Dienstag , 15 Oktober 2019
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Homeoffice richtig einrichten: So klappt’s

Homeoffice richtig einrichten: So klappt’s

Im eigenen Heim zu arbeiten hat viele Vorteile. Anstatt morgens stundenlang im Stau zu stehen, können Sie länger schlafen und gemütlich frühstücken. Auch das Wahrnehmen von Terminen gestaltet sich wesentlich einfacher. Doch das Homeoffice birgt auch Nachteile, denn nicht immer ist es leicht, sich zu Hause auf das Wesentliche zu konzentriert und fokussiert zu arbeiten. Daher ist es umso wichtiger, das Büro klar vom Wohnbereich zu trennen und für die richtige Arbeitsatmosphäre zu sorgen. Wie das gelingt, verraten wir hier.

Einen festen Arbeitsplatz schaffen

Anfangs mag es noch in Ordnung sein, am Küchentisch zu arbeiten. Doch bald schon beeinflusst der Alltag den Arbeitsrhythmus und anstatt Aufträge abzuarbeiten, wird Wäsche gewaschen oder Geschirr verräumt. Daher ist es über kurz oder lang unerlässlich, einen festen Arbeitsplatz einzurichten. Bestenfalls sogar ein eigenes Zimmer, das nur zum Arbeiten genutzt wird. Wenn dafür nicht der Platz zur Verfügung steht, sollte der Schreibtisch optisch vom Wohnbereich abgetrennt werden. Beispielsweise durch Trennwände, Schränke oder Pflanzen.

In eine gute Büroeinrichtung investieren

Ein leistungsstarker Computer und ein hochwertiger Drucker sind auch im Homeoffice unerlässlich. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, sollten vor dem Kauf einige grundsätzliche Kriterien beachtet werden. Wer beispielsweise nicht nur druckt, sondern auch kopiert, scannt und faxt, sollte über einen Multifunktionsdrucker nachdenken. Auch die Kosten für Toner sind zu berücksichtigen. Vor allem dann, wenn häufig gedruckt. In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile der verschiedene Bürodrucker erläutert, womit die Kaufentscheidung deutlich leichter fällt.

Für die richtigen Lichtverhältnisse sorgen

Optimal ist Tageslicht im Homeoffice. Allerdings ist das nicht immer ausreichend, weshalb Tageslichtlampen eine gute Alternative darstellen. Neben einer hellen Deckenbeleuchtung sollte auch ein Licht direkt am Schreibtisch vorhanden sein.

Wichtig ist zudem, Rollos oder Vorhänge an die Fenster anzubringen. Diese machen die Fenster nicht nur zum Hingucker, sie mildern auch das Sonnenlicht ab und sorgen im Sommer dafür, dass es im Büro nicht unerträglich heiß wird.

Die passenden Möbel wählen

Studien haben gezeigt, dass Personen im Homeoffice länger arbeiten als in Betrieben. Daher sitzen sie auch deutlich mehr, was über kurz oder lang zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Um Rückenprobleme vorzubeugen, ist eine ergonomische Einrichtung unverzichtbar. Dazu gehören höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Bürostühle. Auch ein medizinisches Sitzkissen fördert das rückenschonende Sitzen.

Zusätzlich sollte im Homeoffice genügend Stauraum geschaffen werden. Die Aufbewahrungsfrist für Belege beträgt mindestens 10 Jahre, sodass sich im Laufe der Zeit so mancher Ordner ansammelt. Werden die Belege und die Buchhaltung nicht digitalisiert, sind Aktenschränke unverzichtbar. Auch Stauraum für Büromaterialien wie Tacker, Locher, Toner und Papier muss vorhanden sein.


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