Donnerstag , 5 August 2021
ANZEIGE: Startseite » Finanzen & Versicherung » Die Unterschiede der Kfz-Versicherungen
Die Unterschiede der Kfz-Versicherungen

Die Unterschiede der Kfz-Versicherungen

Um eine passende Versicherung für das Fahrzeug zu finden, sollten sich die Autobesitzer im Voraus über die Unterschiede der Kfz-Versicherung informieren. Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Versicherungen. Die Pflichtversicherung ist die Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese Kfz-Versicherung muss jeder Autobesitzer abschließen. Als weitere Option gibt es die Kaskoversicherung. Diese kann der Besitzer freiwillig abschließen.

Was ist in einer Kfz-Haftpflichtversicherung enthalten

Durch die Pflichtversicherung für Fahrzeuge werden drei Schadensbereiche abgedeckt. Darunter fallen die Sachschäden, die Personenschäden und die Vermögensschäden. Die Kfz-Haftpflichtversicherung greift bei den Unfallopfern, wie auch bei dessen Beifahrern bis zu dem Betrag der Mindestsumme der Versicherung. Schäden an dem fremden Auto, wie die Reparaturkosten, die Mietwagenkosten, der Nutzungsausfall und die Abschleppkosten zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung. Zusätzlich kommt diese Autoversicherung bei Personenschäden auf. Dazu zählen beispielsweise das Schmerzensgeld, die Behandlungskosten und der Verdienstausfall. Eine Autoversicherung finden Sie unter Friday Kfz-Versicherung.

Die Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen

In den Fällen eines Diebstahls, eines Brandes oder eines Tierunfalles greift die Teilkaskoversicherung und kommt für die Schäden auf. In folgenden Fällen kommt die Teilkasko Kfz-Versicherung auf:

  • Brand
  • Diebstahl
  • Unwetterschäden (zum Beispiel: Hagel und Sturm)
  • Wildschaden
  • Glasschäden (zum Beispiel: Steinbruch)

Die oben aufgeführten Schäden an den Fahrzeugen sind ebenfalls in der Vollkaskoversicherung abgedeckt. Zusätzlich kommt die Vollkasko bei den unten aufgeführten Schäden auf:

  • Vandalismus
  • Fahrerflucht
  • Schäden am eigenen Fahrzeug

Welche Kfz-Versicherung ist empfehlenswert

Bei älteren Fahrzeugen, die nur einen geringen Wert haben, reicht der Versicherungsschutz mit der Kfz-Haftpflichtversicherung. Sind Gebrauchtwagen bereits älter, aber in einem gut erhaltenen Zustand, so ist eine Teilkaskoversicherung empfehlenswert. Diese deckt die Kosten bei Unwetterschäden oder einem Glasbruch ab. Bei hochpreisigen und neuen Fahrzeugen ist eine Vollkaskoversicherung von Vorteil. Bei Leasing-Verträgen werden häufig Vollkaskoversicherungen mit angeboten.

Die Berechnung der Versicherung

Fahranfänger zahlen höhere Versicherungspreise, da sie keine Schadenfreiheitsklassen gesammelt haben und ein höheres Unfallrisiko einhergeht. Das Modell und der Typ des Fahrzeuges wirken sich bei allen dreien Kfz-Versicherungen auf die Höhe des Beitrages aus. Wird bei dem Kauf eines Autos auf die Typklasse geachtet, so kann der Beitrag niedriger ausfallen. Die Typklassen werden anhand der Unfall- und Schadensstatistik der Deutschen Versicherungswirtschaft eingestuft. Als weiterer Berechnungsfaktor wird der Schadenfreiheitsrabatt berücksichtigt. Dieser Rabatt wirkt sich nur in der Kfz-Haftpflichtversicherung, sowie der Vollkaskoversicherung aus. Autofahrer, welche über einen längeren Zeitraum schadenfrei und unfallfrei gefahren sind, kann hohe Kosten vermeiden. Im Gegenzug können Unfälle und Schäden dafür sorgen, dass die Fahrzeugbesitzer schlechter eingestuft werden und dadurch höhere Versicherungsbeiträge zahlen müssen.

Die Selbstbeteiligungen

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung entfällt die Option, dass eine Selbstbeteiligung ausgewählt wird. Bei der Teilkasko und der Vollkaskoversicherung ist dies allerdings möglich. Je höher der Beitrag der Selbstbeteiligung ist, desto niedriger kann der Versicherungsbeitrag ausfallen. Diese Entscheidung liegt bei jeden Fahrzeugbesitzer selbst. Die meisten Versicherungen bieten Selbstbeteiligungen an, wie beispielsweise 150 Euro, 300 Euro, 500 Euro oder höhere Beiträge. Die Kfz-Versicherung kann individuell abgeschlossen werden.

Über Redaktion

Chefredakteur