Freitag , 9 Dezember 2022
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Die besten Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Die besten Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Zahnschmerzen sind eine extrem unangenehme Sache und verderben so manchem den Appetit. Dabei kann man selten vorhersehen, wann einen die lästigen Schmerzen heimsuchen. In den meisten Fällen haben pochende und ziehende Zahnschmerzen an Feiertagen und Wochenenden Lust, uns so richtig auf den Zahn zu fühlen. Dann helfen nur noch Schmerztabletten und Hausmittel, ehe es am nächsten freien Werktag zum Zahnarzt geht. Wer einen unangenehmen Druck oder eine Überempfindlichkeit im Mund verspürt, der sollte eigentlich bereits reagieren. Oft werden diese Symptome jedoch übersehen, sodass Zahnschmerzen einem so richtig den Tag vermiesen können.

Woher kommen Zahnschmerzen?

Zahnschmerzen können die unterschiedlichsten Auslöser haben. So treten sie beispielsweise nach diversen Zahnverletzungen auf oder aber wenn der Zahnschmelz beschädigt ist. Auch Zähneknirschen oder heftiges Zähneputzen kann ursächlich für Zahnschmerzen sein. Ebenso sind diverse Zahnfleischentzündungen Schuld am Schmerz, auch Infektionen im Kopfbereich und Zysten an der Zahnwurzel können die heftigen Schmerzen verursachen. Später sind dann freiliegende Zahnhälse Schuld am Schmerz, auch Weisheitszähne sind während dem Durchbruch schmerzhaft und müssen in vielen Fällen entfernt werden.

Welche Hausmittel gegen Zahnschmerzen helfen in akuten Fällen?

Nachfolgend können natürlich unendlich viele Hausmittel gegen Zahnschmerzen genannt werden. Allerdings ersetzen sie nur in den wenigsten Fällen einen richtigen Zahnarztbesuch. Immerhin können viele Hausmittel die Schmerzen zwar kurzfristig lindern, allerdings werden sie beispielsweise bei Entzündungen später immer schlimmer.

Apfelstücke gegen Zahnschmerzen

Brechen Zähne durch, beispielsweise bei den Weisheitszähnen, so können kalte Äpfel den Schmerz lindern. Dafür die Äpfel bestenfalls in den Kühlschrank legen, zuschneiden und langsam darauf herum kauen oder als Auflage im Mund nutzen. Die Kälte lindert hierbei den Druckschmerz, allerdings nicht dauerhaft. Daher ist diese Technik eher etwas für kleine Kinder, die sich gerade im Zahnwechsel befinden.

Rosmarin

Rosmarin ist aufgrund seiner ätherischen Inhaltsstoffe bekannt, welche ziemlich effektiv Schmerzen lindern können. Im Tee beispielsweise hilft es gegen schmerzende Zähne oder auch gegen Kopfschmerzen. Wer mehrere Minuten auf ein paar frischen Rosmarinblättern kaut, der spürt schnell die Wirkung.

Nelken

Gewürznelken haben bereits unsere Großeltern gegen Zahnschmerzen verwendet. Es ist ein altbekanntes Hausmittel, welches immer noch gerne verwendet wird um Schmerzen oder Beschwerden zu lindern. Vor allem aber bei Zahnfleischentzündungen kann die Nelke entzündungshemmend wirken. So kann man sie für ein paar Minuten an die betroffene Stelle halten oder aber auf ihr herum kauen. Auch als lauwarmer Aufguss zum Spülen können die Nelken gegen Zahnschmerzen helfen.

Alkohol

Nein, natürlich soll man sich nicht betrinken, um irgendwann den Schmerz nicht mehr zu spüren. Aber tatsächlich kann hochprozentiger Alkohol zum Ausspülen des Mundes genutzt werden. Die Rede ist dabei  natürlich nicht von Wodka oder Whiskey. Hochprozentiger Alkohol desinfiziert und kann Entzündungen bekämpfen. Auch kühlt er und lindert somit die Schmerzen. Am besten mehrmals am Tag mit einem Schluss spülen. Für Kinder ist diese Methode aber nicht geeignet.

Kälte

Feuchtkalte Waschlappen oder kühle Kompressen können von außen an die Backe gedrückt werden und bei Entzündungen Linderung verschaffen. Auch entzündetes Zahnfleisch zieht sich zusammen und bekämpft die Entzündung aufgrund der Kälte. Wer nicht gerade unter kälteempfindlichen Zähnen leidet, der kann auch Eiswürfel zum kühlen verwenden.

Kamille

Auch Kamille wirkt hochgradig entzündungshemmend und kann besonders bei Erkältungsschmerzen im Zahnbereich angewendet werden. So wirkt das Heilkraut sehr beruhigend gegen Entzündungen oder verstopfte Nebenhöhlen, auch bei Halsschmerzen ist es ein ideales Hausmittel.

Knoblauch

Knoblauch lindert den Schmerz. Das wussten bereits unsere Großeltern und hatten sogar den Mut, um auf einer Knoblauchzehe herum zu kauen. Diese Methode ist extrem wirkungsvoll gegen infizierte Zahnnerven oder Zahnfleisch.

Salz

Spezielle Salzlösungen bekämpfen Entzündungen und bakterielle Infektionen. So kann man die Infektionserreger durch Salzspülungen bekämpfen, denn Salz wirkt Keimen entgegen. Die Wirkung tritt zwar nicht unmittelbar ein, dafür aber nachhaltig und langanhaltend.

Teebaumöl

Es ist für viele Situationen sinnvoll, ätherisches Teebaumöl im Hausschrank zu haben. So wirkt es nicht nur besonders reinigend für die Haut, sondern kann auch bei Zahnschmerzen wirkungsvoll verwendet werden. Dafür gibt man nur ein paar Tropfen auf den entsprechenden Zahn und lässt diese einwirken. Auch kann eine eigene Mundspülung daraus gemacht werden. Dafür reichen ein paar Tropfen Teebaumöl mit Wasser gemischt.

Wacholderbeeren

Etwas geschmackvoller als Teebaumöl sind die Wacholderbeeren gegen Zahnschmerzen, wobei sie ähnlich wie die Gewürznelken wirken. Einfach auf den Beeren herum kauen und möglichst lange im Mund behalten. So gelangen die Wirkstoffe der Wacholderbeere effektiv in den Zahn.

Weitere effektive Hausmittel gegen schmerzende Zähne

Selbstverständlich ist die Liste der wirksamen effektiven Hausmittel noch sehr lang. So kann auch zuckerfreier Kaugummi vorübergehend gegen Zahnschmerzen eingesetzt werden. Viele berichten darüber, dass ihnen Wärmeumschläge mit ätherischen Ölen geholfen haben. Wieder andere spülen mit Wasserstoffperoxid und schwören auf die schmerzlindernde Wirkung. Auch Zimt kann Schmerzen und Entzündungen lindern und gemeinsam mit Wasser als Spülung verwendet werden. Ja, es gibt extrem viele Lebensmittel, welche extrem antientzündlich wirken. Sie alle können jederzeit, auch vorbeugend, gegen Zahnschmerzen eingesetzt werden. Wer beispielsweise den Geruch und Geschmack der Zwiebel nicht mag, der kann mit verschiedenen Kräutern oder ätherischen Ölen nachhelfen.

Zu guter Letzt sollte jedoch zeitnah ein Zahnarzt aufgesucht werden.

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