Spray, Folie, Panzerglas: Welcher Displayschutz fürs Handy ist der zuverlässigste?

In einem Punkt sind sich alle einig: Das teure Smartphonedisplay sollte zusätzlich geschützt werden. Diverse Schutzprodukte auf dem Markt machen die Auswahl jedoch nicht leicht. Sie alle versprechen den ultimativen Schutz für das empfindliche Display. Doch erst ein Labortest zeigt, welcher Displayschutz der zuverlässigste ist. Wir stellen die Ergebnisse vor.

So kann das Handydisplay geschützt werden

Wer sein Handydisplay schützen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Flüssiger Displayschutz wird einmal aufgetragen, härtet aus und soll das Display für bis zu einem Jahr schützen. Für den Schutz sorgen Nano-Partikel, welche sich über das Displayglas legen. Des Weiteren können reine Kunststofffolien auf das Display gelegt werden – dies ist eine natürliche und kostengünstige Variante des Displayschutzes. Eine Panzerglasfolie hingegen ist deutlich robuster und überzeugt mit einer längeren Haltbarkeit. Wer sich eine Folie oder ein Panzerglas kaufen möchte, findet im Internet zahlreiche Anbieter. Bei etuo.de können zum Beispiel sowohl Folien als auch Panzergläser für zahlreiche Modelle erworben werden, hier z.B. für das Samsung Galaxy A6 2018.

Displayschutz im Test

Displayschutz Abriebtest Kugelfalltest Kratztest
Spray Sehr gut Schlecht Gut
Folie Sehr gut Sehr gut Schlecht
Panzerglas Sehr gut Gut Sehr gut

Im Labor wurden Spray, Folie und Panzerglas auf den Prüfstand gestellt. Fünf verschiedene Schutzfolien und –gläser sowie fünf flüssige Displayschutzpräparate mussten sich verschiedenen Tests unterziehen und wurden auf Kratzfestigkeit, Bruchsicherheit und Abnutzung geprüft. Den Abriebtest haben alle drei Schutzprodukte sehr gut überstanden, sie alle nutzen sich sehr langsam ab. Wer sein Smartphone häufig zusammen mit dem Schlüssel in der Tasche hat, sollte das Display mit einem Panzerglas schützen. Dieses hat beim Kratztest, simuliert mit einer Metallspitze, am besten abgeschnitten. Die dünnen Kunststofffolien zerkratzten am schnellsten, mit deutlichem Abstand besser schnitten die flüssigen Displayschutze ab, blieben jedoch hinter dem robusten Panzerglas.

Zum Schluss mussten sich die drei Schutzprodukte dem Kugelfalltest unterziehen. Hier wurde eine 500 Gramm schwere Stahlkugel aus unterschiedlichen Höhen auf das Display fallengelassen. Dies entspricht genau der Situation, wenn das Smartphone auf einen Stein fallen würde. Hier versagte das flüssige Spray als erstes, gefolgt vom Panzerglas, welches ab einer Fallhöhe von 25 Zentimetern zerbrach. Überraschenderweise bestand die einfache Schutzfolie den Test am besten, da diese bis 35 Zentimeter Fallhöhe standhielt.

Fazit: Wer sein Display vor allen Eventualitäten schützen möchte, ist mit einem Panzerglas am besten bedient. Mit ihm gehören Kratzer, Risse und Brüche am Smartphone-Display der Vergangenheit an. Der nicht ganz billige flüssige Displayschutz hat am schlechtesten abgeschnitten und ist eher weniger zu empfehlen.

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