Dienstag , 16 August 2022
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Cannabis und sein Einsatz in der Medizin
7raysmarketing / Pixabay

Cannabis und sein Einsatz in der Medizin

Wer regelmäßig die Nachrichten verfolgt, dem wird die Diskussion über Cannabis und dessen Legalisierung, zumindest im medizinischen Bereich, nicht entgangen sein. Während Cannabis zukünftig bereits in mindestens acht Bundesstaaten der USA im freien Verkauf legalisiert sein wird, ist es in Deutschland seit März 2017 gerade einmal möglich, Cannabis auf Rezept zu erwerben und zu medizinischen Zwecken einzusetzen. Bislang war dies in Deutschland nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Doch welche Wirkungen werden Cannabis unter medizinischen Gesichtspunkten überhaupt zugesprochen? Hat die Aufnahmeform, zum Beispiel über eine Bong von www.bongs4you.com, Auswirkungen auf die Wirksamkeit? Welche Vorteile hätte eine umfassende Legalisierung von Cannabis?

Der Einsatz von Cannabis erfolgt beispielsweise bei Menschen, die unter chronischen Schmerzen, Nervenschmerzen oder spastischen Schmerzen leiden oder aber an Multipler Sklerose oder Rhema erkrankt sind. Auch wird bei der Therapie von Aids und Krebs auf Cannabis zurückgegriffen. Hier erweist sich vor allem die appetitsteigernde Wirkung von Cannabis als enorm vorteilhaft. Da es sich bei Cannabis allerdings um ein Rauschmittel handelt, das psychische Abhängigkeiten verursachen kann, findet eine Verschreibung durch Ärzte allerdings nur sehr selten statt, weswegen viele Erkrankte auf andere Medikamente ausweichen müssen.  Wer sich als Erkrankter Cannabis auf illegalem Wege beschafft, geht neben der Strafbarkeit weitere Risiken ein. So findet man auf dem Schwarzmarkt häufig verunreinigtes Cannabis vor, dass der eigenen Gesundheit mitunter erhebliche Schäden zufügen kann. Genau an dieser Stelle würde eine mögliche Legalisierung ansetzen. Nur geprüftes Cannabis würde in Umlauf geraten, eine gesundheitliche Gefährdung durch verunreinigtes Cannabis wäre also ausgeschlossen. Darüber hinaus würde kriminellen Drogenhändlern der Nährboden ihrer Geschäfte entzogen werden und es würden sich erhebliche Steuereinnahmen durch den Verkauf von Cannabis realisieren lassen. Eine kürzlich erschienene Studie hat das Konsumverhalten im US-Bundesstaat Colorado untersucht, in dem vor Kurzem der Verkauf von Cannabis legalisiert wurde und ist zu dem Ergebnis gekommen, das sich die Anzahl der Konsumenten im Zuge der Legalisierung kaum verändert hat. Es ist also anzunehmen, dass eine Legalisierung auf das durchschnittliche Konsumverhalten innerhalb der Bevölkerung keine Auswirkungen hätte. Bezüglich der Aufnahmeform gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann das Cannabis, pur oder vermengt mit Tabak, in ein Zigarettenpapier mit Filter gedreht und geraucht werden, zum anderen ist es aber auch möglich, den Rauch über eine sogenannte Bong einzuatmen. Letzteres ist in seiner Wirkung allerdings wesentlich stärker.

Cannabis hat aufgrund seiner schmerzsenkenden und appetitsteigernden Wirkung viele Anwendungsbereiche in der Medizin, wird allerdings von Ärzten ungern verschrieben. Eine umfassende Legalisierung hätte viele Vorteile, muss aber noch umfassend diskutiert werden.

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