Montag , 28 September 2020
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Auch der Bitcoin hat mit starken Schwankungen zu kämpfen

Auch der Bitcoin hat mit starken Schwankungen zu kämpfen

Bitcoin ist die wohl bekannteste Kryptowährung auf dem Markt. Sie erschien im Jahre 2009 und hat mittlerweile diverse Mitstreiter bekommen. Mit Bitcoin sind viele zum ersten Mal mit Digitalgeld in Verbindung gekommen und haben zum Teil auch aktiv damit zu tun. Gemeint sind damit der Handel und das Mining.

Mit Bitcoin zum Millionär?

Theoretisch gar kein Problem, praktisch aber eine sehr schwierige Aufgabe, auf die man gar keinen direkten Einfluss hat. Wer sich mit dem Thema schon mal auseinandergesetzt hat, der wird auch den Kurs von Bitcoin kennen. Dieser besagt, wie viel ein Bitcoin wert ist. Der Wert hängt zum größten Teil vom Angebot und der Nachfrage ab. Stehen mehr Käufer als Verkäufer auf der Liste, dann ist die Nachfrage größer und der Kurs steigt. Sind hingegen die Verkäufer in der Mehrzahl, dann geht es bis zum Erreichen eines Gleichgewichts nach unten.

Beim Handel mit der Kryptowährung geht es um einen niedrigen Einkaufspreis und um einen höheren Verkaufspreis. Den Bitcoin kann man hier kaufen, wichtig ist nur das nötige „Kleingeld“ auf dem Bankkonto.

Was hat es mit dem Mining auf sich?

Beim Begriff Bitcoin ist auch das Wort Mining nicht weit. Es bezeichnet ein wenig das Prinzip der Kryptowährung, denn es gibt keine feste Anzahl davon auf dem Markt, sondern es wird immer weiter geschürft. Genau dafür ist Rechenleistung notwendig, die praktisch jeder zur Verfügung stellen kann. Ausbezahlt wird in Bitcoin-Anteilen, wobei die Höhe von der bereitgestellten Rechenkapazität abhängt. Wenn man sich dafür interessiert, dann sollte man sich unbedingt auf eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung beziehen. Mining erfordert schließlich Strom und es wäre nur bedingt Sinn der Sache, wenn die Ausgaben höher als die Einnahmen wären.

Wie sahen die vergangenen Bitcoin-Monate aus?

Im Jahre 2019 schloss die Währung mit einem Kurs von 6.409 Euro ab. Die Bewegungen für die kommenden Monate wurden als relativ breit eingestuft, was in erster mit dem „Halving“ zu tun hat. Seit Mai 2020 werden nämlich nur mehr halb so viele Bitcoins erzeugt, sodass eine erhöhte Nachfrage und damit ein Kursanstieg durchaus realistisch sind.

Im Januar 2020 war auch schon etwas davon zu sehen, er ging mit einem Wert von 8.500 Euro zu Ende. Der Februar war von starken Schwankungen geprägt, am Ende überwiegte aber ein kleiner Crash. Bedeutet in Zahlen 8.000 Euro.

Im März hat das Coronavirus auch den Bitcoin fest im Griff. Während im Laufe des Monats fast die Grenze von 4.000 Euro geknackt worden wäre, ging es zum Ende wieder auf rund 6.000 Euro hoch. Der April stand noch besser da, er verzeichnete eine Art Erholung mit einem Kurs von mehr als 8.000 Euro. Im Mai trat das bereits dritte Halving in Kraft und der Monat ging mit 8.500 Euro zu Ende. Der Juni ist kaum erwähnenswert, da es nahezu keine Volatilität gab. Ganz anders war es im Juli der Fall, es fiel nämlich die Grenze von 11.000 Dollar. Die magischen 10.000 Euro sind aufgrund der Umrechnung zwar noch nicht geknackt, es sieht aber nach einem deutlichen Aufwärtstrend für den Bitcoin aus. Und so ist es auch, mit 1. August ist die genannte Euro-Grenze durchbrochen.

Wie man also sieht, sind die Schwankungen enorm. 2020 hatte natürlich auch das Coronavirus seine Einflüsse, eine vorhersehbare Prognose ist aber aufgrund des ganzen Hochs und Tiefs schwierig.


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