Montag , 23 Oktober 2017
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Hygiene in der Wohnung: diese Putztipps sollte jeder kennen

Hygiene in der Wohnung: diese Putztipps sollte jeder kennen

Die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen, gehört sicher nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Menschen. Dennoch bedarf es einer gewissen Grundhygiene im Haushalt, um nicht nur die Gesundheit zu schützen sondern auch eine behagliche Wohnatmosphäre zu schaffen. Diese hilfreichen Putztipps machen Ihnen das das Leben leichter.

Küche und Bad benötigen besondere Aufmerksamkeit

Eine keimfreie Wohnung ist weder erforderlich noch gewünscht. Doch eine gewisse Grundhygiene in der Küche bewahrt die Gesundheit. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf dem Kühlschrank, der regelmäßig mit Essigwasser gereinigt werden sollte. Auch die Abwaschlappen sind wahre Keimschleudern. Bereits nach weniger Tagen beginnen sie zu riechen. Wer seine Abwaschlappen nicht bei 90°C in der Waschmaschine wäscht, sollte sie ca. 1 – 2 mal in der Woche wechseln. Gleiches gilt für Geschirrtücher. Die Spülbürste gibt man am besten aller zwei Tage bei 60°C mit in die Spülmaschine. Generell sollten alle Oberflächen in der Küche, auf denen auch Lebensmittel verarbeitet werden, mit Sauberkeit glänzen. Einweg Papiertücher, etwa von Kimberly Clark, vermeiden unnötige Keimbildung in Putzlappen und helfen dabei, die Wohnung hygienisch rein zu halten. Das Badezimmer indes ist ebenso mit vielen Bakterien belastet. Allerdings reicht zumeist das Putzen mit haushaltsüblichen Mitteln wie Toiletten- und Allzweckreiniger. Ein Microfasertuch leistet hierbei wertvolle Dienste. Bei all dem gilt es zu beachten, keinesfalls die Reinigungstücher der Bäder in anderen Bereichen der Wohnung einzusetzen. Selbst für die Bodenreinigung sind bereichsbezogene Bodenwischer empfehlenswert. Toiletten werden immer von außen nach innen gesäubert. Im Idealfall verwenden Sie dafür Einweg Papiertücher, die nach der Verwendung dem Recycling zugeführt werden.

Lieber weniger, dafür hochwertige Putzmittel

In den meisten Haushalten findet sich ein Sammelsurium von Reinigungsmitteln wieder. Dabei kommt es weniger darauf an, Unmengen dieser Putzmittel zu verwenden, sondern vielmehr auf qualitativ hochwertige Reiniger zurückzugreifen. Auch die Dosierung sollte nicht nach eigenem Ermessen, sondern tatsächlich nach den Herstellerangaben erfolgen. Oftmals braucht es im Haushalt kaum aggressive Reinigungsmittel. Lieber wechselt man öfters das Putzwasser und verlässt sich auf die meist langen Einwirkzeiten der Reiniger.

 

Die Wäsche nicht vergessen

Für die meisten Textilien reicht eine Wäsche bei niedriger Temperatur. Handtücher, Geschirrtücher, Abwaschlappen und Bettwäsche müssen jedoch bei mindestens 60°C, besser sogar 90°C, in die Waschmaschine. Erst bei diesen Temperaturen werden gefährliche Keime abgetötet. Gleichermaßen dient die Wäsche bei hoher Temperatur auch der Hygiene der Waschmaschine.

Fazit:

  • Verwenden Sie weniger Putzmittel, dafür hochwertige.
  • Mischen Sie niemals Reinigungsmittel miteinander.
  • Bad und Küche bedürfen getrennter Putzutensilien wie Lappen oder Bodenwischer.
  • Legen Sie in der Küche den Fokus auf den Kühlschrank sowie die Spüle.
  • Waschen Sie Putzlappen bei 90°C.
  • Säubern Sie Ihre Toilette immer von außen beginnend nach innen.

Wechseln Sie während eines Wohnungsputzes mehrfach das Wischwasser


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