Dienstag , 16 August 2022
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Handel an der Börse: So finden Sie den richtigen Broker

Handel an der Börse: So finden Sie den richtigen Broker

Der Handel an der Börse ist mittlerweile auch für den Privatanleger kein Hexenwerk mehr. Die Anbieter geben sich alle Mühe, das Handeln mit Aktion, Zertifikaten und Co. möglichst einfach und einsteigerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie auch mitmachen möchten, sagen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Handeln Sie vernünftig!

Zuerst die Warnung: An der Börse kann man schnell viel Geld verdienen (bei entsprechendem Einsatz), aber auch schnell viel Geld verlieren. Sie sollten deshalb vernünftig handeln und nur Geld für den Aktienkauf nutzen, das Sie wirklich übrig haben. Wenn das Konto gerade gut gefüllt ist, weil der Monat beginnt, Sie aber wissen, dass sich das Geld durch laufende Kosten aufbrauchen wird, dann fangen Sie am besten gar nicht erst damit an. Nur, wenn Sie im Zweifel auch auf das Geld verzichten könnten, sollten Sie erwägen, an der Börse zu handeln. Bedenken Sie dabei auch ggf. fällige Rückzahlungen von Krediten – aus reiner Vernunft sollten Sie sich erst um jene Baustellen kümmern.

Online-Broker: Bequem von Zuhause handeln

Vorbei sind die Zeiten, in denen man für Aktiengeschäfte auf die Bank musste. Das funktioniert heute einfacher denn je, nämlich von Zuhause, online. Alles, was Sie benötigen, ist ein Browser und eine Internetverbindung – und natürlich einen Online-Broker. Derer gibt es viele, denn die Banken wissen mittlerweile auch um die Vorzüge des Internets, weshalb beinahe jede Bank einen Dienst für das Handeln an der Börse anbietet. Das Depot an sich, wo Sie Ihre Aktien verwalten, ist dabei in der Regel sogar kostenlos, die Unterschiede liegen meist in den Gebühren für das Kaufen und Verkaufen, die die Banken einnehmen.

Den richtigen Broker finden

Wenn Sie an der Börse handeln wollen, sollten Sie deshalb nach einem Broker Ausschau halten, der Ihnen fairer Konditionen bietet. Das muss nicht unbedingt Ihre Hausbank sein – auch wenn das ob der Bequemlichkeit naheliegt. Die Hausbank hat immerhin den Vorteil, dass Sie oft ohne besonders viel Papierkram loslegen können – die Bank kennt Sie schließlich schon. Außerdem haben Sie alles auf einem Blick: Ihr Girokonto, Ihr Tagesgeldkonto – alles. Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht auch lohnen kann, einen anderen Broker zu wählen. Vielleicht bietet Ihnen jemand anders bessere Konditionen. Da die Auswahl der Online Broker in etwa so unübersichtlich ist wie die das Angebot an Mobilfunkanbietern, sind Sie gut beraten, einen Vergleichsdienst zu Rate zu ziehen.

Womit verdient die Bank Geld?

Eigentlich ist die Rechnung ganz einfach: Sie kaufen Aktien zu einem bestimmten Preis und hoffen, dass sie im Wert steigen. Wenn Sie mit dem Ergebnis glücklich sind, verkaufen Sie die Aktien wieder und haben mehr Geld als vorher. Da stellt sich natürlich die Frage: Was springt für die Bank heraus? Die Antwort ist ganz einfach: Die Banken verdienen an Ihren Aufträgen. Denn Transaktionen kosten normalerweise Geld. Dabei kann es sich um eine Pauschale handeln oder einen prozentualen Anteil. Hier schließt sich der Kreis, weshalb es wichtig ist, einen Broker zu finden, der gute Konditionen bietet. Je nach Gebühren und dem Volumen, das Sie einsetzen wollen, können bestimmte Konditionen günstiger sein als andere. Es ist schließlich nicht sehr sinnvoll, bei einem Verkauf der Aktien gerade so plus-minus Null zu stehen, obwohl die Aktie an Wert gewonnen hat, weil die Bank mit ihren Gebühren den Gewinn kassiert. Außerdem sollten Sie auf spezielle Angebote achten, die Broker für Neukunden oder Wechsler bereithalten. Hier lässt sich ab und an noch ein bisschen was herausholen. Aber auch hier sollten Sie sich nicht von Lockversuchen blenden lassen: Wichtiger sind die Konditionen, die unter „normalen“ Bedingungen gelten.

Stellen Sie sich breit auf

Es ist immer eine gute Idee, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Das kann gut gehen, aber wahrscheinlicher ist, dass es das nicht tut. Wenn Sie mit Aktien handeln, sollten Sie sich möglichst breit aufstellen, um Ihr Risiko zu minimieren. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass eine vielversprechende Aktie abstürzt ist das eine – dass dies gleichzeitig bei vielen anderen passiert, sinkt dramatisch. Auf diese Weise können bessere Aktien den Verlust einer schlechten subventionieren. Das schmerzt weniger und am Ende können Sie dennoch mit einem Plus aussteigen.

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