Sonntag , 27 November 2022
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Was tun bei einem plötzlichen Todesfall in der Familie?
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Was tun bei einem plötzlichen Todesfall in der Familie?

Auch wenn sich niemand in die Situation hinein wünscht, ist man oft mit einem plötzlichen Todesfall konfrontiert. Ob Angehörige oder nahe Freunde – die emotionale Ausnahmelage ist für das gesamte Umfeld belastend und kräftezehrend.

Verständlich, wenn man dann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und gar nicht weiß, was als erstes zu tun ist. Formalitäten, die Organisation der Beerdigung und vor allem die Regelung des Nachlasses sind Aufgaben, die erledigt werden müssen und die bestimmte Fristen mit sich bringen. Damit Sie auch in Ihrer Trauer alles im Blick behalten, hilft Ihnen die folgende Checkliste bei den nächsten Schritten:

Checkliste für Formalitäten & organisatorische Fragen

Bevor Sie sich mit Beerdigung & Co. auseinandersetzen, sollten Sie Familie und Freunde über den Todesfall informieren. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, bieten professionelle Dienstleister wie www.trauerkarten-druck.com Ihre Dienste zuverlässig und diskret an.

Neben der Information und dem Versenden von Trauerkarten sollten Sie weiteren Verpflichtungen nachkommen:

  • Totenschein: Der Totenschein ist die Grundlage für Formalitäten und Formulare. Daher sollten Sie Ihn sorgfältig aufbewahren. Die Ausstellung ist Aufgabe eines niedergelassenen Arztes – falls Sie selbst zum Todeszeitpunkt anwesend sind, sollten Sie unverzüglich einen Arzt verständigen, der den Totenschein dann ausstellt.
  • Unterlagen zusammensuchen: Sämtliche Dokumente amtlicher Natur sollten Sie zusammenstellen. Dazu gehören Ausweispapiere, Urkunden – aber auch Unterlagen zu Organspende, Testament und ähnliche Papiere sollten gesucht werden.
  • Kontakt zum Vermieter aufnehmen: Wenn der Verstorbene Mieter einer Wohnung war, sollten Sie zeitnah Kontakt zum Vermieter aufnehmen und den Todesfall mitteilen. Der Mietvertrag sollte gekündigt werden – ebenso ist eine Mitteilung an den Strom- und Wasserversorger notwendig.
  • Organisation der Beerdigung: Alle Erledigungen rund um die Beerdigung sind sowohl zeitintensiv als auch emotional belastend – suchen Sie sich Unterstützung, wann immer Sie sie bekommen können! Voraussetzungen ist übrigens eine gültige Sterbeurkunde, die beim Standesamt beantragt werden muss (unter Vorlage des Totenscheins!).
  • Sonstige Formalitäten: Zu den Formalitäten rund um den Todesfall gehört ebenso der Antrag auf Erteilung eines Erbscheins, Meldung bei Versicherungen (Rentenversicherung nicht vergessen!), laufende Zahlungen unterbrechen und die Räumung von Haus oder Wohnung.
  • Grabpflege organisieren: Auch wenn das Grab zunächst noch frisch und gepflegt aussieht, sollten Sie für die vielen Jahre, die noch kommen, eine regelmäßige Pflege organisieren. Wenn Sie körperlich oder aus anderen Gründen nicht in der Lage sind, die Grabpflege selbst in die Hand zu nehmen, erledigen Friedhofsgärtnereien die anfallenden Arbeiten im Jahresverlauf zuverlässig und professionell.

Trotz allem – Kopf hoch!

Die Zeit von Trauer und Abschied ist emotional belastend und schwierig – die Welt dreht sich trotzdem weiter. Auch für Sie scheint irgendwann wieder die Sonne; lassen Sie die Trauer zu: Nur dann können Sie mit Zuversicht in die Zukunft sehen.

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