Dienstag , 27 September 2022
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Warum ist Schimmel gefährlich?

Warum ist Schimmel gefährlich?

Schimmel, der in Gebäuden ist, kann die jeweiligen Bewohner krank machen. Dies ist bereits den meisten bekannt. Allerdings fällt gefährlicher Schimmel meistens erst dann auf, wenn er bereits sichtbar ist.

Die Schimmelsporen sind zwar winzig klein, gefährden trotzdem sofort die Gesundheit. Dies ist auch bereits dann der Fall, wenn der Schimmelbefall keine oder nur sehr wenige Spuren hinterlassen hat. Die Belastung der Atemwege ist in feuchten und verschimmelten Wohnungen recht hoch. Zudem kommt ein erhöhtes Risiko für Asthma, Allergien und weiteren Atemwegserkrankungen hinzu. Das Gefahrenpotenzial ist sehr unterschiedlich, denn dies hängt von den Schimmelarten ab. Einige Pilze können sich in der Lunge ansiedeln, denn der menschliche Körper bietet dem Schimmel die passende Wärme und Feuchte, welche für das Wachstum notwendig sind. Die Gefahr besteht hauptsächlich bei den Menschen, deren Immunsystem bereits sehr angegriffen ist. Trotzdem bleibt der Schimmelpilz auch für andere Menschen sehr gefährlich.

Gefährdung der Gesundheit

Einige Schimmelpilze beeinflussen hauptsächlich die Luftqualität und die Bausubstanz. Andere hingegen sind für uns Menschen sehr gefährlich. Besonders Schimmelarten, welche Mykotoxine entwickeln, sind sehr gefährlich. Diese Giftschimmelpilze können zu Vergiftungen führen. Der Pilz setzt sich im Körper fest, wenn dieser über einen längeren Zeitraum hinweg der hohen Konzentration ausgesetzt ist. Bei einem bereits geschwächten Immunsystem kann es vorkommen, dass die Mykotoxine zusätzlich den Organismus belasten. Menschen, die bereits unter chronischen Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, Allergien oder Krebs leiden, sind besonders gefährdet. Ebenfalls sind ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche gefährdet. Die Schimmelpilzsporen sind immer in der Luft zu finden.

Die Sporen entwickeln sich dann zu einem neuen Pilz, wenn geeigneter Nährboden gefunden wurde. Es ist nicht nur möglich, dass die Pilze über die Atemluft aufgenommen werden, denn diese können sich auch auf Lebensmittel festsetzen, wodurch sie in den Körper aufgenommen werden. Bei Notwendigkeit können Sie einen Termin für die Schimmelsanierung in Berlin vereinbaren.

Erste Maßnahmen

In dem Fall, dass in Räumlichkeiten Schimmel entdeckt wird, sollte umgehend geprüft werden, ob veränderbare Ursachen dazu geführt haben können. Ebenfalls können mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit und auch die Temperatur gemessen werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50 und 60 Prozent liegen und die Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius. Bei niedrigerer Temperatur sollte auch die Luftfeuchtigkeit niedriger sein. Damit kein Kondenswasser gebildet werden kann und die Basis, die für das Bilden von Schimmelbefall gut ist, nicht gegeben ist. Bei einem falschen Verhältnis muss das Lüftungs- und Heizverhalten geändert werden und innerhalb von 2 Wochen regelmäßig überprüft werden.

Allerdings stehen nur ungefähr 10 Prozent der Gründe, warum Schimmelauftritt in Zusammenhang mit dem Lüften und Heizen. Eine häufigere Ursache für die Ansiedlung von Schimmelpilzen liegt in Baumängeln. Daher sollten die Räumlichkeiten ebenfalls auf eventuelle Baumängel überprüft werden. Solche Baumängel können unter anderem im Bereich der Türen und Fenster entstehen. Gutachter, die spezialisiert sind, können anhand von Tests die Schimmelart bestimmen und auch das Gefahrenpotenzial einschätzen.

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