Donnerstag , 18 August 2022
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Shop in Shop Systeme – Was verbirgt sich hinter diesem Konzept?

Shop in Shop Systeme – Was verbirgt sich hinter diesem Konzept?

Beim gemütlichen Shoppen in Warenhäusern, aber auch während des Wochenendeinkaufs  in diversen Lebensmittelgeschäften, fällt eines meist schnell ins Auge: manche Marken präsentieren die Anbieter auf einer separaten Fläche, abgegrenzt vom restlichen Sortiment durch sogenannte Shop in Shop Systeme (SIS). Was es damit auf sich hat, verraten wir Ihnen hier.

Marken vom restlichen Sortiment abheben

Lange stand der Fachhandel dem Shop in Shop System skeptisch gegenüber, doch längst hat sich das Konzept des „Laden im Laden“ durchgesetzt und bewährt. Bestens bekannt sind die SIS namhafter Kafferöster in diversen Lebensmittelgeschäften, aber auch in der Textilbranche kann kaum noch auf die gesonderte Präsentation einzelner Brands verzichtet werden. Und so findet sich mitunter auch eine Bäckerei im Baumarkt, ein Telekommunikationsanbieter im Supermarkt oder ein Spezialanbieter für Gartentechnik im Verkaufsraum eines Computershops wieder. Die Symbiose der Stores erweist sich als eine Win-Win-Situation für Händler und Kunden. Zum einen steigern die Storebetreiber ihren Abverkauf, zum anderen finden Kunden direkt ihre gewünschten Produkte auf einer definierten Präsentationsfläche. Für die SIS müssen die Verkaufsräume individuell und konzeptionell gestaltet werden. Denn die Schlüsselrolle des Erfolges liegt darin, diese Bereiche durch ein einheitliches Designkonzept vom restlichen Verkaufsraum abzugrenzen. Dies übernehmen in der Regel professionelle Ladenbauunternehmen. Sehenswerte Beispiele für ein gelungenes SIS-Konzept finden Sie etwa bei Shop in Shop Systeme von ARNO.

Die Möglichkeiten der gesonderten Warenpräsentation

Mit dem Shop in Shop System heben sich einzelne Marken oder Produktbereiche klar und deutlich vom Rest des Verkaufsraumes ab. Werden heute neue Ladenräume entworfen, berücksichtigen die Planer in der Regel die SIS von Anfang an. Aus hochwertigen Materialien wie Holz, Glas, Edelstahl oder Aluminium entstehen individuell designte Regale, Vitrinen und Counter, aber auch diverse Bodenaufsteller, Gondeln und Schaukästen. Nicht zu vernachlässigen sind die digitalen Konzepte, welche die Ladenbauer ebenso erfolgreich einbeziehen. Displays und andere multimediale Elemente lenken die Kundenaufmerksamkeit auf den gesondert ausgestellten Bereich.

Die Variationsmöglichkeiten der Shop in Shop Systeme

Für das Shop in Shop System finden die unterschiedlichsten Partner zusammen. Oftmals überschneidet sich jedoch das Kundenklientel der Store-Partner, was im Voraus zumeist durch Marktanalysen ermittelt wurde. Mitunter betreiben die Betreiber des Verkaufsraums  ihren SIS auch selbst. Häufig jedoch handelt es sich vielmehr um externe Fachhändler, die selbstverantwortlich den „Laden im Laden“ betreiben. Eine weitere Variante des Shop in Shop Konzeptes stellen Franchisenehmer dar.

Fazit: Bei Shop in Shop Systemen handelt es sich um Spezialabteilungen in Warenhäusern oder im Fachhandel, in welchen einzelne Brands oder Produktbereiche gezielt und vom restlichen Sortiment optisch abgegrenzt präsentiert werden. Durch diese besondere Warenpräsentation sprechen die Anbieter ihre Kunden direkt an. Diese greifen seltener zu Konkurrenzprodukten, da sie die bevorzugte Marke oder den Artikel übersichtlich und schnell finden. SIS-Konzepte berücksichtigen erfahrene Ladenbauer bereits bei der Planung neuer Verkaufsräume.

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