Sonntag , 15 September 2019
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Hausfrauentipps für die Reinigung der eigenen Wohnung

Hausfrauentipps für die Reinigung der eigenen Wohnung

Eine saubere und aufgeräumte Wohnung sieht nicht nur gut aus, sie hebt auch das Wohlgefühl. Doch wie lässt sich die Putzarbeit erleichtern? Und wie entfernt man Flecken und Kratzer? Die folgenden Hausfrauentipps zeigen erstaunliche Wirkung.

Scheuern und Wischen

Küche

Hier fallen die stärksten Verschmutzungen an. Fett und Staub gehen eine feste Verbindung ein. Vor allem das Festgebackene im Backofen kostet Kraft.

Eine Schüssel mit Wasser und Zitronensäure wird bei 100° Celsius in den Ofen gestellt, bis das Wasser verdampft ist. Danach wird der Backofen mit einem feuchten Tuch ausgewischt. Wenn das Backblech auch gesäubert werden soll, kann das Zitronenwasser auch auf ein Backblech gegossen und in den Ofen gestellt werden.

Kalkablagerungen in der Spüle, dem Wasserkocher, der Kaffeemaschine und in Töpfen lösen sich mit in Wasser verdünnter Zitronensäure auf.

Bad

Die elektrische Zahnbürste schrubbt nicht nur Zähne. Ein alter Bürstenkopf mit Scheuerpulver darauf poliert die Fugen ruck-zuck weiß.

Gegen Kalkablagerungen auf dem Waschbecken helfen ein paar Spritzer Essig oder Zitronensäure. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit lässt sich der Kalk mit einem feuchten Tuch abwischen.

Der verkalkte Duschkopf bekommt eine Essig-Kur. Der Duschkopf kommt in eine Plastiktüte mit Essig. Diese wird mit einer Schnur um den Duschkopf befestigt. Das Ganze ruht am besten über Nacht. Am nächsten Tag ist der Duschkopf blank und die Poren sind wieder frei.

Das beste Toilettenputzmittel ist Cola. Eine halbe Flasche wird unter die Ränder gespritzt und in die Toilette geschüttet. Nach mehreren Stunden Einwirkzeit wird die Toilette mit der Bürste kurz ausgeputzt und ist wieder sauber.

Teppiche und Polster

Die Kombination von Polstern, Teppichen und Tierhaaren ist eine üble Geschichte. Hier kommt ein Trick:

Ein paar Gummihandschuhe werden angezogen und angefeuchtet. Nun fährt man mit den Händen über das Sofa und in alle Ritzen. Die Tierhaare bleiben an den Handschuhen hängen und bilden Haarrollen. Sie lassen sich leicht abstreifen.

Gegen Gerüche im Polster oder Teppich ist Natron ein probates Mittel. Es wird großzügig auf dem Teppich beziehungsweise Polster verstreut und wirkt über Nacht. Am nächsten Tag wird das Natron mit dem Staubsauger aufgesaugt. Achtung: Natron darf nicht auf Holzfußböden gelangen. Dort macht es hässliche Flecken.

Kaugummi auf dem Teppich ist kein Malheur. Er wird zum Beispiel mit Hilfe eines Kühl Akkus aus dem Kühlschrank gefroren. Anschließend lässt sich der Kaugummi zerbröseln und aufsaugen oder abkehren.

Fenster und Oberflächen

Die meisten Menschen putzen ihre Fenster, wenn die Sonne scheint. Da sieht man besser, wo die Scheiben noch nicht glänzen. Der Nachteil ist, dass die Sonne das Putzwasser auf dem Glas schnell trocknet und sich dadurch Streifen bilden. Ein bewölkter Tag eignet sich gut zum Fenster putzen. Wasser mit Zitronensäure ist das beste Reinigungsmittel für Fensterscheiben. Am leichtesten lässt sich ein Fenster mit einem Fenstersauger reinigen, eine Auflistung dazu gibt es hier.

Ein Holztisch bekommt schnell Kratzer. Mit einem halbierten Nusskern fährt man ein paar Mal über die Kratzer. Das Nussöl verschließt sie. Walnüsse eignen sich für Nussbaum, Haselnüsse für hellere Hölzer. So lassen sich auch Möbel aus Nussbaumholz so pflegen.

Wasserflecken im Holz lassen sich mit etwas Salz und Sonnenblumenöl entfernen. Diese Mischung wird auf einen Wattebausch gegeben und in den Wasserflecken eingerieben.

Kerzenwachs auf dem Tisch wird vorsichtig abgekratzt. Auf den Rest legt man ein Stück Löschpapier und föhnt den Flecken. Die heiße Luft verflüssigt das Wachs, das vom Löschpapier aufgesaugt wird.

Dunkle Streifen auf dem Fußboden werden mit einem Radierer entfernt.

Fazit

Eine gereinigte Wohnung ist kein Hexenwerk. Frischer Schmutz wird am besten sofort entfernt. Wer jeden Tag ein bisschen putzt, hat ohne Mühe immer eine schöne Wohnung.


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