Donnerstag , 18 August 2022
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Die ersten Schritte im Berufsleben – was für Azubis jetzt wichtig ist
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Die ersten Schritte im Berufsleben – was für Azubis jetzt wichtig ist

Die Schule ist geschafft, der Ausbildungsvertrag unterschrieben – die ersten Schritte in der Welt der Erwachsenen sind gemacht. Besonders Azubis fühlen sich jedoch oft auch ein stückweit verloren, denn: Der Unterschied zwischen dem geregelten Alltag im Unterricht und der Schule und das eigenständige Regeln von Leben und Beruf wirkt häufig ernüchternd.

Wie es jetzt weitergeht und was Azubis beachten sollten und wo sie Geld sparen können, zeigen wir in diesem Artikel!

Auf die Plätze, fertig, Ausbildung – worauf Azubis achten müssen!

Krankenversicherung: Azubis sind nicht mehr über Mama oder Papa familienversichert, sondern eigenständige Mitglieder der Krankenkasse. Welche das sein soll, können Azubis selbst entscheiden – hier lohnt sich ein Vergleich der Krankenkassen. Viele bieten besondere Bonusprogramme an oder andere Vorteile wie Belohnungs- und Prämiensysteme. Auch Zusatzversicherungen sind eine Überlegung wert – viele Arbeitgeber bieten diese vergünstigt an.

Konto & Co.: Das Taschengeldkonto aus der Schulzeit kann auch während der Ausbildung beibehalten werden. Allerdings sollten Azubis die Kosten im Auge behalten – viele Sparkassen und Banken erheben für Überweisungen und Kontoführung oft hohe Beträge. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, können Azubis sich zum Beispiel hier informieren: Vergleichsportale bieten einen guten Überblick über günstige oder auch kostenlose Girokonten.

Mobil unterwegs: Ob Auto oder öffentlicher Nahverkehr – Azubis sind auf Fortbewegungsmittel angewiesen. Wer lieber auf Bus und Bahn setzt, ist mit einer Abokarte preiswert unterwegs. Oft unterstützen Arbeitgeber die eigenen Beschäftigten in Form eines Jobtickets oder ähnlichen Angeboten. Wer lieber das Auto nutzt, sollte bei Versicherungen auf spezielle Angebote für Jobanfänger und Auszubildende achten – auch hier lässt sich so mancher Euro einsparen.

Zuschüsse für Miete und Wohnen: Wer in der Ausbildung nicht mehr bei den Eltern wohnen möchte, sondern lieber auf eigenen Beinen steht, hat schnell das monatliche Budget ausgeschöpft – die Mietpreise sind je nach Region extrem hoch. Viele staatliche Stellen bieten hier Unterstützung an – ob Wohngeld oder anderweitige Zuschüsse wie BAföG bzw. Ausbildungsbeihilfe. Azubis sollten sich hier umfassend informieren, bevor sie Geld verschenken – zwar müssen einige der Beihilfen auch zurückgezahlt werden; die Rückzahlung wird aber erst dann relevant, wenn die Ausbildung abgeschlossen ist und ein fester Arbeitsvertrag vorliegt.

Sonstige Ermäßigungen: Von Kultur- bis Freizeitangebot und auch das örtliche Fitnessstudio – viele Anbieter machen Auszubildenden und Studenten ermäßigte Angebote. Voraussetzung ist meistens der Nachweis des Ausbildungsverhältnisses. Das lohnt sich in jedem Fall, denn aufgrund von teuren Eintrittspreisen ist hier oft die Teilnahme nur eingeschränkt möglich.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre – das Sprichwort stimmt nach wie vor. Zum Glück können Azubis von vielen Vorteilen und Vergünstigungen profitieren, sodass die Zeit mit knappem Budget schnell vorbeigeht.

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