Dienstag , 19 Januar 2021
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Das sollte man über Luftentfeuchter wissen

Das sollte man über Luftentfeuchter wissen

In manchen Räumen (wie Badezimmer, Garage oder Keller) ist es so, dass sich Schimmelpilze besonders wohlfühlen und Brillengläser beim Betreten beschlagen. Das ist kein Weltuntergang, aber ein eindeutiges Anzeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Unternimmt man nichts dagegen, dann wird sich der Schimmel immer weiter ausbreiten und für gesundheitliche Probleme sorgen. Betroffen sind vor allem die Orte, an denen viel Wasserdampf entsteht. Das sind bekanntlich das Bad mit langem Duschen und die Küche mit köchelnden Töpfen. Manchmal ist es auch so, dass es im Badezimmer kein Fenster gibt. Dann ist die Problematik noch höher.

Um Schwierigkeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit in den Griff zu bekommen, sind Luftentfeuchter die effektivste Lösung. Natürlich ist es aber so, dass die Thematik wesentlich umfangreicher ist. Das heißt, man kann das Problem im besten Fall auch mit richtigem Lüften und ausreichenden Heizmaßnahmen lösen. Manchmal lassen sich diese Tipps aber nicht umsetzen, was beispielsweise bei einem feuchten Keller der Fall ist. Manche lassen sich aber nicht nur schlecht lüften, sondern es gibt auch kein Fenster. Bei so einer Ausgangssituation ist die Entscheidung für einen Entfeuchter die beste Lösung.

Welche Aufgabe hat er?

Ein Luftentfeuchter hat die Aufgabe der Luft in einem Raum Feuchtigkeit zu entziehen. Das Gerät nimmt dabei die Luft auf, entzieht den darin enthaltenen Wasserdampf und gibt diese wieder frei. Man kann auch sagen, dass die Luft sprichwörtlich getrocknet wird. Bei den meisten Modellen kann die gewünschte Luftfeuchtigkeit eingestellt werden. Der Entfeuchter schaltet sich also nur bei Bedarf ein und misst stets den aktuellen Wert.

Es gibt unterschiedliche Modelle

Ergänzend sei gesagt, dass der Markt verschiedene Ausführungen hergibt. Zum Beispiel haben manche Luftentfeuchter einen Ionisator integriert. Auch die Arbeitsweise ist nicht immer gleich, sondern sie lässt sich auf drei Prinzipien aufteilen. Die erste stellt die Kondensation durch Luftkühlung dar. Nummer zwei ist die Absorption in Kombination mit wasseranziehenden Flüssigkeiten. Zu guter Letzt gibt es die Funktionsweise mit dem Einsatz eines Adsorptionsmittels. Die Adsorption der Feuchtigkeit wird also an dieses Mittel (beispielsweise Granulat) abgegeben.

Die Entscheidung für die richtige Arbeitsweise hängt sowohl von den Rahmenbedingungen als auch von der Umgebungstemperatur ab. Sind zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur hoch (beispielsweise 72 Prozent und 26 Grad), dann erweisen sich Kondensations-Entfeuchter als sehr effektiv. Mit sinkenden Werten nimmt die Wirksamkeit allerdings ab. In diesem Fall (trockene Luft und niedrige Temperatur) ist der Griff zu einem Adsorptions- oder Absorptionstrockner besser.

 Wann macht ein Luftentfeuchter wirklich Sinn?

Wenn in einem Raum stets eine hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden ist und Staunässe beziehungsweise Schimmelbildungen begünstigt werden, dann macht ein Entfeuchter wirklich Sinn. Ein typischer Kandidat dafür ist ein feuchter Keller. Allgemein lässt sich sagen, dass in Wohnräumen eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent herrschen sollte. Sind es über 65 Prozent, dann ist der Gedanke an einen Luftentfeuchter nicht verkehrt.

Tipp: Der Einsatz ist auch im Winter zu empfehlen. Und zwar deshalb, weil man Heizkosten sparen kann. In der kalten Jahreszeit kann eine hohe Luftfeuchtigkeit zwar meist mit Lüften gesenkt werden, dabei geht allerdings auch Wärme verloren. Bei einem Entfeuchter ist es nicht der Fall.

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