Dienstag , 15 Oktober 2019
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Geld sparen mit einem sinnvoll geplanten Wocheneinkauf: So funktioniert’s

Geld sparen mit einem sinnvoll geplanten Wocheneinkauf: So funktioniert’s

Jeden zweiten Tag zum Discounter fahren, um das Abendessen auf den Tisch zu bekommen, ist nicht besonders wirtschaftlich. Ein gut geplanter Wocheneinkauf spart nicht nur sehr viel Zeit und Fahrtkosten, auch das Haushaltsbudget wird entlastet. Zudem können unnötige Spontankäufe vermieden werden. Und so einfach funktioniert’s.

Am Wochenende über Angebote informieren

Zahlreiche Discounter aber auch viele Supermärkte bringen am Wochenende ihre Angebotsblätter heraus. Es lohnt sich immer nachzuschauen, was das neueste Lidl Prospekt, der Edeka Flyer oder das Rewe Faltblatt usw. zu bieten haben. Denn der Wocheneinkauf kann daraufhin ausgerichtet werden. Wer die Werbung nicht im Briefkasten findet, checkt die Angebote kurzerhand online. Jedoch gilt: der Einkaufsmarkt, in dem die Angebote erstanden werden, darf nicht zu weit von der Wohnung entfernt liegen, ansonsten fressen Zeit- und Fahrtkosten die Ersparnis wieder auf.

Die tägliche Menüplanung im Voraus tätigen

Wer weiß, was er einkaufen muss, schont sein Portemonnaie. Sinnlose Spontankäufe, lästiges Nachkaufen von fehlenden Zutaten oder unnötige Lebensmitteleinkäufe bleiben so erspart. Stattdessen kommt genau das in den Einkaufswagen, was tatsächlich im Laufe der Woche benötigt wird. Schnell verderbliche Lebensmittel werden in den Tagen nach dem Supermarktbesuch verbraucht, länger haltbare Waren erst kurz vor dem neuen Wocheneinkauf.

Nie ohne Einkaufsliste in den Lebensmittelmarkt

Eine sinnvolle Planung des Wocheneinkaufs geht immer mit einer klar strukturierten Einkaufsliste einher. Dafür wird neben dem Checken der Angebote auf Kupino.de sowie dem Aufstellen eines Speiseplans für die Woche auch kontrolliert, welche Vorräte aufgefüllt werden müssen. Eine gute Vorratshaltung lohnt immer und kann beim Einhalten des Haushaltsbudgets massiv helfen. Denn besonders Lebensmittel, welche nicht verderben, können ohne weiteres im Angebot gekauft und gelagert werden. Dazu zählen beispielsweise Nudeln, Mehl und Zucker oder Reis, getrocknete Linsen, Konserven usw.

Lebensmittel, die Saison haben, sind oft preisgünstiger

Einen sinnvollen Wocheneinkaufsplan erstellen bedeutet auch, die saisonalen Produkte zu beachten. Sie sind vielfach preisgünstiger als außerhalb der Saison und zudem in einer besseren Qualität verfügbar. Wer also im Oktober frischen Spargel kauft oder im Winter Erdbeeren, muss dafür tief ins Portemonnaie greifen. Gleichermaßen punkten vielfach die Produkte der Saison mit einer besseren Ökobilanz.

Passende Mengen einkaufen, richtig lagern, weniger wegschmeißen

Die Diskussion um die Lebensmittelverschwendung* hierzulande ist in aller Munde. Und leider landen noch viel zu oft Lebensmittel aufgrund eines schlechten Einkaufverhaltens oder einer falschen Lagerung im Müll. Daher sollten auch nur die Waren in den Einkaufskorb gelegt werden, die man tatsächlich benötigt. Großpackungen sind zwar vielfach günstiger pro Kilogramm oder Liter, jedoch rechnet sich dies nur, wenn sie auch vollständig verbraucht werden. Daher empfiehlt sich der Kauf von Großpackungen insbesonders bei haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln oder Reis.

Niemals hungrig ins Geschäft

In der Mittagspause den Wocheneinkauf erledigen oder mit knurrendem Magen in den Supermarkt gehen, kann teuer enden. Intuitiv greifen Kunden öfters zu Produkten, die nicht auf der Einkaufsliste stehen oder normalerweise gar nicht benötigt werden. Daher gilt: keinesfalls hungrig einen Supermarkt betreten.

Fazit: Wer ein wenig Zeit in die Planung seines Wocheneinkaufs legt, die Angebote checkt und eine Einkaufsliste schreibt, welche auch die Vorratshaltung mit einbezieht, der spart sehr viel Geld und nicht zuletzt Zeit. Spontankäufe werden vermieden, doppelte Fahrten zum Discounter fallen weg und der Stress beim Einkaufen wird deutlich reduziert.

*Quelle: Umweltbundesamt: Forum Lebensmittelverschwendung: Reduktion gelingt nur gemeinsam vom 7.9.17


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