Donnerstag , 18 August 2022
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Schöner Wohnen: Abdeckvliese zum Schutz der Böden und Möbel

Schöner Wohnen: Abdeckvliese zum Schutz der Böden und Möbel

Manchmal wird es einfach Zeit für ein bisschen neue Farbe an den Wänden und ein bisschen Veränderung in den eigenen vier Wänden. Viele nutzen aktuell den Lockdown und die dadurch entstandene freie Zeit um ihre Renovierungsideen in die Tat um zu setzen. Wer schöner Wohnen möchte und dabei selber Hand an legen möchte, der ist mit unseren Tipps rund ums Malern bestens vorbereitet.

Die Vorbereitung

Vorbereitet, das ist ein wichtiger Stichpunkt, denn vor dem eigentlichen Streichen der Wände und Decken sind einige Dinge zu beachten, damit am Ende das Ergebnis überzeugt und keine Böden oder Möbel zu Schaden kommen.

Stellen wir uns doch folgendes Szenario einmal vor: Ihr habt euch für eine tolle neue hochwertige Farbe entschieden, in der am Ende der Arbeiten die große Wand im Wohnzimmer erstrahlen soll. Doch euren Fußboden wollt ihr gern im ursprünglichen Zustand belassen und Farbkleckser und Beschädigungen durch die scharfen Kanten der Leiter sind unerwünscht? Unser Tipp Nummer eins für euch: Nutzt ein Abdeckvlies zu Schutz der Böden und der Möbel. Grundsätzlich ist auch bei anderen Arbeiten im Haus, bei denen die Böden beschädigt oder beschmutzt werden können ein Abdeckvlies eine gute Wahl. Fixiert das Vlies zusätzlich noch mit einem Klebeband, so kann es nicht verrutschen.

Anschließend solltet ihr die anliegenden Wände, die Fußbodenleisten und die Steckdosen mit Klebeband oder Malerkrepp schützen. Nun kann es ans Streichen gehen.

Häufige Fehler beim Streichen vermeiden

  • Verwendung unpassender Malerrollen (für ebene Flächen eigenen sich Kurzflorrollen, für raue und unebenen Flächen sollte man langflorige Rollen und Lammfellwalzen geeignet)
  • der Untergrund wurde nicht fachmännisch vorbereitet (er muss der Farbe ausreichend Halt geben)
  • billiges Malerkrepp und schlampiges Abkleben der Flächen und Gegenstände die geschützt werden müssen
  • günstige schlecht deckende Farbe
  • zu wenig Farbe auf der Rolle (es sollte immer nass in nass gestrichen werden, so vermeidet man Streifen)
  • das Klebeband wird zu spät entfernt und die trockene Farbe blättert ab und es bilden sich ausgefressene Kanten

Folgende Reihenfolge sollte eingehalten werden:

  1. die Kannten werden gestrichen
  2. die Decke wird gestrichen
  3. die Wand wird gestrichen

Sollten trotz Abdeckvlies und Malerkrepp doch Farbflecken auf dem Boden gelandet sein, dann sollten diese zeitnah entfernt werden. Je länger man wartet, desto schwerer lässt sich die eingetrocknete Farbe entfernen. Ist der Fleck gerade erst entstanden, dann kann man ihn in der Regel ganz einfach mit warmen Wasser entfernen. Ist der Fleck erst einmal eingetrocknet, dann hilft oft nur noch Chemie. Vor der Nutzung sollte man jedoch an einer Stelle ausprobieren, ob die Farbe des Bodens farbecht ist. Empfindliche Böden kann man auch mit einem Schmutzradierer oder eine Glasschaber bearbeiten.

Wer unnötigen und zeitaufwendigen Putzarbeiten entgehen möchte, der sollte den Boden großflächig und genau mit einem Abdeckvlies schützen. Eine weitere Möglichkeit zum Schutz wäre Pappe oder Malerfolie, diese sind aber nicht so reißfest und stabil.

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