Donnerstag , 27 Februar 2020
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So gelingt dir deine eigene Webseite!

So gelingt dir deine eigene Webseite!

Nahezu jedes Unternehmen hat heutzutage eine eigene Webseite und auch viele private Leute – wie du und ich – haben eine eigene Homepage mit den verschiedensten Themen. Doch viele fragen sich, wie kann ich überhaupt eine eigene Webseite erstellen? Wenn die wichtigsten Punkte klar sind, ist es am Ende gar nicht so schwer seine eigene Webseite zu erstellen.

Die wichtigsten Fragen vorweg...
  1. Welches Thema soll die Webseite aufgreifen?
  2. Was soll mit der Webseite erreicht werden?
  3. Was ist bei der Webseiten-Erstellung zu beachten?
  4. Welche Kosten können durch die Betreibung einer Webseite entstehen?

Bevor du dich mit der Webseiten-Erstellung befasst, solltest du dich vorweg fragen: Wofür brauche ich eine eigene Webseite?

Hierfür ist wichtig, welchen Zweck die Webseite erfüllen soll. Das Thema der Webseite sollte klar auf der Hand liegen, bevor sich mit der weiteren Planung beschäftigt wird. Wichtig zu wissen ist für viele auch, welche Kosten durch eine eigene Webseite entstehen können.

eigene Webseite

der Weg zur eigenen Webseite

Die eigene Webseite – was wird benötigt?

Für die Erstellung der eigenen Webseite wird zunächst einmal eine Webadresse, auch kurz URL genannt und Webspace, also Speicherplatz für das Design, eigene Bilder etc., benötigt. Es gibt hierfür eine Vielzahl an Anbietern, bei denen du sowohl die Webadresse als auch den Webspace bekommst. Natürlich sollten auch grundlegende Kenntnisse in der Verwendung eines PC’s und Browsers vorhanden sein, ohne Kenntnisse wird es durchaus schwierig werden, dass Ziel der eigenen Webseite zu erreichen. Eventuell werden sogar HTML- und/oder CSS Kenntnisse benötigt, was aber vom genutztem System abhängt. Eine Webseite zu erstellen, in denen HTML/CSS Kenntnisse vorhanden sein müssen, ist aber eher für Fortgeschrittene geeignet, daher empfiehlt es sich einen Anbieter auszuwählen, der eine Art Baukasten für die Erstellung der eigenen Homepage anbietet. Hier kannst du Designvorlagen auswählen, Texte und Bilder einfach hinzufügen, ohne HTML/CSS Kenntnisse.

Welche Kosten können entstehen?

Abhängig vom Anbieter können für die Webadresse (=Domain) Kosten entstehen, vor allem bei einer .de oder ähnlichen Domain, fallen unterschiedlich hohe Kosten an. Bei www.do.de bekommst du eine echte .de schon ab 0,29EUR im Monat. Es gibt aber auch Anbieter, die dir eine kostenlose Domain zur Verfügung stellen, allerdings dann nicht mit der reinen Endung .de, sondern beispielsweise .de.vu. Für den Webspace können ebenfalls Kosten von ca. 40 EUR im Jahr anfallen, bei der Nutzung eines guten Anbieters. Viele Provider bieten aber auch kostenlos Webspace an, dieser ist allerdings im Umfang begrenzt und du hast nur eine bestimmte Anzahl an bspw. Bildern, die du hochladen kannst. Wenn also möglichst viele Bilder und Dateien auf der eigenen Webseite untergebracht werden sollen, ist ein begrenzter Webspace eher ungeeignet.

Finde den richtigen Titel

Bei der Planung der eigenen Webseite ist es auch wichtig, den richtigen Titel zu finden, denn der Name ist ein wichtiges Kriterium und entscheidet über den Erfolg der Webseite. So erhalten gut ausgewählte und passende Domains viel mehr Klicks, als langweilige, nichtssagende Webadressen.

Aber Vorsicht, bei der Auswahl deiner Webadresse solltest du einige Punkte strengstens beachten:

  • Bei der Domainregistrieung sollten Domains, die die Rechte anderer Personen oder Unternehmen verletzen, unbedingt vermieden werden
  • Vermeide bekannte Markennamen
  • Domains, die auch nur in Anlehnung anderer Marken, Personen oder Unternehmen gewählt werden, dürfen nicht registriert werden

Lässt man diese Punkte ungeachtet, können kostenintensive Abmahnungen ins Haus flattern. Besser und auch individueller ist es, wenn du dir für deine Webseite einen eigenen, kreativen und aussagekräftigen Titel aussuchst, der auch in irgendeiner Form schon das Thema der Webseite aufgreift.

eigene Webseite

die eigene Webseite für mobile Endgeräte optimiert – Urheberrecht: johan2011 / 123RF Stockfoto

Ansprechendes Design ist wichtig

Das Design einer Webseite ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, wer möchte schon auf einer Webseite surfen, die langweilig und ggf. auch noch unstrukturiert gestaltet ist? Je mehr sich also in diese Richtung ein klares Bild geschaffen wird, desto einfacher ist es später in der Gestaltung der Homepage. Am Besten ist es, wenn man vorab das Design grob auf Papier bringt, oder auch am PC. Hier können erste Seiten und Unterseiten geplant werden und auch in etwa das Aussehen des Design’s mit eingebracht werden. Wie viele Seiten und Unterseiten soll die Webseite haben? In welcher Farbe soll die Webseite gestaltet sein? All das lässt sich vorab anhand von Skizzen gut vorbereiten.

