Freitag , 10 April 2020
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Versand mit ePacket: Diese Voraussetzungen müssen Händler erfüllen

Versand mit ePacket: Diese Voraussetzungen müssen Händler erfüllen

Wenn Pakete über Ländergrenzen hinweg verschickt werden, dauert das oft lange und verursacht recht hohe Kosten. Sowohl Händlerinnen und Händler als auch ihre Kunden haben ein Interesse daran, sowohl die Lieferzeit als auch die damit verbundenen Kosten zu reduzieren. Hier leistet ePacket gute Dienste. Das gilt besonders für Pakete aus China und Hongkong. Für Händler gibt es einige Spielregeln, die bei der Nutzung von ePacket eingehalten werden müssen.

Was ist ePacket?

Grundsätzlich ist ePacket ein Service, den der United States Postal Service und die Hongkong Post anbieten. Zudem hat bei der Entwicklung des Dienstes eBay China mitgewirkt. Ganz allgemein geht es bei dem Service darum, die Lieferzeiten von Paketen aus China und Hongkong in andere Länder zu reduzieren. Obwohl die Vereinbarung zwei Dienste aus den USA und Hongkong betrifft, kann sie für eine Vielzahl weiterer Länder auf dem gesamten Erdball genutzt werden.

ePacket bietet sich für alle Händlerinnen und Händler an, die das Modell Dropshipping nutzen. Hierbei bieten Online-Shops Waren an, die sie gar nicht selbst auf Lager haben, sondern erst bei den Herstellern bestellen und an die Kunden schicken lassen. Es ist ein gewisses Vertrauen in die Herstellerfirmen notwendig, dass diese die Produkte zuverlässig zusenden und hierbei auf Qualität achten. Mit ePacket lässt sich ein Paket zu jedem Zeitpunkt online verfolgen, sodass die Händlerinnen und Händler, aber auch ihre Kunden immer genau wissen, wo sich ein Paket aktuell befindet.

Voraussetzungen, um als Händler ePacket nutzen zu dürfen

Um ePacket nutzen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. So wird der Dienst beispielsweise aktuell erst in rund 40 Ländern angeboten. Nur wer in diesen Ländern aktiv ist, profitiert von ePackage. Des Weiteren gibt es bestimmte Vorgaben für die Größe der versendeten Pakete. Diese müssen sowohl eine Mindestgröße als auch eine Maximalgröße einhalten, um als ePacket versendet werden zu dürfen. Vor dem Versand muss daher genau geprüft werden, ob das jeweilige Paket den Anforderungen entspricht. Das gilt nicht zuletzt auch für das Gewicht. So darf ein ePacket beispielsweise nicht mehr als zwei Kilogramm wiegen. Eine Ausnahme hiervon stellt jedoch Israel da, wo ein Paket bis zu 3 kg wiegen darf.

Vor- und Nachteile von ePacket

Ein Hauptvorteil beim Versand mit ePacket besteht darin, dass die Pakete deutlich schneller bei den Kundinnen und Kunden ankommen. Während ein Standardversand aus China oder Hongkong durchaus acht bis zwölf Wochen in Anspruch nehmen kann, wird ein ePacket in der Regel innerhalb von 10-30 Tagen zugestellt. Außerdem ist der Service besonders preiswert. Gerade im Vergleich mit anderen Anbietern Wie Aliexpress oder DHL lässt sich mit dieser Versandart sehr viel Geld sparen. Der Versand erfolgt direkt zu den Kunden und eine kostenlose Rücksendung bei nicht zustellbaren Artikeln ist ebenfalls möglich. Für Händler ist zudem sehr angenehm, dass die Empfänger die Zollgebühren zu tragen haben und dass der Versand ebenso sicher ist wie das Bezahlen im Internet.

Ein Nachteil von ePacket ist, dass der Service noch nicht für alle Länder zur Verfügung steht. So gibt es beispielsweise für einige Produkte die Beschränkung, dass sie ausschließlich in die USA geliefert werden. Ebenso gibt es einige Produkte, die nur als Standardversand verschickt werden können und somit nicht durch ePacket abgedeckt werden. Das gilt beispielsweise für alle Artikel, die die Vorgaben in Sachen Größe und Gewicht nicht erfüllen.


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