Freitag , 19 August 2022
ANZEIGE: Startseite » Computer & Technik » Fake-Shops im Internet – 5 Tipps, wie Sie sich vor Abzockern schützen können
Fake-Shops im Internet – 5 Tipps, wie Sie sich vor Abzockern schützen können

Fake-Shops im Internet – 5 Tipps, wie Sie sich vor Abzockern schützen können

Shoppen im Internet macht Spaß. Man muss keine Tüten schleppen, es funktioniert alles per Knopfdruck, und am nächsten Tag bringt es der nette Mitarbeiter vom Paketdienst persönlich vorbei. Was könnte dabei also schiefgehen? Einiges, wenn man den Informationen von Focus Online glaubt. Denn immer mehr Gauner nutzen die Gutgläubigkeit der Online-Schnäppchenjäger, um sich mit betrügerischen Methoden zu bereichern.

Die Betrüger werden immer einfallsreicher. Wo früher noch offensichtlich Werbung versendet wurde, um an die Daten von Verbrauchern zu kommen, werden heutzutage unauffällige Betrugsplattformen eingerichtet. Sogenannte Fake-Shops sehen auf den ersten Blick seriös aus und locken häufig mit ungewöhnlich günstigen Angeboten. Wer dort bestellt, tappt allerdings in die Falle, denn versendet wird hier gar nichts, und das Geld ist meist verloren. Bis man reagieren kann, sind die Betrüger schon über alle Berge, und der Shop wurde gelöscht. Wer gar nicht erst in die Falle tappen möchte, kann sich mit 5 einfachen Tipps schützen.

  1. Ungewöhnliche Shop-Namen: Fake-Shops haben oft Namen wie: „Best-Preis-Shop.de“ oder „Günstig-Einkaufen.de“. Halten Sie sich von Online-Händlern mit unseriösen Namen lieber fern. Achten Sie auch auf ungewöhnliche Zusätze, denn immer häufiger werden vertrauenswürdige Shops imitiert, um Verbraucher zu täuschen.
  2. Zu günstige Angebote: So verlockend niedrige Preise auch sein mögen – werden Sie misstrauisch, wenn diese 30–70% unter dem normalen Niveau liegen. Niedrige Preise machen leichtsinnig, und genau das nutzen viele Betrüger aus.
  3. Die OVP-Masche: Häufig ist in Produktangeboten die Bezeichnung „OVP“ zu lesen, womit „Originalverpackung“ gemeint ist. Der Teufel liegt hier im Detail, denn dem Kunden wird ausschließlich die Verpackung verkauft anstelle des eigentlichen Artikels. Achten Sie also genau darauf, in welchem Zusammenhang diese Abkürzung verwendet wird.
  4. Informieren Sie sich: Wurde der Shop erst kürzlich eröffnet? Gibt es viele Rechtschreib- oder Grammatikfehler? Schließen die AGBs den Umtausch aus? All das können Anzeichen für einen Fake-Shop sein.
  5. Eine sichere Bezahlungsmethode nutzen: Sie sollten niemals per Vorkasse bezahlen, oder bei einem Erstkauf Ihre Konto- oder Kreditkartendaten herausgeben. Nutzen Sie stattdessen sichere Zahlungsmethoden wie die Paysafecard oder Paypal, um risikolos im Internet zu bezahlen.

Wo findet man Hilfe?

Sollten Sie doch einmal einem Betrüger auf den Leim gehen, dann handeln Sie schnell. Viele Betroffene schämen sich und lassen den Betrug auf sich beruhen, doch das ist der falsche Weg. Man findet durchaus kompetente Unterstützung. Der Verbraucherschutz bietet Hilfe an und informiert über das richtige Vorgehen.


Bildrechte: Flickr ! mpov CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Über Redaktion

Chefredakteur