Sonntag , 16 Dezember 2018
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Altenpfleger: Ein Beruf mit Zukunftsperspektive

Altenpfleger: Ein Beruf mit Zukunftsperspektive

In diesen Wochen sitzen viele Eltern mit ihren fast erwachsenen Kindern zusammen und beraten, welcher Beruf nach dem Schulabschluss die richtige Wahl ist. Immer öfter rückt hierbei auch die Ausbildung zum Altenpfleger in den Fokus. Der Grund: Das Berufsbild ist abwechslungsreich und bietet neben einer 100%igen Jobgarantie auch gute Karrierechancen. Ein Grund mehr, die Ausbildung zum Altenpfleger ein wenig näher zu beleuchten.

Gute Jobchance aufgrund von Fachkräftemangel

Dass wir in Deutschland unter einem Fachkräftemangel in der Pflegebranche leiden, ist kein Geheimnis. Umso mehr bemüht sich die Bundesregierung, das durchaus interessante Berufsbild des Altenpflegers noch attraktiver zu gestalten. Die Perspektiven in diesem Sozialberuf sehen für Schulabsolventen sehr gut aus. Nach einer meist dreijährigen Berufsausbildung zum Altenpfleger steht Ihnen in aller Regel der Arbeitsmarkt mit geöffneten Armen gegenüber. Die Einsatzgebiete sind mannigfaltig. Neben der klassischen Altenpflege in Stationären Einrichtungen wie Pflegeheimen, Rehazentren oder Krankenhäusern stehen ebenso die Kurzzeitpflege oder aber Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wie auch eine akademische Ausbildung, etwa im Pflegemanagement oder in der Pflegepädagogik, zur Verfügung.

Zugangsvoraussetzungen für die Altenpflegeausbildung:

  • Realschulabschluss oder gleichwertig
  • Hauptschulabschluss erweitert
  • Hauptschulabschluss mit einer anschließenden zweijährigen Ausbildung zum Pflegehelfer
  • Hauptschulabschluss und eine zweijährige Berufsausbildung
  • Abgeschlossene Schulbildung (Zehn Jahre)

Altenpflegeberufe: ein herausfordernder Beruf mit viel Herz und Abwechslung

Der Beruf des Altenpflegers findet standardgemäß im Rahmen einer Dualen Ausbildung über drei Jahre statt. Die theoretische Ausbildung in der Berufsfachschule wird ergänzt durch die praktische Arbeit in der Ausbildungsstätte, zum Beispiel einem Pflegeheim. Grundsätzlich sollten Auszubildende, die sich für diesen Beruf entscheiden, einige besondere Eigenschaften besitzen. In aller erster Linie zählen dazu Empathiefähigkeit sowie der Wille, eng mit Menschen zu arbeiten. Denn besonders das soziale Engagement macht diesen Job so lohnenswert. Altenpfleger bekommen sehr viel positives Feedback und Dankbarkeit von ihren Patienten zurück. Die sinnstiftende Arbeit steht natürlich im Vordergrund. Vielfach müssen Altenpfleger im Team arbeiten und dies sogar interdisziplinär, zum Beispiel mit Ärzten oder Therapeuten. Neben der körperlichen Pflege und der sozialen Betreuung steht daher ebenso der medizinische Teil im Fokus der Betrachtung. Medikamentengaben oder Hilfe bei Notfällen gehören durchaus zum Arbeitsalltag eines Altenpflegers, genau wie in manchen Fällen auch die Sterbebegleitung. Ebenso bleibt die Arbeit am Schreibtisch, etwa für die Pflegedokumentation, nicht aus. Die Vielseitigkeit des Berufes sowie die Jobsicherheit machen die Arbeit mit Senioren für immer mehr Jugendliche interessant.

Fazit: Der Beruf des Altenpflegers erfährt immer mehr Wertschätzung in unserer Gesellschaft, die ganz klar einem demographischen Wandel unterlegen ist. Nach der dreijährigen Dualen Ausbildung zum Altenpfleger dürfen sich die Berufsfachschulabsolventen über einen sicheren Job in der Branche freuen. Der Fachkräftemangel im Bereich der Pflege erlaubt selbst Berufsanfängern, sich für das favorisierte Arbeitszeitmodell zu entscheiden. Einsatzgebiete für Altenpfleger sind neben der ambulanten Pflege auch die stationäre Pflege, Krankenhäuser und Rehaeinrichtungen. Zudem offeriert das Berufsbild des Altenpflegers sehr gute Karrierechance, beispielsweise als Pflegedienstleiter.

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