Hast du dir ein klares Bild von deiner Strukturierung und dem Design deiner Webseite gemacht, kannst du dich auf die Suche nach einem passenden Design begeben oder mit entsprechender Erfahrung auch selbst dein eigenes Design erstellen. Viele Anbieter stellen vorgefertigte – sogenannte Templates – kostenlos zur Verfügung. Es gibt aber auch kostenpflichtige Designvorlagen. In den aller meisten Fällen findet sich aber sehr schnell ein geeignetes und den Vorstellungen entsprechendes Design.

Realisierung der eigenen Webseite

Nun geht es an die Realisierung der eigenen Webseite. Soll die Seite dynamisch oder statisch präsentiert werden?

Zwischen den beiden Varianten besteht ein Unterschied:

  • die dynamische Ansicht basiert zumeist auf das sogenannte Content Management System, hier werden Inhalte in einem gesicherten Bereich eingebracht. So kann die Webseite aktive Inhalte präsentieren
  • statisch gestaltete Webseiten sind meistens reine HTML-Seiten, hier gibt es keine aktiven Inhalte, jede Seite ist programmiert und die Unterseiten sind einfach nur verlinkt.

Dynamische Seiten sind natürlich cooler, als statische. Jedoch eigenen sich dynamische Webseiten nur für diejenige, die viel präsentieren möchten und oft ihre Seite aktualiseren. Für eine kleine Webpräsenz, mit der Absicht wenige Veränderungen im Laufe der Zeit einzubringen, ist eine statische Ansicht absolut ausreichend. Hier muss also jeder selbst entscheiden, was am Besten zu ihm passt.

Unter Umständen und je nach Größe des Webangebots kann auch ein Webserver (=Übertragung von Daten zum Browser) benötigt werden. Bei der ersten, eigenen Homepage genügt allerdings erst einmal ein normales Webhosting- (=Bereitstellung von Speicherplatz) Paket, die man bei vielen Anbietern später auch upgraden kann, sobald man mehr Volumen an Speicherplatz benötigt.

Es gibt auch sogenannte Webeditoren, die dir bei der Erstellung deiner Webseite sehr nützlich sein können. Unter anderem kannst du hier Schriftart, Schriftgröße und Schriftfarbe anpassen. Webeditoren bieten viele Vorteile, sind aber für die Erstellung einer Webseite nicht zwingend erforderlich.

Impressum

Denken Sie an ein rechtskonformes Impressum!

Urheberrechte, Impressum & Datenschutz

Wichtig bei der Erstellung einer eigenen Webseite ist, dass bei allen Inhalten auch die entsprechenden Nutzungsrechte vorliegen. Am einfachsten ist es natürlich, wenn du deine eigenen Bilder und Texte auf der Webseite einbringst. Sollen dennoch Inhalte, die aus der Feder anderer Leute stammen, auf der Webseite mit eingebracht werden, ist es wichtig, dass sich im Vorfeld auch die Erlaubnis vom Urheber zur Nutzung und Veröffentlichung dieser Inhalte eingeholt wird.

Entgegen vieler Meinungen, besteht bei einer privaten Webseite zunächst einmal keine Impressungspflicht. Bei einer geschäftsmäßig geführten Webseite besteht allerdings diese Pflicht. Allerdings kann alleine die Einbringung eines einzelnen Werbebanner’s die Lage schon grundlegend verändern. Deshalb ist an dieser Stelle zu empfehlen, sich auch auf der privaten Webseite ein Impressum anzulegen. Hier sind Angaben wie Name und E-Mail-Adresse in der Regel aber ausreichend.

Auch das Thema Datenschutz darf bei der Erstellung der eigenen Webseite nicht ungeachtet gelassen werden. Insbesondere bei geschäftsmäßigen Webseiten ist eine Datenschutzerklärung für die Besucher der Webseite zu hinterlegen. Bei privaten Webseiten empfiehlt es sich ebenfalls – denn bindest du auf deiner Webseite bspw. einen „Like“ Button eines sozialen Netzwerkes ein, könntest du unter Umständen einen Datenschutzverstoß begehen. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich vorsichtshalber eine Datenschutzerklärung auf der Webseite einzubinden. Online lassen sich viele, kostenlose Vorlagen zu Datenschutzerklärungen finden.

Den Kinderschuhen entwachsen…

Die erste, eigene Webseite ist erstellt, doch wie kommen möglichst viele Besucher vorbei? Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, so bringt z.B. der Einsatz in sozialen Netzwerken oft viele Besucher ein. Auch kann man selbst seine Webseite bei entsprechenden Suchmaschinen eintragen, sodass deine Seite schneller gefunden werden kann. Das Eintragen in sogenannten Backlink-Listen ist ebenfalls möglich. Trägt man seine Webseite dort ein, muss man auf seiner Webseite einen sogenannten Backlink zur Linkliste einfügen. Dies kann in Form von Banner oder Buttons erfolgen. Mit entsprechend hochwertigem Inhalt und Design werden die Besucher aber bald von selbst auf deiner Webseite vorbei schauen.

 

Bilder: Pixabay.com


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