Montag , 27 September 2021
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Bewerbungsanschreiben: Hier liegen häufige Felerquellen

Bewerbungsanschreiben: Hier liegen häufige Felerquellen

Nachstehend werden einige Fehler beleuchtet, die in einem Bewerbungsanschreiben seitens der Bewerber gemacht werden können. Dazu helfen konkrete Beispiele und die Vorschläge, wie diese vermieden werden können.

Die richtige Stelle, die passend ist

Der wichtigste Fehler beim Bewerben mag bereits der sein, dass sich die Bewerber auf eine Stelle bewerben, die nicht exakt zu ihnen passt. Dies klingt zunächst logisch. Das meint es allerdings viel kleinteiliger. Zwar hat der Bewerber für sich eine attraktive Stelle entdeckt, auf die er später antreten möchte. Auch ist er hochmotiviert, alles zu tun, damit er zum Bewerbungsgespräch angenommen wird. Allerdings fehlen ihm die notwendigen Erfahrungen, die in der Ausschreibung ausgewiesen sind. Die fehlenden Erfahrungen mögen manchmal nur klein sein. Die Personaler, die für die Auswahl der richtigen Kandidaten zuständig sind, achten allerdings genau auf diese. Denn sie haben entweder die Stellenausschreibungen eigenhändig geschrieben oder interne Tools zur Erstellung genutzt, bei denen zumindest die individuellen Anteile selbst kreiert wurden. Schließlich müssen die Berufserfahrung und der Ausbildungshintergrund zu dem passen, welche dort gefordert sind. Das sind die Mindeststandards, die die Bewerber beachten müssen, damit sie nicht sofort eine Absage bekommen.

Inhalte der Stellenausschreibung müssen erfasst werden

Sind diese Basisfacts stimmig, kann es innerhalb des Bewerbungsschreibens zu Fehlern kommen. Hier muss die Stellenanzeige genaustens abgearbeitet werden. Es ist zwar schön, dass der Bewerber sehr viele Erfahrungen hat und auf diese hinweisen möchte. Dennoch sollte er unbedingt und hundertprozentig auf die Stellenausschreibung eingehen, da im Wesentlichen die geforderten Kenntnisse interessant zu erwähnen sind. Diese Hinweise mögen manchmal sehr knappgehalten sein. Aber die Firmen und die Personaler haben sich bei der Ausformulierung etwas gedacht, wie und welche Informationen sie über die offene Stelle mitteilen möchten. Darauf muss der Bewerber unbedingt in der Form eingehen, dass er zwar keine Unwahrheiten schreibt, aber die geforderten Punkte zumindest erwähnt und ihnen somit Aufmerksamkeit schenkt. Das mag beispielsweise darin gemacht werden, indem er die jeweiligen Erfahrungen besitzt oder die Basis zum sehr schnellen Einarbeiten dieser Fähigkeiten mitbringt.

Aktive Ausformulierung und Rechtschreibfehler

Ein weiterer Fehler kann in der Form des Ausformulierens geschehen. Die Wortwahl des Schreibens sollte beachtet werden. Es sind aktiv Worte zu wählen. Oftmals verwenden die Bewerber jedoch passive Begriffe. Diese sind beispielsweise:

  • „Ich war in der Abteilung beschäftigt…“.
  • Oder: „Ich wurde in dem Aufgabengebiet…eingesetzt…“ Diese Begriffe sind sehr passiv formuliert. Da die Personaler oftmals verbale Perfektionisten sind, welches aus der Ausformulierung der Arbeitszeugnisse deutlich hervorgeht, sollte der Bewerber seinen sprachlichen Ton angleichen.

Daraus könnte also umformuliert werden:

  • „Ich gestaltete in der Abteilung folgende Aufgabenbereiche…aus“. Oder:
  • „In jener Abteilung konnte ich folgende Lösungen erarbeiten, wie beispielsweise…“

Zusätzlich ist das Bewerbungsanschreiben vor der Abgabe auf Rechtschreibfehler zu prüfen. Manchmal mag eine eigene Blockade vorhanden sein, die Fehler selbst zu entdecken. Ein Dritter kann an dieser Stelle Korrektur lesen und somit eine gute Abhilfe schaffen.

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