Samstag , 17 August 2019
Startseite » Haus & Garten » Küchenformen: Diese Faktoren spielen bei der Auswahl der Küchenform eine Rolle
Küchenformen: Diese Faktoren spielen bei der Auswahl der Küchenform eine Rolle

Küchenformen: Diese Faktoren spielen bei der Auswahl der Küchenform eine Rolle

Bei der Wahl der Küchenform spielen viele Faktoren eine Rolle. Wie viele Personen kochen zusammen? Wie groß ist der Raum? Und müssen die Mahlzeiten für eine Großfamilie oder einen Singlehaushalt hergerichtet werden? Anhand dieser entscheidenden Fragen hilft dieser Ratgeber dabei, die richtige Küchenform für das Zuhause zu finden.

Die Größe des Raumes

Bei der Wahl der Küchenform spielt die Größe des Raumes eine entscheidende Rolle. Wer nur wenig Platz zur Verfügung hat oder einen schmalen Raum einrichten muss, muss sich meist auf das Wesentliche beschränken. Hierfür eignet sich eine einfache Küchenzeile, welche die geringe Fläche optimal ausnutzt. Nützliche Funktionen wie ausklappbare Tischplatten sorgen dafür, dass der Raum nicht noch schmaler wird.

Eine gute Option zu kleinen Räumlichkeiten sind offene Küchen. Eine Wohnküche hat viele Vorteile: Sie schafft eine gesellige und gemütliche Atmosphäre und bietet Unmengen an Platz. Außerdem können Eltern während des Kochens immer ihre Kinder beim Spielen im Blick behalten. Wohnküchen lassen zudem meist genügend freie Fläche, um eine schöne Kücheninsel oder eine Theke einzubauen.

Wer den Kochbereich von den restlichen Räumlichkeiten trennen möchte und einen großen Raum zur Verfügung hat, kann sowohl über eine L-Küche, als auch über eine U-Form nachdenken.

Singleküche oder Großfamilie?

Die L-Küche erstreckt sich entlang zweier Wände und bietet ausreichend Platz für einen Esstisch oder zusätzliche Schränke. Hier können zwei bis drei Personen gleichzeitig kochen und finden anschließend gemeinsam am Esstisch Platz. Allerdings ist die Arbeitsfläche nur begrenzt, sodass sie für große Familien meist zu wenig Freiraum bietet.

Eine U-Küche überzeigt hingegen mit einem großzügigen Arbeitsbereich. Hier können mehrere Personen gleichzeitig backen und kochen, was sich vor allem bei Großfamilien bewährt. Diese Küchenform kann außerdem mit einer Theke oder einer Kochinsel erweitert werden, um noch mehr Arbeitsfläche zu schaffen.

Da die Zahl der Singlehaushalte in Deutschland steigt, nutzen zunehmend mehr Menschen einfache Küchenzeilen. Diese sind geeignet für ein bis zwei Personen, die keine umfangreichen Menüs zubereiten. Wer noch genügend freie Fläche zur Verfügung hat, sollte die Küche mit einem ausziehbaren Esstisch ausstatten. So finden auch Freunde und Familienmitglieder in einer Singleküche Platz.

Die Wohnküche ist der individuelle Alleskönner. Sie eignet sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Großfamilien. Der Vorteil dabei ist, dass sie bei Bedarf erweitert werden kann. Wer im Singlehaushalt nur wenig Fläche zum Kochen benötigt, kann das Wohnzimmer großzügig ausnutzen. Sollte sich der Bedarf ändern und mehr Stauraum und Platz zum Kochen und Backen notwendig sein, lässt sich die Wohnküche beispielsweise mit einer modernen Kücheninsel ergänzen. Diese erweitert nicht nur die Arbeitsfläche und sorgt für zusätzlichen Stauraum, sie grenzt auch den Koch- vom Wohnbereich optisch ab.


Über Redaktion

Chefredakteur