Sonntag , 27 November 2022
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Wie man Borreliose rechtzeitig erkennt

Wie man Borreliose rechtzeitig erkennt

Borreliose, die bakterielle Erkrankung, wird durch einen Zeckenstich übertragen. Eine kreisförmige Hautrötung ist dabei ein typisches Symptom. Diese kann einige Tage bis wenige Wochen nach dem Zeckenstich auftreten. Im fortgeschrittenen Stadium können noch weitere Symptome folgen, beispielsweise Lähmungserscheinungen und Sensibilitätsstörungen. Eine Borreliose wird in der Regel mit Antibiotika behandelt, wodurch die Erkrankung meist geheilt werden kann. Doch hierfür ist es wichtig, sie rechtzeitig zu erkennen, denn wenn die Borreliose lange unentdeckt bleibt, sind Folgeschäden möglich.

Zecke

[su_box title=“Erstes Stadium der Borreliose“ box_color=“#1a65df“ radius=“1″]Die Borreliose verläuft in drei Stadien, wobei jedoch nicht zwangsläufig auch alle drei Stadien auftreten. Im ersten Stadium ist ein typisches Symptom, dass sich die Zeckenstichstelle rötet. Diese Rötung breitet sich später kreisförmig aus, während die Mitte langsam wieder verblasst, daher kommt auch der Name Wanderröte. Bis dieses Symptom nach dem Stich der Zecke auftritt, können einige Tage oder wenige Wochen vergehen. Die Wanderröte kann allerdings auch komplett ausbleiben. In diesen Fällen ist es schwer, die Borreliose zu diagnostizieren. Nun ist es wichtig, auf andere unspezifische Symptome zu achten, beispielsweise Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen.[/su_box] [su_box title=“Zweites Stadium der Borreliose“ box_color=“#1a65df“ radius=“1″]Symptome wie unerklärliche Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und Lähmungserscheinungen, insbesondere im Gesicht, sind für das zweite Stadium typisch. Die Bakterien können in seltenen Fällen sogar eine Gehirnhautentzündung auslösen. Hierfür sind typische Symptome Fieber, Kopfschmerzen sowie eine Nackensteifheit. Bei einem angegriffenen Herzen durch die Erreger kann es zudem zu Herzrhythmusstörungen kommen.[/su_box] [su_box title=“Drittes Stadium der Borreliose“ box_color=“#1a65df“ radius=“1″]Das dritte Stadium ist das chronische Spätstadium, welches nach einigen Monaten oder Jahren auftreten kann. In diesem Fall sind die Symptome Gelenkentzündungen, wobei häufig die Knien, aber auch die Ellenbogen und Finger betroffen sind. Ebenso Haut und Nerven können Schäden davon getragen haben. Die Haut kann sich dabei bläulich verfärben und die Nervenerkrankung mit einer Lähmung von Körperteilen einhergehen. Im dritten Stadium treten teilweise sehr schwerwiegende Krankheitsbilder auf. Insbesondere die schweren Symptome des dritten Stadiums verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass die Erkrankung so früh wie möglich erkannt und richtig gedeutet wird.[/su_box]

Diagnose ist oftmals schwierig zu stellen

Bei der typischen Wanderröte als Symptom kann eine Therapie der Borreliose praktisch sofort beginnen. Wenn die Wanderröte jedoch fehlt, wird eine Blutuntersuchung erforderlich, die dennoch nicht immer eindeutig ist, da selbst bei spezifischen Antikörpern noch immer nicht sicher ist, dass die Borreliose zu 100 Prozent die Ursache der Beschwerden ist. Weitere Verfahren bei der Diagnose sind eine Gehirnwasser- und Gelenkflüssigkeitsuntersuchung.

[su_box title=“Behandlung von Borreliose“ box_color=“#1a65df“ radius=“1″]Die Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst. Aus diesem Grund kann die Erkrankung in der Regel gut mit Antibiotika behandelt werden, insbesondere bei einer Borreliose im frühen Stadium. Eine frühe Therapie ist sehr wichtig, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit von Folgeschäden gering. Wenn die Erkrankung jedoch lange Zeit unentdeckt bleibt, wird die Behandlung schwieriger. In diesem Fall sind für einen Behandlungserfolg häufig Antibiotikagaben von mehreren Wochen nötig. Die Erkrankung kann letzten Endes leider stets Schäden zurücklassen, auch nach erfolgreicher Behandlung, daher ist es umso wichtiger, die Symptome richtig zu deuten.[/su_box] [su_box title=“Vorbeugung der Borreliose“ box_color=“#1a65df“ radius=“1″]Die Vorbeugung der Borreliose kann nur durch den Schutz vor Zeckenstichen wirkungsvoll erfolgen. Zecken leben vorwiegend im Gras, in Büschen und in Wäldern. Daher ist es wichtig, insbesondere bei Aktivitäten in der Natur, die Haut bestmöglich mit Kleidung zu bedecken. Auch im Sommer sollte idealerweise leichte, lange Kleidung getragen werden. Hosenbeine sollten insbesondere in gefährlichen Regionen in die Schuhe gesteckt werden, um die Gefahr zu mindern. Die Schuhe sollten beim Ausflug in die Natur fest und die Kleidung möglichst hell und glatt sein. Sandalen, Flip Flops oder andere offene Schuhe sind völlig ungeeignet. Bei Ausflügen solltest du dich zudem mit einem Zeckenschutzmittel einsprühen. Ein Zeckenstich kann dadurch zwar nicht zu 100 Prozent verhindert werden, für circa zwei bis drei Stunden bieten sie jedoch einen gewissen Schutz.[/su_box]

Fazit

Ein Zeckenstich kann trotz aller Schutzmaßnahmen passieren. Daher ist es empfehlenswert, dass du deinen Körper nach allen Outdoor-Aktivitäten gründlich absuchst, damit eine eventuelle Zecke sofort entfernt werden kann.

[su_quote]Besonders achtsam solltest du während der Zeckensaison sein. Diese ist von März bis Oktober. [/su_quote]

Jedoch ist ebenso in den anderen Monaten Vorsicht geboten, denn Zecken können vereinzelt auch in der kalten Jahreszeit auftreten.

Der Zecken-Krieg – Wie gefährlich ist die Borreliose?

https://www.youtube.com/watch?v=j9fNY71A8_w

Bilder:
Zecke – Urheberrecht: sasel77 / 123RF Stockfoto

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