Donnerstag , 29 September 2022
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Lochblech zugeschnitten: Wo bekommt man es her?
Lochblech, Bild: pixabay

Lochblech zugeschnitten: Wo bekommt man es her?

Da es sich bei Lochblech nicht um Standardware handelt, ist es gar nicht so einfach, dieses in einem bestimmten Maß zu erhalten. Das liegt zum einen daran, dass Lochblech bei Weitem nicht so häufig verwendet wird wie glattes Blech oder andere Baustoffe. Für einen Baumarkt ist es deshalb wenig attraktiv, Lochblech ins eigene Sortiment aufzunehmen.

Der zweite Grund ist, dass es keine festgelegten Maße gibt. Bei Holzbrettern und Balken haben sich gewisse Maße durchgesetzt und sind überall erhältlich. Wenn man als Kunde ein davon abweichendes Maß benötigt, dann kann man entweder selber zur Säge greifen oder auf den Zuschnitt-Service im Baumarkt zurückgreifen.

Für Lochblech und Bleche im Allgemeinen wird dieser Service nicht angeboten. Darum muss man sich nach alternativen Bezugsquellen umsehen.

Selber machen oder den Profi fragen?

Dabei muss man zunächst eine Grundsatzentscheidung treffen. Möchte man selbst aktiv werden und den Zuschnitt selber erledigen, dann muss man eine Bezugsquelle für Lochblech ohne Zuschnitt suchen. Möchte man aber auf Nummer sicher gehen und ein perfektes Lochblech erhalten, dann sollte man lieber gleich ein auf Maß geschnittenes Blech kaufen.

Unabhängig davon, für welche Option man sich entscheidet, stehen verschiedene Angebote zur Auswahl. Naheliegend ist es, sich an einen örtlichen Metallbau-Betrieb zu wenden. Diese haben in der Regel die notwendigen Maschinen, die einen individuellen Zuschnitt ermöglichen. Allerdings zählt man als Privatkunde nicht unbedingt zur Zielkundschaft und vermutlich wird man sich nicht darum reißen, ein einzelnes Lochblech zu fertigen.

Deutlich bequemer ist es, Lochblech zugeschnitten im Internet zu bestellen. Man spart sich Telefonate mit lokalen Anbietern, die vermutlich erst einmal einen Preis kalkulieren müssen. Man erhält sofort einen Preis und eine Lieferzeit genannt und kann das für das eigene Vorhaben berücksichtigen.

Was spricht für den Profi?

Erfahrung und Know-how. Wer sich tagtäglich mit Blechen beschäftigt, ist erfahren um Umgang und vermeiden typische Anfängerfehler. Durch professionelle Maschinen wird der Zuschnitt natürlich sehr viel einfacher und auch komplexe Formen können zugeschnitten werden.

Als Kunde kann man sich darauf verlassen, dass man ein Blech erhält, das exakt den beauftragten Maßen entspricht und deshalb sofort eingebaut werden kann. Dies ist ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. Lochbleche werden oft als Abdeckung von Lüftungsschächten oder als Sieb verwendet. Diese Funktion können sie nur erfüllen, wenn sie die perfekte Passform haben und weder Luft noch Wasser sich einen anderen Weg suchen können, als den gewollten.

Warum sollte man Lochblech nicht selber zuschneiden?

Wenn man noch keine oder nur sehr wenige Erfahrungen im Blechzuschnitt gesammelt hat, dann sollte man von einem Selbstversuch Abstand nehmen. Auch wenn es gerade total angesagt ist, sich neuen handwerklichen Herausforderungen zu stellen und Dinge selbst zu erledigen.

Zunächst einmal braucht es spezielles Werkzeug, das anders als eine Säge und ein Schraubenzieher nicht zu jedem Werkzeugkasten gehört. Man braucht außerdem eine geeignete Arbeitsfläche, auf er man ein Lochblech ablegen und fixieren kann. Das ist wichtig, damit auf der Oberfläche keine Kratzer entstehen und das Blech während des Zuschnitts nicht verrutscht.

Man muss außerdem beim Anzeichen die Schnittbreite berücksichtigen, damit man am Ende ein Lochblech im richtigen Maß erhält. Das gilt insbesondere dann, wenn man einen millimetergenauen Zuschnitt benötigt, um das zugeschnittene Blech verwenden zu können.

Gefahren beim Blechschneiden

Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass die Kanten von Lochblech scharf sind und man sich daran schnell schneiden kann. Je nachdem welche Methode man für den Zuschnitt verwendet, kann das Blech auch sehr heiß werden. Darauf gilt es zu achten, wenn man einen Arbeitsunfall vermeiden will.

Man muss außerdem darauf achten, dass man das Blech während der Bearbeitung nicht verbiegt. Das gilt natürlich insbesondere für dünnere Bleche, die dadurch schnell unbrauchbar werden. Das hätte zur Folge, dass man ein neues Blech kaufen und zuschneiden muss, was die Kosten natürlich deutlich anwachsen lässt.

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