Freitag , 2 Dezember 2022
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Was Eltern zur Corona-Impfung für Kinder wissen müssen

Was Eltern zur Corona-Impfung für Kinder wissen müssen

Die Corona-Pandemie ist noch immer nicht zu Ende. Doch nun gibt es auch für Kinder einen Wirkstoff, der die Gesundheit der Kleinen schützen soll. Seit Dezember 2021 können Eltern ihre Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren impfen lassen. Viele Eltern sind besorgt. Sie möchten wissen, ob die Impfung gesundheitliche Folgen für den Nachwuchs haben kann und warum es so wichtig ist, dass die großen Impflücken endlich geschlossen werden.

Warum sollten Kinder gegen Corona geimpft werden?

Das Covid-19 Virus zeigt seine enorme Viruslast ganz besonders in den Schulen und Kindertagesstätten. Natürlich ist es wichtig, dass die Schulen geöffnet bleiben, um wichtige Wissenslücken zu schließen, die während der andauernden Pandemie und der damit einhergehenden Schulschließungen entstanden sind. Doch um gewährleisten zu können, dass Eltern ihre Kinder mit ruhigem Gewissen in Schulen und Kitas bringen können, müssen die Jüngsten geimpft sein. Noch immer sind Schulen und Kindergärten enorm von dem Virus betroffen, denn Abstand kann häufig nicht gewährleistet werden. Sind viele Kinder geimpft, so können Corona-bedingte Schulschließungen verringert werden und die Gesundheit der Kinder wird weniger gefährdet.

Die ständige Impfkommission (StiKo), die vom Robert-Koch-Institut ausgeht, rät Eltern seit Mitte Dezember 2021 zur Impfung von Kindern im Alter von fünf bis 12 Jahren. Nicht nur schützen Eltern ihre Kinder vor den Auswirkungen einer Virusinfektion, die, so zeigte sich, Kinder besonders durch die Auswirkungen von Long-Covid Symptomen beeinträchtigte. Auch kann durch die Schließung der Impflücken das normale Leben schneller einhergehen und die Zahlen der Neuinfektionen deutlich verringern.

Welche Kinder sollten die Covid-Impfung erhalten?

Die StiKo rät Eltern von Kindern mit bestimmten Vorerkrankungen dringend zu einer Corona Schutzimpfung. So sollten Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren, die eine Immunschwäche haben oder unter der Unterdrückung des Immunsystems leiden, unbedingt geimpft werden. Ebenso rät die Kommission zur Impfung von Kindern mit Übergewicht, da sich zeigte, dass das Virus bei Erkrankten mit Übergewicht besonders schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Ebenso sollten sich Kinder mit Diabetes gegen Covid impfen lassen.

Auch Kinder, die regelmäßige Kontakte zu einem Familienmitglied mit Vorerkrankungen haben, sollten sich durch die Impfung schützen und so auch vorerkrankte Kontakte schützen. So schützt man nicht nur sich selbst, sondern trägt auch zum Schutz anderer Menschen bei.

Es ist auch möglich, sein Kind impfen zu lassen, wenn es selbst nicht vorerkrankt ist oder einen erkrankten Verwandten in der Umgebung hat. Wünschen die Eltern eine Covid-19 Impfung, so ist dies beim zuständigen Kinderarzt auch möglich.

Welche Nebenwirkungen können durch die Impfung bei Kindern auftreten?
Bisher wurden keine schweren Impfreaktionen bei Kindern erkannt. Leichte Reaktionen auf die Impfung gleichen sich mit den Symptomen der Geimpften im Alter von 12 bis ins Erwachsenenalter. Bei 80% der bislang geimpften Kinder traten leichte Schmerzen an der Einstichstelle auf, die nach wenigen Tagen verschwanden. Hier kann es auch zu Rötungen kommen. Die Hälfte der Impflinge waren nach der Impfung Müde, bei circa 30% aller geimpften Kinder traten vergängliche Kopfschmerzen auf.

Wer impft das Kind und was müssen Eltern beachten?

Soll das Kind gegen Covid geimpft werden, muss es zum Impftermin, der in Kinderarztpraxen sowie zu speziellen Impfaktionen durchgeführt wird, von einem Erziehungsberechtigten begleitetet werden. Dieser muss sein Einverständnis für die Impfung geben. Ein Anamnesebogen wird ausgefüllt und die Impfung in den Impfpass eingetragen. Nach der Impfung sollte das Kind für etwa eine Woche auf sportliche Aktivitäten verzichten, leichte Bewegungen sind jedoch in der Regel kein Problem.

Weitere Informationen zur Gesundheit von Kindern und Erwachsenen gibt es auf https://www.gesundheit-verstehen.com.

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