Mittwoch , 15 August 2018
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Guten Abend, gute Nacht: So finden Sie ruhig in den Schlaf!

Guten Abend, gute Nacht: So finden Sie ruhig in den Schlaf!

Schon wieder! Der Blick auf den Wecker verheißt nichts Gutes. Morgen heißt es früh aufstehen und der Schlaf will einfach nicht kommen! Diese Gefühl kennen viele Menschen. Sie drehen sich im Bett umher, schütteln erneut das Kopfkissen auf oder wälzen schwerwiegende Probleme anstatt sanft ins Reich der Träume zu gleiten. Diese 10 Tricks helfen dabei, besser einzuschlafen.

Ein warmes Bad vor dem Schlafengehen

Oftmals braucht es nur ein angenehm warmes Bad für ca. eine viertel Stunde, um schläfrig zu werden. Badezusätze mit Lavendel oder Melisse beruhigen zusätzlich. Achten Sie darauf, dass das Badewasser eine Temperatur von ca. 35 – 38 °C hat.

Melatonin: Das Schlaf-Hormon

Mitunter finden Menschen mit Melatonin-Mangel nur schwer in den Schlaf. Das Hormon wird ganz natürlich von der Zirbeldrüse ausgeschüttet, sobald es länger dunkel ist. Melatonin in Nahrungsergänzungsmitteln kann Betroffene wieder in einen gesunden Wach-Schlaf-Rhythmus finden lassen.

Stressfrei zu Bett gehen

Sei es Yoga, Autogenes Training oder PMR nach Jacobson – Entspannung vor dem Schlafen trägt maßgeblich zu einem ruhigen Einschlafen bei. Mitunter kann eine Aromatherapie zur Entspannung beitragen.

Treiben Sie Sport

Je stärker Sie am Tag körperlich gefordert sind, desto müder werden Sie in der Nacht. Betätigen Sie sich also am besten zwei Mal pro Woche sportlich. Damit leisten Sie Ihrer Gesundheit vielseitig einen guten Dienst.

Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus

Am besten gewöhnt sich der Körper an einen ruhigen Schlaf, wenn Sie zur gleichen Zeit einschlafen und wieder aufwachen.

Verzicht auf schweres Essen vor dem Schlafen

Vor dem Zubettgehen sollten schwere Mahlzeiten nicht eingenommen werden. Sie liegen schwer im Magen und sorgen für einen unruhigen Schlaf. Essen Sie nach Möglichkeit bereits einige Zeit vor dem Einschlafen leicht verdauliche Kost.

Nutzen Sie das Bett nur zum Schlafen

Immer mehr Menschen fühlen sich im Bett auch tagsüber wohl. Man macht es sich bequem um fernzusehen, im Netz zu surfen oder ein Buch zu lesen. Jedoch soll das Gehirn mit dem Bett tatsächlich nur das Schlafen verbinden.

Kein Fernsehen und Computer direkt vor dem Einschlafen

Das helle und bläuliche Licht von Bildschirmen mindert die Bildung des Einschlafhormons Melatonin. Wer abends noch lange vor dem Fernseher oder Rechner sitzt, findet daher oftmals schlecht in den so wichtigen und erholsamen Schlaf.

Verzicht auf aufputschende Getränke

Ein Kaffee oder einen schwarzen Tee vor dem Einschlafen zu trinken, ist eine denkbar schlechte Idee. Ebenfalls aufputschend wirken Nikotin sowie Alkohol.

Nachts nicht auf den Wecker schauen

Um sich nicht unnötig unter Druck zu setzen, sollten von Einschlafproblemen Betroffene nachts nicht ständig auf den Wecker schauen.

Fazit: Mitunter lassen sich Einschlafprobleme mit einfachen Mitteln wie Ritualen, Entspannung, Aromatherapie oder einer gesunden Lebensführung beheben. Melatoninpräparate können unterstützend helfen. Bei Langzeitproblemen rät der BSD (Bundesverband für Schlafapnoe und Schlafstörungen e.V.) Betroffenen, immer ihren Hausarzt zu konsultieren und gegebenenfalls ihre Beschwerden in einem Schlaflabor überprüfen lassen.


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