Montag , 8 März 2021
ANZEIGE: Startseite » Computer & Technik » Schutz vor Hackern im Homeoffice
Schutz vor Hackern im Homeoffice

Schutz vor Hackern im Homeoffice

Hacker, Datenklau, Cyberkriminelle. Es gibt viele Bezeichnungen für Kriminelle, welche das Internet für ihre Machenschaften nutzen. Viele ahnungslose Opfer sind ihnen schutzlos ausgeliefert. Die Bedrohung gilt für Privatpersonen wie Unternehmen gleichermaßen, mit bewusstem Verhalten und entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen lässt sich das Risiko allerdings stark verringern. Was sollte man also beachten, wenn es darum geht Hackern und anderen Kriminellen im Homeoffice möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten?

Zahl der Angriffe hat sich erhöht

Internetkriminalität ist ein vielschichtiges Thema. In Zeiten von Corona haben sich vor allem die Zahlen von Hackerangriffen und Datenklau stark erhöht. Kriminelle nutzen die Situation aus, um unter falschen Versprechungen Viren oder andere Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und so an sensible Daten zu gelangen. Cyberkriminelle haben schon längst das Homeoffice für sich entdeckt. In der häuslichen Umgebung, in den eigenen vier Wänden sind Mitarbeiter zudem wesentlich unvorsichtiger, was den bewussten Umgang mit sensiblen Unternehmensdaten angeht. Auch haben viele Unternehmen ihren Mitarbeitern keine entsprechenden Endgeräte zur Verfügung gestellt und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. So haben Kriminelle in vielen Fällen leichtes Spiel, und können oft nahezu ungehindert  in die IT-Systeme von Unternehmen eindringen.

Wie gehen die Täter vor?

In den meisten Fällen erlangen kriminelle durch Schadsoftware den Zugang auf fremde Systeme, welche durch Mitarbeiter im Homeoffice versehentlich herunterladen oder öffnen. Schadsoftware ist dabei eine ganze Reihe unterschiedlicher schädlicher Programme, welche, einmal aktiviert unterschiedliche Aktionen ausführen können. Mit sogenannter Ransomware beispielsweise, können die Täter sich Zugang verschaffen, sobald eine als harmlose E-Mail-Anhang oder als Link getarnte Schadsoftware heruntergeladen wird. Ein mögliches Szenario wäre dann, dass sich die Täter sensible Daten herunterladen und auf eigenen Servern sichern oder einzelne Dateien bis hin zu ganzen Systemen einfach sperren und somit lahmlegen. Für die Freigabe der Daten werden dann hohe Lösegelder gefordert oder damit gedroht, die sensiblen Daten zu veröffentlichen. Der wirtschaftliche Schaden für Unternehmen kann in beiden Fällen immens sein und Unternehmen nicht selten vor den Ruin stellen. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind daher unumgänglich.

Wie kann man sich schützen?

  • Virenschutz

Ein guter Virenschutz ist die Grundvoraussetzung um Gefahren aus dem Internet effektiv begegnen zu können. Selbst kostenlose Programme wie etwa Antivirus free für PC stellen einen zuverlässigen Schutz vor Schadsoftware sicher und aktualisieren ihre Datenbank regelmäßig um auch für neue Bedrohungen gewappnet zu sein.

  • Regelmäßig updaten

Sobald Updates für relevante Programme verfügbar sind, sollten diese unverzüglich aufgespielt werden. Dies schließt eventuell vorhandene Sicherheitslücken und verhindert, dass sich Hacker durch Schwachstellen Zugang zum System verschaffen können.

  • Anhänge und Links prüfen

E-Mail-Anhänge und Links von unbekannten Absendern bzw. Quellen sollten im Zweifel nicht angeklickt werden. Ein Virenschutzprogramm ist in der Lage verdächtige Dateien zu analysieren und vor gefährlichen Viren zu warnen. Auf Nummer sicher geht man, indem man die Seite, auf welche der Link verweist, direkt über eine seriöse Suchmaschine aufruft.

Einen hundertprozentigen Schutz gegen Cyberkriminelle gibt es leider nicht. Sie verfeinern und verbessern ihre Strategien und Methoden kontinuierlich um den immer besser werdenden Virenschutzprogrammen zuvorzukommen. Neben den genannten Maßnahmen ist es auch wichtig, Mitarbeiter in Bezug auf Cyberkriminalität und Datensicherheit zu schulen. Für den Ernstfall ist es immer ratsam, ein Backup aller relevanten Daten in der Hinterhand zu haben.

Über Redaktion

Chefredakteur