Dienstag , 16 August 2022
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Abnehmen durch Joggen
skeeze / Pixabay

Abnehmen durch Joggen

Zu wenig Bewegung macht krank. Wer nicht aktiv genug ist, leidet schnell unter Beschwerden wie Rücken- oder Kopfschmerzen, da die Muskulatur geschwächt und dadurch anfällig für Verspannungen wird. Auch Übergewicht zählt zu den Konsequenzen eines allzu bequemen Lebenswandels.

Den führen leider viel zu viele Menschen. Mehr als jeder zweite Deutsche brachte im Jahr 2013 zu viele Kilos auf die Waage – Tendenz steigend. Die Gründe dafür sind offensichtlich: Die meisten verbringen den Arbeitstag vor dem Computer, um dann mit dem Auto nach Hause zu fahren und den Tag auf dem Sofa ausklingen zu lassen. Auf die von der WHO empfohlenen 10.000 Schritte am Tag kommen die Wenigsten. Mit dem Vitawalker kann man schnell online herausfinden, wie viel man täglich läuft.

Was man gegen Bewegungsmangel tun kann

Im Gegensatz zu unseren Vorfahren, die alleine schon für die Nahrungssuche bis zu 30 Kilometer am Tag liefen, müssen wir heutzutage gezielt aktiv werden, um uns genügend zu bewegen. Dabei können schon kleine Maßnahmen helfen, die sich sehr einfach umsetzen lassen:

  • Im Büro ab und an einen kleinen Spaziergang unternehmen
  • Statt mit dem Aufzug zu fahren Treppen laufen
  • Öfter das Auto stehen lassen und stattdessen Rad fahren oder laufen

Ist es allerdings so weit gekommen, dass man über seinem Idealgewicht liegt, muss man schon etwas größere Anstrengungen unternehmen, um die überschüssigen Pfunde wieder loszuwerden.

Wie funktioniert Abnehmen?

Um Gewicht zu verlieren, muss man ein Kaloriendefizit erreichen. Das bedeutet, dass man mehr Energie verbrennen muss, als man über die Nahrung aufnimmt. Im umgekehrten Fall wird die überschüssige Energie nämlich in Fett umgewandelt, das sich im Bauch anlagert und eine Schicht um die inneren Organe bildet.

Ein wichtiger Punkt ist also die richtige Ernährung. Wer gesund isst, nimmt weniger Kalorien auf, dafür aber umso mehr wichtige Nährstoffe. Um abzunehmen, muss er dementsprechend weniger Energie verbrennen.

Wer durch gezieltes Training Muskeln aufbaut, erhöht seinen Grundumsatz. So nennt man die Anzahl an Kalorien, die für Atmung, Stoffwechsel und ähnliche Vorgänge verbraucht wird. Je höher er ist, desto mehr Energie verbraucht der Körper ohne aktives Zutun. Der Grundumsatz hängt von Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht ab. Wie hoch er genau ist, kann man hier individuell ausrechnen.

Joggen ist für die Fettverbrennung bestens geeignet

Um aktiv und nachhaltig für ein Kaloriendefizit zu sorgen, sind Ausdauersportarten die perfekte Lösung. Besonders das Joggen erfreut sich dabei großer Beliebtheit, denn es kann jederzeit, überall und ohne Hilfsmittel betrieben werden. Einziges Problem: Oft fehlt die Motivation. Was man tun kann, um den inneren Schweinehund leichter zu überwinden, zeigen die folgenden Tipps.

  1. Gleichgesinnte suchen

Viele schreckt der Gedanke ab, alleine laufen zu gehen. Wenn man sich einen oder mehrere Partner sucht, macht das Joggen deutlich mehr Spaß und geht durch die Unterhaltung auch leichter. Zudem ist es leichter, sich an „faulen“ Tagen aufzuraffen, wenn die anderen auch joggen.

  1. Motivieren mit Musik

Neben Gesprächen mit Laufpartnern kann auch die richtige Musik dafür sorgen, dass die Zeit beim Sport wie im Flug vergeht. Man sollte die Musik so auswählen, dass sie von der Geschwindigkeit her zum eigenen Laufrhythmus passt. Viele Streamingdienste bieten Playlists an, die exakt auf die Bedürfnisse von Joggern zugeschnitten sind.

  1. Erfolge aufzeichnen

Mit Hilfe von Smartphone-Apps oder Fitnessarmbändern ist es heutzutage kein Problem, die zurückgelegte Strecke genau aufzuzeichnen. So lassen sich auch die Zeiten nachvollziehen, und man behält seine Erfolge im Blick. Das sorgt für eine erhöhte Motivation, beim nächsten Mal noch schneller zu sein.

  1. Am Ball bleiben

Gerade untrainierte Menschen haben am Anfang oft große Erfolgserlebnisse, da sich ihre Werte schnell verbessern. Auf diesen Erfolgen darf man sich aber auf keinen Fall ausruhen. Man sollte sie vielmehr als Ansporn betrachten, sich noch mehr zu verbessern. Sonst ist die Gefahr groß, wieder in die alten Muster zu verfallen.

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