Montag , 23 Oktober 2017
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Selbstgemachte Burger: Worin liegt das Geheimnis für den wahren Gaumenschmaus?

Selbstgemachte Burger: Worin liegt das Geheimnis für den wahren Gaumenschmaus?

Saftiges Fleisch, ein knackiger Salat und ein duftendes Brötchen gehören zu den Grundbausteinen eines jeden vernünftigen Burgers. Doch ein richtig gut gemachter Burger sorgt für wahre Genussmomente. Die verschiedenen Texturen der einzelnen Komponenten sowie die Kombination der Aromen machen den Burger zu einem kulinarischen Highlight. Er schreit förmlich „Iss mich!“. Worauf es bei einem selbst zubereiteten Burger ankommt? Wir verraten es Ihnen.

Die Patties – auf Qualität nicht verzichten

Den Fleischtalern ordnen sich alle anderen Zutaten unter, dementsprechend steht und fällt der Gaumengenuss mit dieser Komponente. Fertig gekauftes Rinderhackfleisch eignet sich nicht für einen guten Patty. Es ist schlicht weg zu trocken und zu klein gewolft. Rinderkamm oder das hochwertige Entrecôte bieten die ideale Grundlage für einen perfekten Burger. Am besten lässt man das Fleisch vom Metzger seines Vertrauens frisch wolfen. Ein Fettanteil von 20 % im Fleisch gilt unter Kennern als optimal. Geformt werden die Patties entweder von Hand oder mit einer Burgerpresse. Wichtig ist, dass das Fleisch gleichmäßig hoch und etwas breiter als das spätere Brötchen ist, da es während des Grillens an Volumen verliert und dennoch gleichmäßig durch sein soll.

Die Saucen – wichtig für den Überraschungseffekt

Will man seinen Burger selber machen, muss man sich mit der Wahl der Sauce auseinandersetzen. Sie garantiert für den Wow-Moment beim Hineinbeißen, für die nötige Feuchtigkeit des Burgers und dessen einzigartigen Geschmack. Die Klassiker bleiben Senf, Ketchup und Mayonnaise. Aber auch Currysaucen, Knoblauchdips oder BBQ Sauce haben ihren großen Auftritt. Wichtig für einen guten Burger: nicht zu viele Geschmacksnuancen mit einander kombinieren, sondern sich auf drei bis vier konzentrieren.

Das Brötchen – vielfach in seiner Geschmackswirkung unterschätzt

Burger ist nicht gleich Burger. Vor allem das Brötchen macht den Unterschied. Ob es als klassisches Burger-Buns den Rahmen für das Fleisch bildet oder als französisches Baguette, als italienisches Ciabata bzw. als knuspriges Mehrkornbrötchen, hängt ganz von den individuellen Vorlieben ab. Leicht angeröstet, entwickelt das Burgerbrötchen einen besonderen Geschmack und saugt nicht zu schnell die Sauce auf.

Die Gemüse-Komponente – für die Knackigkeit

Gerade die verschiedenen Konsistenzen machen den Burger zu einem Gaumenschmaus. Ein weiches Brötchen, das saftige Fleisch und die Frische von aromatischen Tomaten und knackigem Salat bilden die perfekte Symbiose. In der Regel kommen außerdem saure Gurken sowie sehr klein gehackte Zwiebeln auf einen Burger. Mutige trauen sich, auch mal Avocado, Mango oder Sprossen mit dem Fleisch zu kombinieren. Wer wagt, gewinnt!

Cheesy – der Käse on Top

Viele Burger-Fanatiker legen großen Wert darauf, nicht nur Hamburger sondern auch Cheeseburger zu verzehren. Geeignete Käsesorten bleiben der allseits beliebte Gouda in jeder Reifestufe, italienischer Hartkäse wie Grana Padano oder Parmesan sowie der besonders in den USA geschätzte Cheddar. Er verläuft wunderbar auf dem warmen Patty.

Fazit: Die Kombination aus sorgfältig ausgewählten hochwertige Zutaten, die perfekt aufeinander abgestimmt wurden, verleihen jedem Burger das besondere Etwas.


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