Sonntag , 16 Dezember 2018
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Der Winterdienst sorgt für Sicherheit auf Straßen und Gehwegen

Der Winterdienst sorgt für Sicherheit auf Straßen und Gehwegen

Kein Winter ohne Glatteis, Frost und Schnee. Der Winterdienst sorgt dafür, dass es für Fußgänger, Rad- und Autofahrer sicher auf Wegen und Straßen zugeht. Lesen Sie hier, was einen zuverlässigen und effektiven Winterdienst ausmacht.

Erhöhter Sicherheitsbedarf

Außentemperaturen unter oder knapp über dem Gefrierpunkt bieten die Voraussetzung für das Gefrieren von Wasser: Aus Regen wird Schnee und die Nässe auf Gehwegen und Straßen verwandelt sich durch einen raschen Temperatursturz in eine spiegelglatte Oberfläche. Diese bedeutet für Fußgänger, Rad- und Autofahrer eine erhöhte Vorsicht. Auf Glatteis finden selbst Schuhe mit gutem Profil kaum Halt, das gleiche gilt für Fahrradreifen, und auch Autofahrer mit Winterreifen sind je nach Wettersituation eingeschränkt. Nicht nur lange Strecken können so zur Herausforderung werden. Bereits beim Weg zur Mülltonne ist Vorsicht geboten – das gilt insbesondere für Menschen, die in ihrer körperlichen Mobilität ohnehin schon eingeschränkt sind.

Schnelle und flexible Lösungen

Sind Eis und Schnee im Anmarsch, ist schnelles Handeln gefragt. Insbesondere dann, wenn die Wetterlage sich über Nacht verändert hat und der Berufsverkehr vor der Tür steht. Der Winterdienst verhindert das gröbste Verkehrschaos und sorgt damit auch für ruhigere Nerven. Jahrelange Erfahrung in Sachen Wetterlage ist hier ebenso wichtig wie ein schnelles und flexibles Management der Einsätze. Für den Winterdienst steht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an erster Stelle. Straßen, Wege und Plätze werden nach Bedarf vom Schnee befreit und gestreut. Dabei beschränkt sich die Verantwortung eines guten Winterdienstes nicht auf das bloße Verhindern von Unfällen. Er meidet auch bewusst Streusubstanzen, die Tiere und Umwelt schädigen und bei Fahrzeugen zu Korrosion führen können.

Für jede Situation die passende Technik

Bei der Räumung wendet der Winterdienst verschiedene Verfahren an. So unterscheidet man beispielsweise zwischen der sogenannten Weiß- und Schwarzräumung. Bei der Weißräumung wird lediglich der frische Neuschnee weggeschafft. Der darunter befindliche Schnee wird festgefahren und dann mit Splitt bestreut. Schwarzräumung bedeutet, dass eine komplette Schneebeseitigung erfolgt. Neben Splitt und Salz kommen Sand, Granulat und Asche als Streumittel zum Einsatz. Der Winterdienst wählt es dem jeweiligen Bodenbelag entsprechend. Zu den Aufgaben eines Winterdienstes gehört ferner, Dächer von einer zu schweren Schneedecke zu befreien und so Einstürze durch zu hohe Schneelasten zu verhindern.

Bestens ausgestattet

Der Winterdienst verfügt über weit mehr als nur Streufahrzeuge. Diese sind für größere Einsätze auf den Straßen konzipiert und arbeiten mit entsprechend großen Streutellern. Sind die Schneemassen auf breiteren Flächen besonders hoch, sind Schneefräse und Schneepflug die richtige Wahl. Die an den Straßenseiten aufgetürmten Schneeberge werden hinterher entweder mittels einer Schneeschleuder verteilt oder per LKW abtransportiert. Bei kleineren, schmaleren Flächen rückt der Winterdienst manuell mit Besen, Schaufel, Schneehexe und Kehrmaschine an. Um Schneeverwehungen Einhalt zu gebieten, werden Schneezäune als Windbremse aufgestellt. In Kombination mit den verschiedenen Streumitteln wird die Griffigkeit des Untergrundes bestmöglich wiederhergestellt.


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