Montag , 6 Juli 2020
Startseite » Gesundheit & Wellness » Erektile Dysfunktion: Die Ursachen kennen und Hilfe bekommen
Erektile Dysfunktion: Die Ursachen kennen und Hilfe bekommen

Erektile Dysfunktion: Die Ursachen kennen und Hilfe bekommen

Ein Problem, mit dem fast jeder vierte Mann bis 40 in seinem Leben einmal oder mehrmals fertig werden muss. Wir sprechen von Erektionsproblemen. Niemand spricht dieses Thema gerne an und besonders wenn man noch nicht zum „älteren“ Semester gehört, ist man beim ersten Mal verunsichert, dachte man doch bis dato es träfe nur die anderen oder nur die älteren. Wie reagiert man als Partner in dieser Situation richtig und woher bekommen Betroffene Unterstützung und Hilfe, wir klären auf.

Welche Ursachen kann eine erektile Dysfunktion haben?

Zuerst einmal können wir, nach dem anfänglichen Schock, dass es jeden vierten Mann treffen kann, beruhigender Weise sagen, dass nicht immer, wenn die Erektion nicht wie gewohnt ausgeprägt ist, direkt eine Dysfunktion vorliegen muss. Stress oder ein angeschlagener Gesundheitszustand können auch der Auslöser für eine vorrübergehende Funktionsstörung sein. Wenn die Probleme jedoch über 6 Monate oder länger bestehen, dann sollte man sich an einen Facharzt wenden, bevor man Hilfsmittel der Kategorie ciatalis generetika in Eigenregie einnimmt und die Ursachen der erektilen Dysfunktion nicht abklären lässt. In fast zwei Drittel aller Funktionsstörungen, sind folgende körperliche Ursachen zu erkennen und mit angemessener Behandlung kann man die Funktion häufig schnell wiederherstellen.

Körperliche Ursachen:

  • Störungen der Durchblutung
  • Mangel an Testosteron
  • Medikamente und ihre Nebenwirkungen
  • Psychische Krankheiten

Rechtzeitig die Probleme erkennen und Hilfe annehmen

Für einen Mann ist es mit Sicherheit nicht leicht darüber zu sprechen, dass man im Bett Probleme hat. Doch wenn der Partner merkt, dass sich der Betroffenen immer mehr distanziert und kaum noch Berührungen ausgetauscht werden oder Zärtlichkeiten stattfinden, dann sollte man seinen Partner dazu ermutigen, sich an einen Urologen oder Andrologen zu wenden und das Problem in Angriff zu nehmen. Denn eine Selbstmedikation mit potenzsteigernden Mitteln kann zwar für einen kurzzeitigen Erfolg sorgen, behandelt man jedoch nicht die Ursache des Problems, dann werden die Störungen der Funktion wahrscheinlich zunehmen und das macht eine Behandlung unnötig langwieriger.

Druck vermeiden und gesünder Leben

Wie oben schon angedeutet, ist Stress oft ein Auslöser für die Funktionsstörungen. Doch auch Übergewicht, ein erhöhter Blutdruck und eine Blutzuckerstörung können Einfluss auf die Erektion nehmen. Möchte man die Behandlung bestmöglich unterstützen, dann sollte man auf einen gesunden Lebensstil achten und am besten als erstes damit anfangen die Zigaretten wegzulassen. Aber auch regelmäßiger Sport an der frischen Luft und gesundes Essen kann hilfreich sein.

Medizinische Maßnahmen und Unterstützung

Wenn es neben den oben genannten Ursachen wie Übergewicht, Stress oder Bluthochdruck, noch andere Ursachen gibt, dann hat der Arzt eine Reihe an Möglichkeiten, um die Funktion wiederherzustellen. Diese Behandlungen werden in der Regel von den Krankenkassen bezahlt, hierfür muss der Arzt ein entsprechendes Rezept ausstellen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören:

  • Medikamentöse Behandlung
  • Schwellkörper Autoinjektionstherapie
  • Vakuumtherapie
  • Schwellkörperimplantate
  • Hormontherapie

Welche Therapie in Frage kommt und erfolgsversprechend ist, darüber klärt der Mediziner in ausführlichen Gesprächen und nach der Untersuchung auf. Hat man gemeinsam mit einem Arzt und seiner Partnerin die Behandlung begonnen, so sollte man das „erste Mal“ nicht auf die lange Bank schieben. Denn beim Sex werden reichlich Endorphine ausgeschüttet und diese tragen dazu bei, dass sich beide wieder wohl und begehrenswert fühlen.

 

 

 


Über Redaktion

Chefredakteur