Geld leihen ohne Papierkram

Das Geld leihen ist in Deutschland immer mit einem gewissen Bürokratieaufwand verbunden. Meist werden Einkommensnachweise, Kontoauszüge und viele persönliche Informationen verlangt, um sich überhaupt für einen Kredit zu qualifizieren. Das Ganze kostet viel Zeit. Doch gibt es auch die Möglichkeit, Geld zu leihen ohne jeglichen Papierkram?

Alle Kreditgeber möchten sich möglichst viel absichern, um sicherzustellen, dass der Kreditnehmer seine Schulden auch wieder begleicht. Aus diesem Grund werden viele Dokumente im Vorhinein geprüft. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, wo die Bonitätsprüfung mit deutlich weniger Papierkram erledigt werden kann.

Kleine Geldbeträge leihen

Wer vor hat, sich nur ein paar Hundert Euro zu leihen, der kann hierfür ausgewählte Anbieter von Kleinkrediten beanspruchen. In vielen Fällen wird ein Mindesteinkommen von 600,- bis 700,- EUR verlangt.

Das Vergleichsportal Financer.com listet alle aktuellen Alternativen auf, die man nutzen kann, um Geld ohne Papierkram zu leihen.

Kreditnehmer sollten sich jedoch im Klaren sein, dass höhere Beträge von mehr als 1.000,- EUR nicht ohne Nachweise vergeben werden.

Bei hohen Kreditsummen möchte sich der Kreditgeber auch vergewissern, dass der Kunde über ausreichend Einkommen verfügt, um seine Fixausgaben zu decken. Das Einkommen wird schließlich auch bei schufafreien Krediten aus dem Ausland gründlich geprüft. Die Schufa-Auskunft hat somit keinen Einfluss darauf, ob das Einkommen geprüft wird oder nicht.

Wer ist die Zielgruppe bei Krediten ohne Papierkram?

Zielgruppe sind Personen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Einkommensnachweise zur Bonitätsprüfung vorlegen können. Dazu gehören nicht nur Hausfrauen bzw. Personen die keinen Job haben sondern auch Studenten oder Selbständige.

Derartige Kredite werden meist aufgenommen, um kurzfristige finanzielle Engpässe zu überwinden. Der kaputte Kühlschrank, die unerwartet hohe Stromabrechnung sowie eine unvorhersehbare Autoreparatur sind einige Beispiele, warum ein Kleinkredit ohne Nachweise beantragt wird. Der Kreditnehmer tilgt den Kredit innerhalb kürzester Zeit, um sich hohe Gebühren zu ersparen.

Das sollte man beachten

Wer einen Kleinkredit ohne Einkommensnachweise aufnimmt, der sollte verstehen, dass der Kreditbetrag innerhalb 30 bis 60 Tage getilgt werden muss.

Der Kreditnehmer muss sich daher sicher sein, bis zu diesem Zeitpunkt das notwendige Geld auftreiben zu können. Schafft man das nicht, wird es durch Verzugs- und Mahngebühren sehr teuer. Kunden, die innerhalb dieser Zeit kein Einkommen bekommen, sollten von solchen Krediten die Finger lassen.

Kreditnehmer sollten sich nur dann Geld leihen, wenn ihnen das zusätzliche Kapital hilft, langfristig Geld zu sparen oder mehr Geld zu verdienen. Konsumwünsche sollten mit derartigen Kleinkrediten ohne Nachweise nicht finanziert werden.

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