Donnerstag , 14 Dezember 2017
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Ultrabooks – Multimedia Center auch für Unterwegs

Ultrabooks – Multimedia Center auch für Unterwegs

Noch bis vor einigen Jahren war das Notebook ein Inbegriff für Mobilität und Flexibilität. So richtig bequem war das Mitschleppen der meist über 4 Kilo schweren Geräte aber bereits damals nicht. Wenn man seinen Rechner heutzutage viel unterwegs benötigt, dann hat man zum Glück einige äußerst interessante Alternativen wie beispielsweise ein modernes Ultrabook, welches nicht nur mit einem ultraschlanken Design, sondern auch mit einem geringen Gesamtgewicht überzeugt.

Was sind Ultrabooks?

Bei einem Ultrabook handelt es sich um ein eingetragenes Warenzeichen von Intel, mit dem ein besonders flaches und leichtes Multimedia-Laptop mit einem modernen Intel-Hauptprozessor bezeichnet wird. Um die Bezeichnung Ultrabook tragen zu dürfen, müssen die Geräte jedoch einige Kriterien erfüllen. Hierzu gehören eine gute Akkulaufzeit, eine akzeptable Performance und spezielle Eigenschaften, wie sie beispielsweise bei Tablet-Computern vorzufinden sind. Obwohl Ultrabooks mit einem flachen Gehäuse versehen sind, bieten diese Geräte im direkten Vergleich zu den deutlichen sperrigeren Laptops und Notebooks eine außerordentlich gute Performance. Moderne Ultrabook-Geräte sind mit Bildschirmdiagonalen von 11,6 bis 15,6 Zoll und in verschiedenen Preisklassen erhältlich. Je nach Anwendungszweck bieten findet sich online eine große Auswahl an Modellen, beispielsweise bei Softworld.

Schlank und leistungsstark

Als die ersten Ultrabooks Anfang 2011 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurden, haben sie den Multimedia-Laptop-Markt neu definiert. Das Hauptmerkmal dieser neuen Geräte ist ihr schlankes und elegantes Design, welches optimal durch den Einsatz leistungsstarker Hardware ergänzt wird. Dank dieser interessanten Kombination aus Design und Performance konnten sich die Ultrabooks innerhalb kürzester Zeit am globalen Laptop-Markt durchsetzen und als eine ernstzunehmende Größe etablieren. Der globale Laptop-Markt wird heutzutage von Ultrabooks dominiert, da den Nutzern die hohe Mobilität, die diese Geräte bieten, zunehmend wichtiger wird. Seit ihrer Einführung wurde viel in die Weiterentwicklung dieser kompakten Alleskönner investiert, sodass die aktuellen Modelle trotz ihrer performanten Hardware lange Akku- und Standby-Zeiten bieten.

Vorteile und Nachteile gegenüber herkömmlichen Notebooks

Wenn man sich an den Vorgaben von Intel orientiert, sind aktuelle Ultrabook-Modelle in der Regel leichter als viele herkömmliche Notebooks, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind. Eine Ausnahme bilden die sogenannten „Subnotebooks“, die viel mit den Ultrabooks gemeinsam haben. Moderne Ultrabooks sind in der Lage, besonders schnell aus dem Standby-Modus zu booten und weisen zudem im direkten Vergleich zu einem herkömmlichen Multimedia-Laptop höhere Akkulaufzeiten auf. Besonders vorteilhaft für den mobilen Gebrauch sind die schlanken Ausmaße und das geringe Gewicht, die jedoch auch eigne Nachteile nach sich ziehen. Die meisten Ultrabook-Modelle sind in Sachen externe Schnittstellen in vielen Fällen äußerst spärlich ausgestattet, sodass oft bei zwei USB-Schnittstellen Schluss ist. Auch auf den Einbau eines DVD/Blu-Ray-Laufwerks wird verzichtet, was aber heutzutage in Bezug auf Cloudspeicher und Broadband-Internet nicht mehr so wichtig ist. Um einen besonders flotten Lade- und Boot-Vorgang zu ermöglichen, werden Ultrabooks mit modernen SSDs (Solid State Drive) ausgestattet. Da diese Speichermedien immer noch viel kostenintensiver sind als traditionelle Festplatten, ist die Speicherkapazität dementsprechend begrenzt, sodass bei den meisten Ultrabook-Modellen bei 256 GB Speicherplatz das Ende schon erreicht ist.

Wie unterschieden sich Ultrabooks von modernen Tablet-PCs?

In Sachen Rechenleistung sind Ultrabooks, die mit modernen Intel-Prozessoren ausgestattet sind, den meisten verfügbarer Tablet-PCs deutlich überlegen. Ultrabooks bieten zudem den Vorteil, dass sie wie herkömmliche Laptops mit einer Standard-Tastatur ausgestattet sind. Nutzer von Tablet-PCs hingegen müssen sich entweder mit einer virtuellen Tastatur wie bei einem Smartphone oder einer physischen Tastatur, die oft als teures Zubehör angeboten wird, zufriedengeben. Als eine sinnvolle Alternative zu Ultrabooks bieten sich sogenannte „Convertibles“ ideal an, die einen intelligenten Mittelweg zwischen Tablets und Ultrabooks darstellen.

Welche Betriebssysteme kommen zum Einsatz?

Zu den wichtigsten Anbietern von Ultrabooks gehören Acer, Asus, Dell, Samsung und LG. Weil die Hersteller ausschließlich Prozessoren von Intel einsetzen, arbeiten viele Ultrabooks neben Windows auch grundsätzlich mit aktuellen Linux-Distributionen wie Red Hat oder Debian. Allerdings kann es hier zu Problemen mit fehlenden Treibern kommen, weswegen Ultrabooks mit vorinstalliertem Linux-OS selten anzutreffen sind. Eine Ausnahme stellt Apple mit seinem MacBook Air dar, welches auf dem hauseigenen Apple-Betriebssystem MacOS basiert.


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