Sonntag , 20 September 2020
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Deftig-leckere Ofengerichte für die kalte Jahreszeit

Deftig-leckere Ofengerichte für die kalte Jahreszeit

In der kalten Jahreszeit wird in vielen Familien gern ein wenig deftiger gegessen. Ein beliebter Klassiker sind Ofengerichte jeder Art. Aufläufe, Tartes und Quiches lassen sich hervorragend vorbereiten, vielseitig abwandeln und treffen in der Regel sowohl den Geschmack der kleinen als auch großen Genießer. Eines haben die meisten Ofengerichte gemeinsam: Sie kommen mit viel Käse daher, der im Backofen überbacken wird.

Köstliche Ofengerichte lassen sich mit jedem Küchenofen zubereiten. So kann der Gasherd genauso genutzt werden wie in einem kleinen Haushalt der Kleinbackofen. Wichtig ist nur, dass die Formen die richtige Größe haben.

Lasagne und Aufläufe bleiben die Klassiker

Auch im Winter kommen gerade in Familien die Klassiker unter den Ofengerichten meistens noch immer am besten an. Neben Lasagne gehören hierzu diverse Nudelaufläufe. Diese können mit Hackfleisch und Schinken, aber auch vegan mit einer Auswahl an Gemüse zubereitet werden. Sehr beliebt ist aber auch das Kartoffelgratin, das mit einer sahnigen Soße und aromatischem Käse abgerundet wird. Pur ist das Kartoffelgratin sehr sättigend. Wer es ein wenig auflockern möchte, kann sich auch für eine Gemüseeinlage entscheiden.

Neben den deutschen Rezeptklassikern gibt es für die kalte Jahreszeit auch internationale Spezialitäten, die sich zubereiten lassen. Hierzu gehören Sheppards Pie und Moussaka. Moussaka ist eine griechische Spezialität, die aus Auberginen und Hackfleisch hergestellt wird. Traditionell wird Hammelfleisch verwendet, da es besonders aromatisch ist.

Vegetarische Ofengerichte mit reichlich Gemüse

Seit einiger Zeit werden vegane und vegetarische Gerichte immer beliebter. Vegetarische Gemüseaufläufe leben natürlich immer von der Kreativität derer, die sie zubereiten. Allerdings werden immer wieder die gleichen Gemüsesorten verwendet. Neben Mangold gehören hierzu auch Kürbis und Lauch. Darüber hinaus hat sich die Zucchini ebenso wie die Tomate in vielen deutschen Familien zu einem echten Liebling entwickelt. Gleiches gilt für Auberginen und Paprika. Durch die Kombination verschiedener Gemüsesorten werden die Aufläufe nicht nur besonders gesund, sie entwickeln auch die verschiedensten Aromen.

Für die Soße kann eine Eier-Sahne-Soße verwendet werden, die deftig mit Salz und Pfeffer sowie Kräutern gewürzt wird. Veganer, für die eine solche Soße nicht infrage kommt, greifen am besten auf die Béchamelsauce zurück. Sie kann absolut vegan aus Mandelmilch zubereitet werden und sorgt in den Aufläufen für eine angenehme Cremigkeit.

Gemüseaufläufe lassen sich immer wieder neu kombinieren und zubereiten, was sie heute so beliebt macht. So können die verschiedensten Gemüsesorten miteinander kombiniert werden. Im Winter kann natürlich bevorzugt auf Gemüse der Saison zurückgegriffen werden.

Der italienische Klassiker darf nicht fehlen

Ein weiteres Ofengericht, das im Winter nicht fehlen darf und die Augen von kleinen und großen Genießern zum Strahlen bringt, ist Pizza. Pizza lässt sich im Backofen sehr schnell zubereiten und kann immer wieder anders und individuell belegt werden. Ideal ist es, wenn die Pizza bei möglichst hohen Temperaturen gebacken wird. Dadurch wird der Boden schön kross und der Belag entwickelt ein ganz eigenes Aroma.

Beim Belegen der Pizza kann auf verschiedene Lebensmittel zurückgegriffen werden. Wer es klassisch mag, setzt auf Tomatensoße, Salami und Schinken. Eine Alternative ist aber auch hier wieder Gemüse. Soll es besonders deftig sein, kann auf Hackfleisch oder beispielsweise auch Gyros zurückgegriffen werden.

Ähnlich wie die Pizza, nur ein wenig sättigender sind Quiches und Tartes. Sie sind ausgehend von Frankreich zu einem wahren Favoriten geworden. Es gibt die Quiches mit Gemüse und Lachs, aber auch mit zartem Hühnchen. Wer sich nach einer süßen Tarte sehnt, ist mit einer feinen Quarkcreme gut beraten. Diese kann beispielsweise mit Vanille oder Tonka-Bohne angereichert werden. Die Quarkcreme bringt eine angenehm sahnige Note mit. Wer die klassische Variante bevorzugt, setzt auf die Quiche Lorraine. Sie wird aus einem feinen Mürbeteig hergestellt und mit Parmesan, Eiern und Sahne belegt. Außerdem wird auf Schinkenspeck und eine mittelgroße Zwiebel zurückgegriffen. Salz und Pfeffer bringen die gewünschte Würze mit.


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