Samstag , 20 April 2019
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Ausdrucksstarke Raumgestaltung mit Wandtattoos

Ausdrucksstarke Raumgestaltung mit Wandtattoos

Kahle Wände ohne Aussage? Wie langweilig. Wandtattoos erlebten in den letzten Jahren einen regelrechten Hype. Dies ist kaum verwunderlich, erweisen sich doch die selbstklebenden Folien für die Wand als echte Dekowunder. Preisgünstig und mit weniger Handgriffen lassen sich so Zimmerwände, Türen, Möbel oder Fliesen ansprechend aufpeppen. Der persönlichen Kreativität und dem individuellen Geschmack sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Mit diesen Tipps wird das Wandtattoo garantiert ein echter Blickfang.

Nicht nur an Wänden ein echter Hingucker

Bei einem klassischen Wandtattoo handelt sich es sich um eine Vinylfolie, deren Rückseite mit einem speziellen Kleber versehen ist. Die Sticker haften je nach Hersteller sowohl auf Raufaser, Glas oder Holz, auf Plastik und anderen Kunststoffen wie Furnieren, aber auch auf Keramik, Porzellan und Feinputz. Dies eröffnet unzählige Möglichkeiten, das Raumambiente gemütlich und wohnlich zu gestalten. Wandtattoos erfreuen sich nicht zuletzt deswegen so großer Beliebtheit, weil sie günstig sind und man mit ihrer Hilfe und nur wenigen Handgriffen ein komplett neues Flair in einen Raum zaubert. Da sie beliebig flexibel wieder entfernt und durch andere Motive ersetzt werden können, lässt sich sogar jahreszeitlich oder dem Interieur angepasst kurzerhand die Raumdeko ändern. Dies erweist sich etwa bei Kindern und Jugendlichen als hilfreich, da deren Geschmack sich vielfach binnen kurzer Zeit ändert. Einfacher geht es kaum.

Motive mit Bedacht wählen

Die  Auswahl scheint schier unendlich. Besonders beliebte Wandtattoos zeigen florale Motive, freche Sprüche und philosophische Zitate. Wer sein Mantra oder Lebensmotto auf die Zimmerwand, die Badfliesen oder die Wohnungstür platzieren mag, muss sich überlegen, mit welchem Sticker er die beste Wirkung erzielt. Optisch sollten die Motive zur Einrichtung passen. Und auch farblich darf experimentiert werden. Ihre Wirkung entfalten die Klebefolien erst richtig, wenn sie solitär einen besondere Stellung im Raum finden. Zu viele Sprüche oder Motive nebeneinander verfehlen den Effekt.

Aussuchen, kleben, staunen

Das Anbringen von Wandtattos gelingt selbst Laien ohne Mühen. Zunächst sollte vor der Bestellung des Stickers dessen spätere Größe auf der Wand ausgemessen werden. Die Schriftzüge oder Motive werden zwischen zwei Folien verpackt geliefert. Bevor es ans Kleben geht, muss die Ausrichtung des Stickers geprüft werden. Ein Wasserwaage hilft dabei, den Schriftzug ins rechte Lot zu rücken. Vorsicht: der Schriftzug und nicht die Verpackungsfolien müssen waagrecht ausgerichtet werden. Mit einem Bleistift kann nun die Position der Folie markiert werden. Später lassen sich diese kleinen Hilfspunkte mit einem guten Radiergummi einfach beseitigen. Nun wird die Folie abgezogen und das Motiv aufgeklebt. Mit einem weichen Küchentuch oder besser einem Rakel lassen sich hervorragend kleine Luftbläschen herausstreichen und die Sticker fest auf den Untergrund drücken. Erst jetzt wird die zweite Folie entfernt. Die Hersteller der Sticker fügen der Lieferung immer eine ausführliche Anleitung bei.

Fazit: Wandtattos setzen wohnliche Akzente in den eigenen vier Wänden. Sie gelten weit hin als preisgünstige Möglichkeit, ein besonderes individuell abgestimmtes Wohnambiente zu erschaffen. Wandtattos geben oftmals Sinnsprüche, Pflanzen- oder Tiermotive bzw. Lebensmottos wieder.


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