Donnerstag , 29 September 2022
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                 Darum sollten Unternehmen auf elektronische Zutrittskontrolle umsteigen

                 Darum sollten Unternehmen auf elektronische Zutrittskontrolle umsteigen

Wer nicht mit der Sicherheit in Unternehmen vertraut ist, der kennt Zugangskontrollen lediglich aus Filmen oder Hotels. Dabei lösen moderne Sicherheitslösungen immer mehr den „analogen“ Schlüssel ab. Vorbei sind die Zeiten, wo einzig und allein in besonders sicherheitsrelevanten Bereichen auf Keycards und Co. gesetzt wurde. Mittlerweile erkennen immer mehr moderne Unternehmen, wie praktisch es ist, den Zugang zu verschiedenen Bereichen zentral zu verwalten. Darüber hinaus existieren noch viele weitere Vorteile, die vielen Entscheidern noch nicht bekannt sind.

Warum die elektronische Zutrittskontrolle Schlüsseln überlegen ist

Wenn wir ehrlich sind, dann sind Schlüssel archaische Sicherheitswerkzeuge, die im Grunde nicht mehr zeitgemäß sind. Dabei spielt der Faktor der Abnutzung nicht einmal eine allzu große Rolle. Viel entscheidender ist, dass die Nutzung von Schlüsseln keinerlei Zutrittsüberwachung ermöglicht. Wann hat ein Mitarbeiter welchen Raum betreten? Darüber hinaus lässt sich der Zutritt dynamisch anpassen, ohne neue Schlüssel ausgeben zu müssen. Entweder wird die Keycard neu programmiert, oder biometrische Merkmale werden mit einer neuen Clearance versehen.

Neben dieser neu gewonnenen Flexibilität kann man auch einiges an Kosten sparen. Jeder Mensch kann mal einen Schlüssel verlieren oder verlegen. Aus Sicherheitsgründen muss nicht selten die komplette Schließanlage ausgetauscht werden. Eine Zutrittskontrolle via Biometrie umgeht diese Problematik geschickt, denn z. B. ein Auge kann man nur schwerlich verlieren.

Steigerung der Sicherheit und Effizienz

Besonderes Augenmerk wollen wir auf die Effekte legen, die durch einen Umstieg auf eine elektronische Zutrittskontrolle erzielt werden können. Die bereits angesprochene gesteigerte Flexibilität schlägt sich auch in der Profitabilität des Unternehmens nieder. Zugangsbereiche je nach Bedarf zu definieren, ermöglicht ganz neue Nutzungskonzepte, bei denen Räumlichkeiten stets maximal ausgelastet werden. Die Folge: geringere Mietkosten. Auch die Tatsache, dass Mitarbeiter bei Bedarf sehr schnell neue Zutrittsrechte erhalten können, vereinfacht das Management ungemein und beschleunigt Arbeitsprozesse. Anstatt auf einen neuen Schlüssel zu warten, können Angestellte schnell in neue Projekte eingebunden werden.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Sicherheitsgewinn. Bei der Verwendung von Schlüsseln kann man sich nie sicher sein, wer momentan über diese verfügt. Hat ein böswilliger Akteur Schlüssel nachgemacht? Können Besucher Räume betreten, die sich nicht automatisch verschließen?

Über die Vorteile biometrischer Zutrittskontrolle

Wer als Entscheider den Zugang zu Räumen elektronische steuern möchte, der hat verschiedene Möglichkeiten: Keycard, PIN oder aber die Nutzung biometrischer Merkmale. Bekannte Beispiele sind Fingerabdruck oder Retina-Scan. Letztere Möglichkeit ist ganz besonders sicher und eignet sich hervorragend zum Schutz sicherheitsrelevanter Bereiche (Labore, Rechenzentren, Archive). In diesem Zusammenhang ist es auch interessant zu wissen, dass sich mehrere Authentifizierungsmethoden kombinieren lassen. So kann zum Beispiel nach dem Auflegen der Keycard ein Scan des Auges verlangt werden. Auch mehrere verschiedene biometrische Merkmale können kombiniert werden. Der erhöhte Aufwand für den Nutzer wird dabei den Sicherheitsanforderungen je nach Bedarf angepasst.

Im Vergleich zur Keycard kann man seine Retina oder Iris auch nicht verlieren. Und: Mitarbeiter müssen auch keine Pins mehr im Langzeitgedächtnis abspeichern. Bereits bei unserem Handy wird uns der Komfortgewinn biometrischer Authentifizierung bewusst, wenn wir den Bildschirm via Fingerabdruck entsperren.

Biometrie: Welches Verfahren ist zu empfehlen?

Fingerabdruck: Sehr genau, einfach anzuwenden, aber fehleranfällig bei Verschmutzungen.

Gesichtserkennung: Schnell, nutzerfreundlich und bei einer 3-D-Erkennung auch ausreichend genau. Probleme bei Bartträgern.

Irisscan: sehr sicher und genau, aber nicht besonders nutzerfreundlich.

Wenn Sie in Erwägung ziehen, eine biometrische Zugangskontrolle zu nutzen, dann ist es sinnvoll, sich von einer Fachfirma beraten zu lassen. In einem gemeinsamen Gespräch werden dann Bedürfnisse und Möglichkeiten ausgelotet, um ein maßgeschneidertes System konzipieren zu können.

Fazit

Gut aufgestellte Unternehmen erkennen die Vorteile einer elektronischen Zugangskontrolle. Erhöhte Sicherheit und Flexibilität garantieren die Rentabilität der neuen Technik. Ob man auf klassische Keycards oder gar auf Biometrie setzen sollte, wird bei einem Beratungsgespräch geklärt. Individuelle Probleme erfordern individuelle Lösungen!

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