieder steigen. Wer sich daher für das Festgeld entscheidet, der sollte bei der Laufzeit auch die Zinsänderungen beachten. Bei langen Laufzeiten ist es wahrscheinlich, dass es hier zu Änderungen kommen wird. Diese können dann bei der eigenen Geldanlage nicht mehr berücksichtigt werden. Als Tip gilt, wenn die Geldanlage gerade bei einem niedrigen Zins abgeschlossen wird, sollte die Laufzeit nicht so lang gewählt werden. Auch wenn das Geld längerfristig nicht benötigt wird, so kann eine kürzere Laufzeit dazu helfen, dass ein höherer Zins bei einer Neuanlage mehr aus dem Festgeld herausholen kann.

Auf der anderen Seite aber zahlen die Banken einen höheren Zins, wenn die Kunden ihnen das Geld länger zur Verfügung stellen. Festgeldkonten mit einer geringen Laufzeit werden geringer verzinst, als wenn diese eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren hat.

Entscheidend für die Höhe des Gewinns kann es sein, wann die Banken die Zinsen gutschreiben. Zahlen sie sie nur zum Ende der Laufzeit aus, dann wird eine hohe Summe gutgeschrieben. Lohnenswerter ist es, wenn die Banken eine regelmäßige Verzinsung anbieten. Somit kann der Anleger auch von dem Zinseszins profitieren.

Kosten bei dem Festgeldkonto

Die Banken bieten das Festgeldkonto kostenfrei an. Kein Kunde wird, wenn er sich für den Abschluss der Festgeldanlage entscheidet, den Banken Gebühren zahlen müssen. Das Ein- und auch Auszahlen des Geldes wird zudem auch nicht für weitere Kosten sprechen.

Kündigung des Festgeldkontos

Das Festgeldkonto wird für eine vorher vereinbarte Laufzeit abgeschlossen. Diese sollte der Kunde im eigenen Interesse einhalten. Sicherlich sind es manche persönlichen Lebensumstände, die eine sofortige Auszahlung des Geldes erfordern können. Die Banken können dem Wunsch des Anlegers entsprechen, werde sich dieses aber bezahlen lassen. So kann nicht nur der Zinsgewinn nicht mehr zur Auszahlung kommen, sondern werden viele Kreditinstitute zusätzlich auch eine Gebühr erheben, mit der ein Teilbetrag von dem eigenen Guthaben weg sein kann. Wer nicht zwingen die Kündigung des Festgeldes in die Wege leiten muss, der sollte dieses auch lassen.

Wenn das Ende der vereinbarten Laufzeit ansteht, dann wird in der Regel die Bank dem Anleger dieses schriftlich mitteilen. Der Grund ist der, dass der Anleger zum Ende der Laufzeit die Anlage fristgerecht kündigen muss. Ansonsten würde es dazu kommen, dass das Guthaben erneut in eine Festgeldanlage gesetzt würde, und zwar zu gleichen Laufzeiten, wie bisher. Einzig der Zinssatz würde sich verändern, da er an den aktuellen angepasst wird. Um dieses zu vermeiden, sollte daher darauf geachtet werden, dass der Zeitpunkt der Kündigungsfrist nicht vergessen wird.

Sicherheit

Die Sicherheit wird bei der Festgeldanlage sehr groß geschrieben. Die Kunden können sicher sein, dass es sich bei der Geldanlage um eine der sichersten überhaupt handelt. Die Sicherheit ist auf der einen Seite dadurch gegeben, dass die Geldanlage verzinst wird, mit den Zinsen als Gewinn kann ein Verlust des eingesetzten Geldes vermieden werden. Da die Zinsen zudem als Festzins gelten, kann die Sicherheit erweitert werden, dass die Höhe des Gewinns ersichtlich ist.

Zudem sind die Geldanlagen, die bei deutschen Instituten geschlossen werden, im Rahmen der Einlagensicherung abgesichert. Die Maximalanlagesumme, die die Banken ansetzen, ist in der Regel bei der Summe zu sehen, bis zu der die Einlagensicherung gilt, 100.000€. Alles Guthaben unter diesem Betrag werden die Banken auch im Falle einer eigenen Zahlungsunfähigkeit an den Kunden auszahlen.

Der Vergleich für das Festgeldkonto

Wer das Festgeldkonto eröffnen möchte, der sollte vorher einen Vergleich der Angebote machen. Wer ohne den Vergleichsrechner einen Abschluss tätigt, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht den besten Zins für die Geldanlage erhalten. Der Markt ist einfach zu groß, um sich aus der Vielzahl der Angebote für das zu entscheiden, welches gute Zinsen anbieten kann. Der Vergleichsrechner erleichtert die Suche.

In den Rechner eingegeben werden muss der Betrag, der angelegt werden soll, und zudem auch die Laufzeit ausgewählt werden. Der Vergleichsrechner wird dann erst schauen, bei welchen Banken mit diesen Vorgaben eine Festgeldanlage erfolgen kann. Und wird zudem auch gleich geschaut, welche Zinsen erhalten werden können. Das Ergebnis wird grafisch so sortiert, dass die Banken, die die meisten Zinsen bieten können, als erstes genannt sind. Die Wahl kann dann sehr einfach getroffen werden. Nicht vergessen werden sollte aber, sich den genauen Leistungsumfang noch einmal anzusehen. Einige Angebote in der heutigen Zeit können dem Anleger mehr bieten. So kann mit dem Festgeld ein kostenloses Girokonto erhalten werden, oder zahlen die Banken einen bestimmten Betrag als Guthaben auf die Geldanlage.

Wenn die Zinsen und die Leistungen stimmen, kann der Abschluss direkt online erfolgen.


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