Freitag , 23 Juni 2017
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Zurück zum inneren Gleichgewicht: Geistiges Heilen als Ergänzung zur Schulmedizin

Zurück zum inneren Gleichgewicht: Geistiges Heilen als Ergänzung zur Schulmedizin

Seit geraumer Zeit etablieren sich zahlreiche alternative Heilmethoden als Ergänzung zur klassischen Schulmedizin oder gar als eigenständige Behandlungsform. Weithin bekannt sind etwa Akupunktur, Homöopathie oder auch Osteopathie. Nur wenige kennen jedoch bis dato das Geistige Heilen. Ausgehend von einem ganzheitlichen Ansatz versuchen Geistige Heiler den spirituellen Einfluss positiv für ihre Patienten zu nutzen. Ein interessantes Konzept, welches wieder einmal die Selbstheilungskräfte eines jeden Menschen in den Vordergrund stellt.

Spirituelles Heilen – Einsatzgebiete

Auf den ersten Blick erweckt das Geistige Heilen den Anschein, nur auf psychischer Ebene zu arbeiten. Doch ausgehend von einer ganzheitlichen Betrachtung setzt diese alternative Heilmethode – wie viele andere auch – das ausgeglichene und gegenseitige Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele voraus. Gerät eine dieser tragenden Säulen aus dem Gleichgewicht, ist der Körper in seiner Harmonie gestört. Daraus schlussfolgernd, kommt das geistige Heilen nicht nur bei seelischen Störungen, sondern auch bei körperlichen Beschwerden, Stress und anderen Befindlichkeitsstörungen zum Einsatz. Das Geistige Heilen arbeitet ähnlich anderen alternativen Heilkonzepten mit den Energien im menschlichen Organismus. Der Heiler selbst wirkt als Impulsgeber, der die Selbstheilungskräfte wieder in Bewegung bringt. Durch das Umwandeln, gezieltes Leiten und Ausführen der Energien sollen nicht nur belastende Erfahrungen, sondern auch ernste traumatische Erlebnisse, körperliche Beschwerden oder ein unausgeglichenes Immunsystem uvm. wieder ins Lot gebracht werden. Die Heiler greifen dafür auf verschiedenste Ansätze zurück, wie etwa dem Handauflegen, dem Arbeiten mit Steinen und Klangschalen, aber auch Gebete und schamanistische Rituale sind inbegriffen.

Seriöse Geistige Heiler finden

In Deutschland sind für die Arbeit als Geistiger Heiler keinerlei medizinische Vorkenntnisse erforderlich. Dementsprechend schwer erweist es sich für Patienten, seriöse Heiler zu erkennen. Professionelle Geistige Heiler nutzen in aller Regel das Geistige Heilen als Ergänzung zu ihrer bisherigen Tätigkeit, die vielfach in Form eines Heilpraktikers, Psychotherapeuten oder beispielsweise Physiotherapeuten stattfindet. Seriöse Geistige Heiler stellen keine Diagnosen. Dies steht ihnen aufgrund der fehlenden Zulassung als Arzt oder Heilpraktiker gesetzlich nicht zu. Außerdem versprechen sie weder Heilung noch Linderung der Beschwerden und weisen darauf hin, dass ihre Behandlung keinesfalls den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker ersetzen kann. Vielmehr regen sie ihre Patienten an, verschiedene Beeinträchtigungen der Gesundheit medizinisch abklären zu lassen. Der Dachverband der Geistigen Heiler (DGH e.V.) hat auf seiner Internetseite wichtige Kriterien für die Auswahl eines seriösen Heilers zusammengefasst. Informationen dazu finden Sie hier. Im Allgemeinen verstehen sich Geistige Heiler nicht als Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern vielmehr als eine alternative therapeutische Methode, die die herkömmlichen Ansätze der Medizin sinnvoll ergänzt.

Fazit: Das Spirituelle Heilen ist als alternatives und ergänzendes Heilkonzept zur Schulmedizin zu verstehen. Wie in anderen alternativen Behandlungskonzepten steht die Ganzheitlichkeit des Patienten im Vordergrund. Gestörte Energien sollen korrigiert und der Einklang von Körper, Seele und Geist wieder hergestellt werden. Dafür müssen die blockierten Selbstheilungskräfte wieder aktiviert werden. Die Methodik für die Geistige Heilung variiert sehr, daher sehen viele Heiler ihre Arbeit sowohl als Kunst als auch als Wissenschaft.


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