Samstag , 14 Dezember 2019
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VPN-Anbieter: Die Privatsphäre nehmen nicht alle gleich ernst

VPN-Anbieter: Die Privatsphäre nehmen nicht alle gleich ernst

Ein VPN bezeichnet übersetzt ein virtuelles privates Netzwerk, welches den Internetzugang verschlüsselt, den Standort tarnt und ein anonymes Surfen im Netz ermöglicht. In der Anfangszeit des World Wide Web in den 1990er-Jahren konnten nur erfahrene Programmierer, Anwender oder Hacker unsichtbar im Netz unterwegs sein. Rund 30 Jahre später ist Anonymität im globalen Dorf mit Einsatz eines VPN ein Kinderspiel und erfordert nicht wie früher Fachkenntnisse.

Jedes Endgerät vom Smartphone über ein Tablet bis hin zum Notebook und PC kann für das Internet-Surfen im Tarnmodus per VPN-Netzwerk eingesetzt werden. Die Einrichtung einer verschlüsselten Verbindung dauert maximal eine Stunde und schon kann unerkannt die Reise ins Netz beginnen.

Privatsphäre im Fokus

Der Schwerpunkt eines Virtual Private Network liegt im Schutz der Privatsphäre, die in unserer heutigen Zeit der immer stärker werdenden Überwachung an Bedeutung gewinnt. Bei der Entscheidung zwischen einem kostenlosen oder kostenpflichtigen VPN-Anbieters, sollte der Anwender sich für einen kommerziellen VPN-Dienst entscheiden, weil er entscheidende Vorteile bietet.

Denn ein seriöser transparenter VPN-Anbieter verfügt über ein eigenes Netzwerk an Servern, die auf viele Länder verteilt sind und erst dadurch eine sichere VPN-Verbindung ermöglichen. Die Punkte Verschlüsselung, Support, Benutzeroberfläche, Geschwindigkeit, Sicherheitsoptionen, Protokollierung und Datenschutz sollten vor der Buchung eines VPN-Dienstes beachtet werden. Die Kosten für die Nutzung eines kommerziellen VPN-Anbieters sind überschaubar, dennoch kann sich hier ein Preisvergleich lohnen.

Ein Beispiel? Man kann ganz verschiedene Dienste wählen, von bekannten VPN-Anbietern wie Express VPN oder weniger bekannten Anbietern, die oft über die Unis funktionieren. Studenten haben so die Möglichkeit, auch im Ausland alle Leistungen nutzen zu können. Dies sind zwei Beispiel für seriöse Anbieter. Wer jedoch im Internet nach „kostenfreien VPNs“ sucht, der bezahlt mit seinen Daten. Frei nach dem Motto: Wenn das Produkt gratis ist, bist du das Produkt. Ihr solltet also lieber die Finger davon lassen.

Welche sonstigen Pluspunkte bietet ein VPN-Netzwerk?

Die Vorteile eines VPN liegen für den Anwender auf der Hand, weil die Internetverbindung durch den VPN-Zugang ersetzt und die Verbindung verschlüsselt. Abgesichert wird die Verbindung mit einer 256 Bit AES-Verschlüsselung, der Standort verschleiert und die IP-Adresse des eigenen Endgeräts mit der IP-Adresse eines VPN-Servers ersetzt. Der Provider, Staat und Webseitenbetreiber sehen einzig die IP-Adresse des Servers vom VPN-Anbieter. Vor neugierigen Blicken muss sich der Anwender bei Verwendung eines VPN-Netzwerks keine wirklichen Sorgen machen.

Verschlüsselung

Die Verschlüsselung erfolgt per AES mit einer Schlüsselstärke von 256 Bit, die sich nur schwer und mit hohem Aufwand knacken lässt. Die Daten und die Internetverbindung werden verschlüsselt, was seitens des Nutzers weder ein besonderes Programm noch Spezialhardware benötigt.

Geheime Identität

Der Nutzer profitiert beim Einsatz eines aktiven VPN-Netzwerks quasi wie James Bond von einer geheimen Identität, weil die echte IP-Adresse vor dem Internetanbieter, Staat oder Cyberkriminellen verschleiert wird. Seine Nutzerdaten werden mittels Einhaltung der “No Log Richtlinie” von dem VPN-Anbieter nicht protokolliert.

Schnelle Einrichtung

Im Gegensatz zu früher ist eine VPN-Verbindung heute mit ein paar wenigen Mausklicks und Eingaben innerhalb kurzer Zeit erledigt. Unter Microsoft Windows 10 wird die verschlüsselte Verbindung über den Bereich “Netzwerk & Internet” in den Einstellungen vorgenommen und dort VPN ausgewählt. Der Anwender folgt den Anweisungen des Einrichtungs-Assistenten und hat nach Abschluss aller erforderlichen Schritte eine VPN-Verbindung.

Flexibilität

Jeder VPN-Dienst bietet seine Serviceleistung auch als App an und eröffnet dem Anwender volle Flexibilität, weil er auch unterwegs etwa während eines Spaziergangs mit dem Smartphone oder Tablet über eine verschlüsselte Internetverbindung surfen kann.


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