Montag , 8 März 2021
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Wirtschaftskalender: Das sollte man wissen

Wirtschaftskalender: Das sollte man wissen

Wer sich mit dem Thema Trading auseinandersetzt und in den Markt investieren möchte, der sollte sich einen umfassenden Überblick verschaffen und lernen vorhandene Daten zu analysieren. Zudem ist es wichtig auf welche Indikatoren man achten sollte. Das Lesen von Wirtschaftsnachrichten spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle.

Zugeben, das Volumen kann einen zu Anfang etwas erschlagen, doch auch erfahrene Broker und Händler setzen hier auf eine Hilfe- den Wirtschaftskalender.

Wir möchten euch in diesem Artikel erklären, was ein Wirtschaftskalender ist, wie man diesen interpretiert und auf welche Indikatoren man besonders achten sollte.

Der Wirtschaftskalender

Dem Wirtschaftskalender könnt ihr alle wichtigen Informationen und Veränderungen auf dem Finanzmarkt entnehmen. Prognosen über Ereignisse, die in der Zukunft geschehen könnten werden erwähnt um entsprechend reagieren zu können. So kann man entscheiden betroffene Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Da für eine aussagekräftige Bestimmung der derzeitigen Marktsituation terminbasierte Ereignisse eine signifikante Rolle spielen, bietet ein seriöser Wirtschaftskalender die Möglichkeit zu erwartende Ereignisse zu analysieren und das Handeln entsprechend anzupassen oder zu planen. Um den Kalender in vollem Umfang nutzen zu können muss man sich ein Handelskonto einrichten und sich anmelden. Nun hat man zudem die Option die angezeigten Ereignisse zu filtern, so dass nur die prägnanten Ereignisse angezeigt werden. Das erleichtert den Überblick.

Interpretation der Angaben

Um mit dem Trading Erfolge verbuchen zu können ist es unerlässlich zu wissen, wie man den Kalender deuten und interpretieren muss. Um sich einen Überblick zu verschaffen, wie der Markt steht, sollte jeden Morgen der Kalender geprüft werden. Je nachdem welches Währungspaar man handeln möchte, sollte man entsprechende Filter setzen. Wer mit Euro/ US-Dollar handelt, sollte sich die Entwicklungen in der Euro Zone und den USA anschauen. Zudem zeigt der Wirtschaftskalender an, welchen Bereich die Ankündigungen der zu erwartenden Ereignisse abdecken, so dass man entscheiden kann, ob die Nachrichten für die eigenen Investitionen relevant sind und sich weitere Analysen lohnen. Gerade beim Handel mit CFDs (Contracts for Difference oder Differenzkontrakte) kann man hohe Gewinne erzielen, jedoch auch schnell Verluste verbuchen, wenn man nicht ausreichend informiert ist. Ein Wirtschaftskalender gibt dem Trader das benötigte Werkzeug in die Hand, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Auf diese Indikatoren muss man achten

Ein Trading-Indikator ist zunächst einmal eine mathematische Formel, die den vergangenen Verlauf analysiert. Auf dieser Grundlage lassen sich Prognosen für den weiteren Verlauf des Kurses erkennen. Es gibt unterschiedliche Indikatoren, die dem Trader verschiedene Übersichten über den Markt bieten:

  1. Der gleitende Durchschnitt (Moving Average)
  2. MACD- Moving Average
  3. ADX – Average Directional Index
  4. CCI – Commodity Channel Index
  5. Fear and Greed Index
  6. Ichimoku
  7. Bollinger Bänder
  8. ATR – Average True Range
  9. Parabolic SAR
  10. Pivot Points

Bei allen oben genannten Indikatoren ist es wichtig zu wissen, welche Zeitmarke wichtig ist. Die Zeiträume können eine Stunde, sechs Stunden, zwölf Stunden, einen Tag, einen Monat, ein Quartal usw. darstellen. Nun kann man sogenannte Minutenkerzen (Candlesticks) einstellen. Die Periode für ein Stunde sind 4x 15 Minutenkerzen. Eine 6 Stunden Periode stellt man mit 6x4x15 Minutenkerzen ein.

Für Anfänger und Einsteiger eignet sich am ehesten ein Tageschart.

 

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