Montag , 6 Juli 2020
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Homeschooling: Unterstützung beim Lernen zu Hause

Homeschooling: Unterstützung beim Lernen zu Hause

Die Schulen mussten in den letzten Wochen und Monaten erkennen, dass sie noch lange nicht so im digitalen Zeitalter angekommen sind, wie es nötig gewesen wäre. Viele musste in kurzer Zeit Chatprogramme einrichten, um mit den Schülern in Kontakt zu bleiben und unterschiedliche Video-Chat Möglichkeiten wurden ausprobiert, um den Unterricht irgendwie aufrechterhalten zu können. Wir haben verschiedene Methoden ausprobiert und in unserem Artikel zusammengefasst, die beim Lernen zu Hause unterstützen können.

Auch zu Hause erfolgreich neues Lernen und wiederholen

Vielen Schülern fällt es erfahrungsgemäß schwer sich komplexe Unterrichtsinhalte selbstständig zu erarbeiten. Da ist es hilfreich, wenn Lehrer ein unterstützendes Video zur Verfügung stellen, um den Unterrichtsinhalt zu vermitteln. Einigen Schülern fällt es leichter Informationen zu verarbeiten, die sie visuell aufnehmen, andere brauchen die Kommunikation. Man unterscheidet vier Lerntypen:

  • Auditiver Lerntyp
  • Visueller Lerntyp
  • Haptischer Lerntyp
  • Kommunikativer Lerntyp

Auditiver Lerntyp:

Wer neue Thema besonders gut versteht, wenn der Lehrer vorne steht und etwas vorträgt, der gehört mit großer Wahrscheinlichkeit zu diesem Lerntyp. Um diesen Lerntyp zu unterstützen sind Unterrichtsvideos, in denen der Lehrer vorträgt, hilfreich.

Visueller Lerntyp:

Wer sich alles was er liest oder sieht am besten einprägen kann, der gehört wahrscheinlich dem visuellen Typ an. Mind Maps, Skizzen und Zeichnungen können diesem Typ helfen sich Lerninhalte einzuprägen.

Haptischer Lerntyp:

Auf den ersten Blick scheint es für diesen Lerntyp in der Schulzeit besonders schwer zu sein, denn das meiste wird eher theoretisch vermittelt und die Praxis kommt eher zu kurz. Doch auch Schreiben ist eine Methode, von der dieser Typ profitieren kann- besser aber von Hand und nicht mittels Tastatur.

Kommunikativer Typ:

Dieser Typ braucht das Gespräch, am besten offene Diskussionen in einer Gruppe. Um diesen Typ zu unterstützen sind offene Video-Chats wichtig, wenn ein Besuch der Schule nicht möglich ist.

Wiederholungen von Vokabeln und das Vertiefen von gelerntem Inhalt ist genauso wichtig, wie das selbstständige Erarbeiten von neuem Wissen. Bewährt haben sich hier Lern-Apps, die dies unterstützen.

Tipps und Tricks wie ihr zum Erfolg kommt

Jeder lernt mit einer anderen Methode am besten, das haben wir im vorherigen Abschnitt schon genauer behandelt. Doch um einen guten Start in das Lernen zu bekommen können diese Tipps hilfreich sein.

Zeitmanagement

Eines ist klar, hat man sich motiviert und will starten, dann kann es passieren, dass man sehr euphorisch an das Lernen herangeht und am liebsten direkt alles Wissen vertiefen möchte. Doch so funktioniert unser Gehirn nicht. Es ist besser sich eine vorab eine realistische Zeit festzulegen, die für die Vorbereitung, das eigentliche Lernen und für die Nachbereitung genutzt wird.

Eselsbrücken und alles was helfen kann

Die bekannteste Lernmethode ist wohl das Bilden von Eselsbrücken, wenn man sich die ein oder andere Vokabel so überhaupt nicht einprägen kann. Doch auch das Einprägen der Aussprache und die sogenannte Letter-Methode kann hilfreich sein.

Fazit

Wenn man erstmal weiß, zu welchem Lerntyp man gehört, dann gibt es eine Reihe an Hilfsmitteln, wie beispielsweise spezielle Apps und digitale Angebote, die das Lernen von Vokabeln und das erlernen neuer Inhalte erleichtern können. Die Schulen und die Schüler werden in der Zukunft noch mehr auf diese digitalen Methoden zurückgreifen müssen, um ihr Wissen zu festigen.

 

 


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