Dienstag , 6 Dezember 2022
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Ob Kauf oder Miete – so finden Sie das perfekte Zuhause

Ob Kauf oder Miete – so finden Sie das perfekte Zuhause

Wichtige Ereignisse im Leben werfen ihre Schatten voraus – so zum Beispiel ein neuer Job, ein neues Familienmitglied oder eine neue Partnerschaft. Häufig sind diese Stationen auch mit dem Wechsel der eigenen vier Wände verbunden – ein Umzug wird notwendig. Gerade in Großstädten ist die Suche nach einem neuen Zuhause gar nicht so einfach – hohe Miet- und Kaufpreise machen die Entscheidung oft schwierig. Besonders in München sind die Preise für Immobilien so hoch wie nie – für die Suche in der bayerischen Landeshauptstadt empfiehlt sich daher ein Immobilienmakler, der Interessenten kompetent zur Seite steht. Auch in anderen deutschen Städten ist die Situation ähnlich suboptimal.

Wer unsicher ist, ob die Anmietung einer Immobilie oder direkt der Kauf von Wohneigentum infrage kommt, sollte die Wahl gut durchdenken – schließlich bindet man sich mit dem Kauf einer Immobilie auf lange Sicht. Insbesondere die Tatsache, dass ein Immobilienkauf in fast allen Fällen durch Kredite und Darlehen finanziert werden muss, sollte bei der Entscheidung durchdacht werden. Hierbei spielen auch persönliche Rahmenbedingungen eine Rolle – machen Sie sich eine Checkliste und besprechen Sie alle Punkte auch mit dem Partner oder mit der Familie.

Damit Sie das perfekte Zuhause für sich und Ihre Lieben finden, sollten Sie die folgenden Überlegungen unbedingt berücksichtigen.

Vom Mieter zum Hauseigentümer – das gilt es zu bedenken

Wohnlage: Häuser innerhalb der Stadt sind häufig extrem überteuert – und insbesondere für Familien unbezahlbar. Dabei ist gerade für Familien mit Kindern der Lebensraum in der Stadt günstig, da die Wege zum Einkaufen, in die Schule oder zur Kita kurz sind. Nichtsdestotrotz sollten Sie überlegen, ob nicht doch auch die Lage außerhalb der Stadt in Frage kommt. Je weiter ländlich, desto günstiger werden in der Regel auch die Immobilien. Bei entsprechender Mobilität ist das kein Problem – aber was passiert, wenn das Auto mal kaputt ist und nicht zur Verfügung steht? Auch solche Situationen sollten Sie abwägen und über mögliche Alternativen nachdenken.

Neubau oder bestehende Immobilie: Eine bereits bestehende Immobilie lässt sich häufig kostengünstig auf dem Immobilienmarkt erwerben. Hierbei sollten Sie sich aber nicht auf den äußeren Eindruck des Gebäudes oder der Wohnung verlassen – viel besser ist es, wenn Sie einen Gutachter bzw. Sachverständigen ohne Verkaufsinteresse hinzuziehen oder eine verbindliche Expertise eines Immobilienmaklers zur Verfügung haben. Gerade in Bezug auf die zu erwartenden Energiekosten ist ein Neubau häufig sehr viel wirtschaftlicher als der Kauf einer bereits bestehenden Immobilie – veraltete Anlagen und Rohrsysteme können hier schnell zum „Groschengrab“ werden.

Finanzierungspartner: Wenn Sie nicht über einen prall gefüllten Sparstrumpf verfügen, werden Sie beim Immobilienkauf finanzieren müssen. Ob über Ihre Hausbank oder durch andere geeignete Darlehen, steht Ihnen dabei frei – entscheidend ist, dass das Finanzierungsmodell zu Ihren persönlichen Lebensumständen passt. Bedenken Sie beim Rückzahlungsplan auch, dass Sie nicht auf Dauer auf Annehmlichkeiten wie Urlaub oder Freizeit verzichten wollen, nur um hohe Abtragungen leisten zu können. Optimal ist die Beratung durch einen Finanzexperten – diese arbeiten oft unabhängig von einer bestimmten Bank.

Folge- und Nebenkosten: Der reine Kaufpreis ist die eine Sache – die Folge- und Nebenkosten durch den Immobilienerwerb die andere Seite. Diese bekommen Sie als Hausherr schon recht schnell zu spüren – spätestens nämlich, wenn es um die Gebühren für den Makler und den Notar geht und bei der Entrichtung der Grunderwerbssteuer. Da es sich hierbei mitnichten nur um „Peanuts“ handelt, sollten auch diese Kosten in die Finanzierung miteinbezogen werden. Dies ist übrigens unabhängig davon, ob Sie komplett neu bauen oder eine bestehende Immobilie erwerben. Gleiches gilt für scheinbar unwichtige Nebenkosten wie Gebühren für Behördengänge, Genehmigungen und die Kosten für Versicherungen. Auch diese können in der Summe eine ordentliche Kerbe in das eigene Budget schlagen – sichern Sie sich ab, indem Sie auch diese Kosten in die Finanzierung aufnehmen. Nur, wer die Finanzierung umfassend und detailliert gestaltet, ist vor Eventualitäten geschützt – es wird auch nach dem Abschluss von Kauf oder Neubau noch genug geben, was ganz nebenbei bezahlt werden muss.

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